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Nachrichten | Samstag, 21. Oktober 17

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Die am Samstagmorgen gefangene, zwei Jahre alte Wölfin. (Foto: Nationalpark)
Erfolgsmeldung vom Nationalpark

Entlaufener Wolf ist wieder daheim

Zwiesel - Die Mitarbeiter im Nationalpark freuen sich über den kleinen Erfolg: Von den drei noch lebenden entlaufenen Wölfen, konnte einer heute früh gefangen werden.

Es handelt sich um eine knapp drei Jahre alte Wölfin, die sichtlich abgemagert ist. Zwei Wochen lang hatte sich das Tier in der Umgebung des Freigeheges am „Haus der Wildnis“ herumgetrieben. Besucher und Mitarbeiter hatten es mehrmals gesichtet.

Die Wölfin ist in eine der zehn Lebendfallen gelaufen, die mit Fleischköder präpariert sind. Nationalparkleiter Franz Leibl zeigte sich in einer Pressemitteilung erfreut, dass sich die Anstrengungen gelohnt hätten. Die gefangene Wölfin wurde betäubt und befindet sich in tierärztlicher Behandlung.

Unbekannte hatten in der Nacht auf 6. Oktober das Freigehege der Wölfe in Ludwigsthal, Gemeinde Lindberg, geöffnet. Sechs der neun Gehegewölfe nutzten die Chance zur Flucht. Zwei Wölfe wurden erschossen, einer vom Zug überfahren. Verbleiben noch zwei, die sich offenbar in die nördlichen und westlichen Waldgebiete abgesetzt haben.

Vom Auto angefahren
Der Wolf im Westen wurde bereits mehrmals gesichtet (siehe Karte). Die letzte Spur gibt es vom Freitag, 20. Oktober. Um 20 Uhr, so berichtet eine 43-jährige Autofahrerin aus Regensburg, sei ihr auf der Staatsstraße bei St. Englmar ein Wolf vors Auto gelaufen. Es sei nur zu einer leichten Berühung mit ihrem Hyndai gekommen; das Tier seit weiter in den Wald gelaufen.

Am Freitag war das Besucherzentrum am "Haus der Wildnis"  gesperrt wurden, damit sich die Mitarbeiter in Ruhe um den Wolfsfang kümmern können.

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18. Juni 2018
 
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