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Nachrichten | Freitag, 29. November 19

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Bei der Schlusskundgebung auf dem Residenzplatz Hat die neue Protestgruppe „Extinction Rebels die Erde in einem Sarg zu Grabe getragen.
Hunderte Teilnehmer

Globaler Protest für radikalere Klimapolitik

Mehrere Hundert Teilnehmer, allen voran Initiatorin Susanna Lindlein, Vizebürgermeister Urban Mangold an der Seite von Grünen-OB-Kandidatin Stefanie Auer, haben sich in Passau zum Klimamarsch getroffen.

Es wurde gewartet bis die Busse vom ZOB abgefahren sind. Kurz nach 13 Uhr 30 hat sich der Zug in Gang gesetzt, angeführt von der 15-jährigen Susanna Lindlein, die mit Megafon in der Hand Sätze skandieren ließ wie " 1,2,3,4 - für das Klima stehen wir hier; 5,6,7,8 - RWE wird plattgemacht!".

Der Protestzug ging an der Stadtgalerie vorbei zum Bahnhof, Richtung Fußgängerzone und Donaulände zur Abschlusskundgebung mit Band am Residenzplatz

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HunderteTeilnehmer marschieren für "Klimagerechtigkeit." (Foto: Dominik Kalus/ bürgerblick)
Mit einem prominenten Banner zeigte sich die frisch gegründete Protestgruppe „Extinction Rebellion“, eine Art grüne Antifa.

Mit einem gut gelaunten „Geil, dass Ihr hier seid!" hatte Lindlein die nach Schätzung des Reporters rund 600 Demonstrierenden begrüßt. Die Veranstalter geben an, dass 2.000 Menschen zugegen seien, das kann der Beobachter nicht bestätigen.

Das Wetter meinte es gut mit den Klimaschützern. Zum Auftakt kam die Sonne heraus, erst am Ende der Kundgebung zogen schwarze Wolken mit Regen auf.
dk

 

***

28. November 2019

Mit einer Mehrheit von Sozialdemokraten, Liberalen, Linken und Grünen hat die Europäische Union dem Klimanotstand ausgerufen.

Wir erinnern uns: Die Stadt Passau lehnte es ab, den Klimanotstand auszurufen. Der SPD-Oberbürgermeister hatte sich am Begriff Notstand gestört.

Die Klimaschutzbewegung, ein Bündnis aus Jung und Alt, ist im Zuschauerraum des Großen Rathaussaals Zeuge geworden, wie der Vorstoß der Öko-Parteien demontiert worden ist.

Es herrscht Notstand: Der CO2-Ausstoß der Menschheit, allen voran der Industrieländer, ist weiter gestiegen. Neue Technik wird´s schon ändern, sagen Zeitgenossen, die selbst nichts ändern wollen. Tatsächlich steigt der Energieverbrauch durch digitale Technik weiter an. Der Mensch sendet, funkt und empfängt permanent: Das Internet produziert so viel CO2_Ausstoß wie der Flugverkehr.

Vor der UN-Klimakonferenz in Madrid rufen die Klimaschützer morgen wieder zum globalen Protest.

Treffpunkt in Passau ist um 13 Uhr 15 in der Neuen Mitte an an der Cagnes-sur-Mer-Promenade.

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