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Meinung | Dienstag, 29. Mai 18

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Lantenhammer Geist Waldhimbeere", 0,5 Liter, 42 Prozent, ca 40 Euro, 4,5 Sterne
Toms Genussquartett

Aus besten Birnen und Himbeeren

Sie ist seit 1928 am idyllischen Schliersee beheimatet und ein Garant für hochwertige Brände und Geiste: Die oberbayerische Destille Lantenhammer. Ihre Brennmeister sind – im positiven Sinne – Besessene, die nach höchster Qualität streben. Für die aktuelle Ausgabe haben wir zwei Edelspirituosen dieses Hauses ausgewählt, den Williamsbirnenbrand und den Waldhimbeergeist.

Die Williamsbirnen werden von älteren Bäumen in Südtirol und Franken per Hand geerntet und streng selektiert. Diese Qualitätssicherung merkt man dem Brand an, in dem sich die Aromatik der Frucht voll entfalten und austoben darf.
Die geschmacksintensiven Waldhimbeeren stammen aus den Karpaten, dem Riesengebirge und den Ausläufern der Hohen Tantra. Sie sorgen später für das intensiv fruchtige Himbeer-Aroma des Geistes.

Drei Jahre Fasslagerung
Die Brennmeister gönnen ihren Erzeugnissen viel Zeit. Beide werden in jeweils zwei Durchgängen langsam in Kupferkesseln mit einer Füllmenge von nicht mehr als 450 Litern gebrannt. Es folgt eine bis zu dreijährige Lagerung in atmungsaktiven Steingutfässern.
Vor der Flaschenabfüllung werden die Destillate mit frischem bayerischem Quellwasser auf eine Trinkstärke von 42 Volumenprozent eingestellt. Da die Produkte unfiltriert bleiben, behalten sie eine geringe Trübung, die bei niedrigen Temperaturen unter sechs Grad Celsius deutlich sichtbar wird. Bei der von uns empfohlenen Trinktemperatur zwischen 16 und 18 Grad Celsius ist sie nur bei sehr genauem Hinsehen zu erkennen.

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Lantenhammer Geist Waldhimbeere", 0,5 Liter, 42 Prozent, ca 40 Euro, 4,5 Sterne
Testergebnis zum "Lantenhammer Geist Waldhimbeere", 0,5 Liter, 42 Prozent, ca. 40 Euro: 4,5 Sterne

Absolutes Erlebnis für Himbeerfans
Stefanie Buchhold, Leiterin des Passauer Oberhausmuseums: "Die optische Anmutung ist klar, ölig und dickflüssig.  In der Nase dann Waldhimbeere ohne Ende: nicht künstlich, leicht säuerlich und mineralisch. Auch der Geschmack ist intensiv, sehr fruchtig und rundum überzeugend. Ein Erlebnis für alle Freunde der Himbeere." 4,0 Punkte 

Waldhimbeergeist, der Spaß macht
Stephan Öller, Inhaber des Passauer Lokals: "Intensive Aromen erinnern etwas an die heißen Himbeeren im Vanilleeis. Mit zunehmender Zeit gewinnt der Geist in der Nase an Frische. Auch am Gaumen setzt sich die Himbeere voll durch, Aromen wie frisch gepflückt. Handwerklich sehr überzeugend." 4,5 Punkte

Wahre Himbeerexplosion
Holm Putzke, Professor für Strafrecht an der Uni Passau: "Die Früchte der Waldhimbeere sind deutlich kleiner und schwerer zu ernten. Dass sich die Mühe lohnt, belegt dieser Geist. Wer dieses Produkt etwas atmen lässt, wird mit einer wahren Himbeerexplosion überrascht. Die gewaltige Nase geht nahtlos über in eine absolute Gaumenfreude." 4,5 Punkte 

Himbeere satt
Hubert Scheungraber, Inhaber der Passauer Bar Journey: "Das Aroma drückt förmlich aus dem Glas und erobert sich den Raum.  Riechbar sind Marmelade, Vanille und natürlich Himbeere in ihrer vollen Pracht. Der Geist erfüllt den Mundraum mit klarer Himbeernote und den Anklängen frischer Früchte. Insgesamt sehr harmonisch und angenehm."  4,5 Punkte
 

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"Lantenhammer Brand Williamsbirne", 0,5Liter, 42 Prozent, ca 40 Euro, 3,5 Sterne
Testergebnis zum "Lantenhammer Brand Williamsbirne", 0,5Liter, 42 Prozent, ca 40 Euro: 3,5 Sterne

Saftig, rund und süß
Stefanie Buchhold, Leiterin des Passauer Oberhausmuseums: "Der unfiltrierte Brand liegt bei Zimmertemperatur klar im Glas. Im Geruch überzeugt er durch seine intensive, reife Birne bei einer leicht herben Note. Auf der Zunge dann Birne bis zum Abwinken, saftig, rund und süß. Insgesamt bleibt eine weiche und angenehme Note im Mund zurück." 3,5 Punkte

Am Gaumen etwas enttäuschend
Stephan Öller, Inhaber des Passauer Lokals: "Ein Duft nach frisch geschälter, saftiger Birne mit dezenter Vanillenote. Am Gaumen ist die Birne zunächst gut vertreten, konkurriert dann aber ein wenig mit einer alkoholischen Schärfe. In der Nase intensiv und angenehm, am Gaumen etwas enttäuschend."3,5 Punkte 

Duft nach Nashi-Birne
Holm Putzke, Professor für Strafrecht an der Uni Passau: "Es ist ein wenig so, als würde die Nase in einem Korb reifer Birnen spazieren gehen. Der Duft dieses Obstbrandes geht ein wenig Richtung Nashi-Birne. Leider verflüchtigt sich der ansprechende, fruchtige Birnen-Geschmack im Gaumen schneller als gedacht." 3,5 Punkte 

Ein Vorzeige-Willi
Hubert Scheungraber, Inhaber der Passauer Bar Journey: "In der Nase konkurriert der Duft von saftigen, reifen Birnen mit Aromen von Vanille und Karamell. Dazu kommen Anklänge von Honignoten. Das Mundgefühl ist weich und sämig. Die Zunge wird von milden, klaren Birnenaromen bei vollem Fruchterlebnis verwöhnt. Ein Brand aus der Oberliga." 4,0 Punkte 

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20. Oktober 2018
 
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