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Nachrichten | Dienstag, 10. September 19

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Zwei offene elektrische Mini-Pendelbusse hat sich der größte Busunternehmer der Region für Passau angeschafft. Mehr zur Schau oder eine mobile Alternative? (Foto: mediendenk)
Konflikt um Durchfahrtsverbot

Busunternehmer sucht Gespräch mit Bürgern

Entlastet das neue Durchfahrtsverbot für Reisebusse tatsächlich die südliche Passauer Innenstadt? Wie der größte Busunternehmer der Region mit einer neuen Anlaufstelle für Schiffstouristen im betroffenen Stadtteil das Verbot unterläuft, für zusätzlichen Busverkehr sorgt und die Bürger verärgert, berichten wir in der aktuellen gedruckten Ausgabe.

Jetzt hat der Unternehmer offenbar auf den öffentlichen Druck reagiert.

  • Reiseunternehmer und CSU-Kreisrat Manfred Eichberger hat mit der Bürgerinitiative „Lebenswerte Innstadt“ Kontakt aufgenommen und einen Dialog angeboten. Ein „unaufgeregtes“ Gespräch mit den Bürgern soll die Anliegen auf beiden Seiten klären.
     
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    Eichberger pendelte auch diesen Monta mit großen Reisebussen in die Innstadt. Der Fahrer legt einen Halt in einer Feuerwehranfahrtszone ein. (Foto: mediendenk)
    Wie die Innstädter beobachten, seien jetzt häufiger Kleinbusse im Einsatz. Ein Bürgerblick-Reporter hatte aufgedeckt, dass Eichberger die überlangen Reisebusse einsetzt, um einige wenige Touristen von der Altstadt in die Innstadt zu bringen; dies bringt den Verkehr in den Gassen zum Erliegen.
     
  • Eichberger will demonstrieren, dass er auf E-Mobilität setzt: Er hat sich neben mehreren Dutzend E-Bikes einen zweiten, elektrischen offenen Minibus zugelegt, mit dem er Touristen durch die Stadt karren will. Die E-Fahrzeuge sind in einem Innstädter Parkhaus untergebracht, wo der Unternehmer Stellplätze und ein SB-Hotel gepachtet hat.

Warum der Reiseunternehmer seine E-Fahrzeuge nicht direkt ans Schiff bringt, sondern die Touristen mit den großen Bussen umständlich zum Umsteigen in die Innstadt fährt, wird eine der Fragen im Bürgerdialog sein.  

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