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Nachrichten | Montag, 04. November 19

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Warum sollte sich das Wohnhaus Wörthstraße 7, Architektur der Goldenen Zwanziger, nicht im Klinikviertel integrieren lassen? (Foto: mediendenk)
Erfolgreicher Bürgerantrag

Gegen Vernichtung hochwertiger Architektur

625 Passauer Bürger haben mit ihrer Unterschrift erreicht, dass der beschlossene Abriss eines Wohngebäudes mit herausragender Architektur (Foto) vorerst gestoppt ist. Den Antragstellern geht es nicht darum, die Erweiterung des Klinikviertels zu verhindern, sondern dieses bauliche Erbe aus den Goldenen Zwanziger Jahren zu integrieren.

Der Bürgerantrag liegt mit rund 100 Stimmen über der notwendigen Stimmenzahl. Jetzt gelten diese Fristen: Innerhalb eines Monats muss die Stadt geprüft haben, ob der Bürgerantrag gültig und rechtswirksam ist; wenn ja, muss sich der Stadtrat innerhalb von drei Monaten mit dem Thema befassen und neu entscheiden.

Für ein Pressefoto haben heute um 15:45 Uhr Vizebürgermeister Urban Mangold von der ÖDP und OB-Kandidat Matthias Koopmann von der Passauer Liste die Unterschriften symbolisch am Rathaus abgegeben. Der Oberbürgermeister selbst war terminlich verhindert, sie persönlich in Empfang zu nehmen. Bei der Übergabe an einen Beamten der Verwaltung waren keine Fotografen zugelassen.

Als prominenteste Vertreter außerhalb der Politik setzen sich für den Erhalt des Wohnhauses Fritz Brunner vom Forum Passau und Diözesanbaumeister Jochen Jarzombek ein. Stadtheimatpfleger Herbert Wurster, der hier an wichtiger Stelle seine Stimme erheben müsste, hat sich bislang nicht offiziell zu Wort gemeldet. Vom unterlegenen Mitbewerber für dieses Amt, Historiker Matthias Koopmann, wird dies bei jeder Gelegenheit scharf kritisiert.

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Donnerstag
21. November 2019
 
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