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Nachrichten | Mittwoch, 11. Oktober 17

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Der verletzte Mann ist am Eingang der Tiefgarage in der Grünaustraße von Notärzten behandelt worden. Ob die angebliche Messerattacke hier erfolgt war oder sich der Verletzte beispielsweise vom Busbahnhof hierher geschleppt hatte, ist unklar. (Q.: Google)
Kripo sucht Zeugen

Mann mit Bauchwunde berichtet von "Messerattacke"

Passau - Der Fall bleibt zunächst rätselhaft und ungeklärt wie zuletzt die Messerstecherei Ende Juli in Passau-Kohlbruck. Er stellte sich als erfunden heraus.

Ein Notarzt ist Dienstagmittag zu einem Einsatz in die Neue Mitte gerufen worden. Vor der Tiefgarageneinfahrt an der Grünaustraße lag ein Mann mit einer offenen Bauchwunde. Gegenüber den Rettungskräften gab der Patient an, dass er von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen worden sei. Die Polizei wurde gerufen. Der Zustand des Mannes ließ keine umfassende Befragung zu. Er wiederholte, wie es im Polizeibericht heißt, mit „vagen Angaben zum Ablauf und zum unbekannten Täter“ überfallen worden zu sein.

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Bei dem Verletzten handelt es sich um einen 38-jährigen Mann, ungarische Staatsangehörigkeit, kein fester Wohnsitz. Er soll sich seit Kurzem in Passau aufhalten. Die Kripobeamten, die den Fall übernommen haben, hoffen, dass sich Zeugen melden. Nachtrag: Es hat sich herausgestellt, dass der Mann den Überfall vorgetäuscht hat, er sich durch einen Sturz offenbar selbst verletzt hat. In anderen Städten soll er mit ähnlich vorgetäuschten Straftaten aufgefallen sein.

Zweifel an der Version eines 13-Jährigen
Ende Juli waren in Passau-Kohlbruck zwei minderjährige Jugendliche durch Messerstiche verletzt worden. Ob sich die beiden Burschen, 13 und 15 Jahre alt, beide deutsch-russischer Abstammung, gegenseitig verletzt haben oder von einem Dritten attackiert worden sind, ist bis heute ungeklärt. Der Fall hatte zu einer großangelegten Suchaktion der Polizei mit Hubschraubereinsatz geführt. Die sensationsgierigen Netzwerke glühten: Amoklauf! Presseanfragen, ob Messer auch bei den Jugendlichen sichergestellt werden konnten, lässt die Polizei unbeantwortet.

Es gibt Ermittler, die mehr und mehr die Version des 13-jährigen Buben, der leichter verletzt worden war, bezweifeln. Dieser brachte den dritten Tatbeteiligten mit dieser Beschreibung ins Spiel: ein etwa 25 bis 40 Jahre alte Mann mit dunkelblonden kurzen Haaren, er soll einen dunklen Rucksack getragen haben.

Die angegebene Haarfarbe sorgte zumindest dafür, dass die Hobbykommissare im Netz nicht auf das Feindbild "Flüchtlinge" losgingen.

Zur Originalmeldung der Polizei.

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01:10
Sonntag
22. Oktober 2017
 
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KULTURKALENDER
22.10. | Sonntag
GRUBWEG
Die Balkonszene
 

Chaos und Turbulenzen um einen schwer vermittelbaren Fall in einem Londoner Heiratsvermittlungsbüro.
Das Volkstheater Passau inszeniert dieses Stück der Briten John Chapman und Anthony Marriott.


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The Rocky Horror Show
 
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Wiederaufnahme aufgrund des großen Erfolgs:
Das im Londoner Royal Court Theatre uraufgeführte Rock-Musical von Richard O´brien begeistert seine Zuschauer seit über 40 Jahren.


 


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18:00 Uhr | 12 Euro, ermäßigt 6 Euro

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