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Nachrichten | Freitag, 20. Oktober 17

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Warnschilder "Wir versuchen Wölfe lebend zu fangen" sind an Wegweisern des Besucherparks aufgestellt worden.
Mitarbeiter auf Wolfsfang

Besucherpark am "Haus der Wildnis" gesperrt

Zwiesel - Auf eine Wanderung durch Herbstwald und Freigehege im Nationalpark "Bayerischer Wald" am Falkenstein müssen die Besucher seit Freitag verzichten. Die Mitarbeiter des Besucherzentrums sind im Alarmzustand und haben den Zutritt zum Gelände gesperrt: Einer der drei noch lebenden entlaufenen Wölfe ist mehrmals am Informationszentrum „Haus der Wildnis“ gesichtet worden; von Mitarbeitern, aber auch von Besuchern.

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Dieses Gelände ist wegen Wolfssuche seit heute früh gesperrt: Wanderwege und Freigehege am "Haus der Wildnis" in Lindberg bei Zwiesel.
„Wir brauchen jetzt Ruhe, damit wir das Tier lebendig einfangen können“, sagt ein Pressesprecher. Gäste, die mit der Waldbahn anreisen, werden im Zug mit Lautsprecherdurchsagen informiert, dass der Besucherpark gesperrt ist. Auf einem eineinhalbstündigen Rundgang können in den Freigehegen rund ums "Haus der Wildnis" Wildpferde, Auerochsen, Luchse und die verbliebenen drei Wölfe besichtigt werden.

Sechs der neun Wölfe waren in der Nacht auf 6. Oktober aus ihrem Gehege entwischt, weil Unbekannte ein Tor geöffnet hatten. Einer der Ausreißer ist vom Zug getötet worden, zwei durch Gewehrkugeln von Jägern.

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