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Nachrichten | Montag, 08. April 19

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Betrifft sechs Fußballplätze in Passau

Mikroplastik: Kunstrasen verseucht Nahrungskette

Der Bayerische Rundfunk hat heute einen Beitrag vom aktuellen Bürgerblick-Heft aufgegriffen: Fußballplätze mit Kunstrasen sind eine gefährliche Quelle für Mikroplastik.

Nach einer neuen Hochrechnung haben Forscher des Fraunhofer-Instituts bekannt gegeben, dass künstliche Sportplätze mehr Mikroplastik in die Natur entlassen als die Kosmetikindustrie.

Die Stadt Passau hat für mehrere Millionen Euro ein halbes Dutzend Kunstrasenplätze anlegen lassen. Im BR-Beitrag werden oberbayerische Kommunen genannt, welche in aktuellen Entscheidungen Kunstrasenplätze ablehnten oder überdenken wollen, sie anzulegen; es sei eine Gewissensfrage.

Das Problem sind nicht die Kunststoffgrashalme, sondern das unterlegte Material für die Dämpfung: es besteht zumeist aus hochgiftigen, zerkleinerten Altreifen. Den krebserregenden Abrieb tragen die Sportler mit ihren Schuhen vom Platz und Nachhause; Regen schwemmt das Mikroplastik in die Natur.

Wie Bürgerblick berichtet, zählt Passau mittlerweile sechs Kunstrasenplätze: In Patriching (DJK Eintracht Patriching, beschlossen), in Schalding links (FC Schalding, beschlossen) und rechts der Donau (SV Schalding-Heining), in Haidenhof (1. FC Passau), in Grubweg (VfB Passau-Grubweg) und am Dreiflüssestadion (DJK Passau-West). Ein Kunstrasenplatz kostet knapp eine Million Euro. Ihre Haltbarkeit ist begrenzt.

Der Stadt Passau liegt eine Anfrage vor, wie die Kunstrasenplätze beschaffen sind, wie die Gefahr durch Mikroplastik bewertet worden ist.

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