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Meinung | Samstag, 04. Februar 17

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Zwischen Spott und Zärtlichkeit: der querschnittsgelähmte Millionär und sein Pfleger. (Fotos: Peter Litvai)
"Ziemlich beste Freunde"

Zwischen Spott und Zärtlichkeit

 „Scheiß Publikum!“, sagt einer der beiden Mimen in der Rolle als Polizist. So steht es im Text und es passt gerade zur Stimmung in den Rängen und auf den Balkonen. Irgendetwas zwischen gequältem Lächeln und fehlender Betroffenheit. Das auf den Kopf geschnallte Blaulicht sorgt dafür, dass der Auftritt des Polizisten mehr albern als amüsant erscheint. Diejenigen, welche seine Beschimpfung vielleicht hätte treffen können, haben sie nicht mehr gehört. Einige wenige Zuschauer hatten in der Pause das Theater verlassen. Eine Tragikkömödie eingeflochten in die Sinnlosigkeit des Lebens und den Daseinsschmerz, das ist nicht die bequemste Samstagsabendunterhaltung. Aber: Endlich Theater, das nicht durchwegs begeistert, sondern polarisiert.

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Driss zieht Philippe widerwillig Stützstrümpfe an. (Fotos: Peter Litvai)
„Ziemlich beste Freunde“, so der Titel der 2013 uraufgeführten Theaterkomödie, sind also Zuschauer und Vorführende in dieser Inszenierung des niederbayerischen Landestheaters nicht unbedingt geworden....

Nächste Aufführungen im Passauer Opernhaus am 3./ 4. März und 9. April.

Den gesamten Beitrag lesen Sie in der März-Printausgabe.
 

"Ziemlich beste Freunde" (uraufgeführt 24. Juli 2013, Komödie Düsseldorf)

Regie: Uwe Bautz
Bühnenbild: Uwe Bautz
Kostümbild: Hildegard Altmeyer
Video: Florian Rödl Multimedia

Besetzung
Olaf Schürmann (Philippe)
Reinhard Peer (Driss)
Julian Niedermeier (Bewerber / Antoine / Pfleger u.a.)
Laura Puscheck (Magalie / Galeristin / Prostituierte / Eleonore u.a.)

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26. April 2017
 
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