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Meinung | Donnerstag, 14. März 19

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Erkenne dich selbst: Auf der Erde sucht Captain Marvel (Brie Larson) nach Antworten.
Captain Marvel

Der ganz normale Superheldenwahnsinn

"Captain Marvel" ist der 21. Film des zunehmenden unüberschaubaren Marvel-Cinematic-Universe. Neu ist, dass es endlich mal eine weibliche Heldin in die Hauptrolle geschafft hat, ansonsten kommt auch dieser Film eher klassisch daher.

Das hat den Vorteil, dass auch Nichteingeweihte den Streifen genießen können, gleichzeitig ist es ernüchternd, dass einem das - Fan oder nicht - alles irgendwie bekannt vorkommt. Vers (Brie Larson) erwacht auf dem Planeten Hala, dem Herz der Kree-Zivilisation. Diese befindet sich wohl schon einige Zeit mit den Skrull im Krieg, fiesen Gestaltwandlern, die allein schon deswegen die Bösen sein müssen, weil sie so hässlich sind; die Kree dagegen sind schön.

Dass es nicht ganz so einfach ist, lässt sich absehen, nur nicht für unsere Heldin Vers - diese leidet unter Amnesie. Für die Dramaturgie ist das praktisch, wenngleich sich einige recht gravierende Logiklücken auftun. Mysteriöse Visionen und ein dummer Zufall verschlagen Vers auf die Erde, wo sich Stück für Stück das Geheimnis um ihre Identität lüftet.

Für den Zuschauer ist das ziemlich absehbar, aber der wird von der dünnen Handlung mit einem krachenden Actionspektakel abgelenkt.  Eine umwerfende Brie Larson prügelt sich mit viel Kampfkunst und coolen Photonenstrahlen durch Wüste und Orbit. In der 3D-Version im bewegten Sessel ein eindrucksvolles Erlebnis.

Die Ermüdungserscheinungen, zu denen das mitunter trotzdem führt, werden charmant durch Nebencharaktere abgefedert, die Captain "Marvel" die nötige Humor und Wärme verleihen, die ihn zusammen mit den bombastischen Spezialeffekten trotz allem sehenswert macht.

cp

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