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Meinung | Montag, 11. Juni 18

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100 Bürger haben den Bittbrief ans Rathaus bei der letzten Kundgebung unterschrieben. (Quelle: BR/ Martin Gruber)
"Rettet die Innpromenade"

Bittbrief ans Rathaus gegen die Flutmauer

Passau und die umstrittenen Flutmauern am Inn und an der Ilz bewegen die Bürger: Mit einer medienwirksamen Aktion will die Initiative „Rettet die Innpromenade“ in den nächsten Tagen auf ihr Anliegen aufmerksam machen; ab morgen liegen für die Halser Flutmauern die Unterlagen im Rathaus aus. Dies ist die letzte Möglichkeit, Einwände zu erheben.

Ein plakatgroßer Brief an den Oberbürgermeister, den mehr als 100 Bürgerinnen unterschrieben haben, soll in den nächsten Tagen persönlich übergeben werden. „Wir bitten Sie, die stadtbildzerstörerischen Planungen noch einmal zu überdenken“, heißt es in dem Schreiben.

Dem Rathaus liegt die Terminanfrage für die Übergabe vor. Die Antwort steht aus.

Mehr als 200 Passauer beteiligen sich regelmäßig aktiv an den Kundgebungen (Bericht des Bayerischen  Rundfunks, Martin Gruber) gegen die geplante Flutverbauung an der Innpromenade.

Der Wortlaut des Briefes:

„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates von Passau, wir bitten Sie inständig, den nicht nur für die gesamte Bevölkerung, sondern auch für das Umland extrem wichtigen Naherholungsort Innpromenade in der jetzigen seit mehr als 200 Jahren bestehenden Form zu erhalten.

Auch die neuen Pläne sind ein so starker Eingriff, dass das Gesamtensemble, dass der Zauber unserer Innpromenade für immer zerstört wird.

Wägen Sie, die sie zum Wohl der Stadt gewählt sind, bitte Kosten und Nutzen der geplanten Flutmauer fair ab und unterstützen Sie uns bei der Rettung der Innpromenade.“

Am 19. Juni will die Stadt den Bürgern die neuen Pläne im Großen Rathaussaal noch einmal vorstellen.

Nach der  Präsentation in der Stadtratssitzung  haben Vertreter von Stadt und Wasserwirtschaftsamt erklärt, dass genaue Kostenkalkulation  und ein versprochenes maßstabsgetreues Modell am Schauplatz derzeit noch nicht möglich sind. Der Mauerverlauf zwischen Karolinenplatz und Marienbrücke im östlichen Teil sowie die genaue Umsetzung bedürften der Klärung. Das Millionenprojekt dürfte spätestens Ende 2019, wenn es weiter verfolgt wird, zur Planungsreife gekommen sein.

Für den umstrittenen Hochwasserschutz in Hals beginnt morgen die letzte Möglichkeit, Einwände zu erheben. Wer "berechtigtes Interesse" vorweist, kann wirksam Einspruch erheben.

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Geplanter Hochwassermauer in Hals. (Quelle: binder-cad.de)
Die Planungsunterlagen des Wasserwirtschaftsamtes liegen im Umweltamt im Alten Rathaus bis 11. Juli aus. Dienstzeiten: werktags 8 bis 12 Uhr, Montag und Dienstag 13 bis 16 Uhr und Donnerstag 13 bis 17 Uhr. Einwände können bis spätestens 25. Juli eingebracht werden.

Zu Hals und Innpromenade finden Sie ausführliche Berichte und exklusive Bilder in der aktuellen Bürgerblick-Ausgabe Juni/ Nr. 116.

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20. Oktober 2018
 
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