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Nachrichten | Donnerstag, 19. Dezember 19

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Die automatischen Müllautos: Der Fahrer sitzt rechts und bedient Hydraulik und Greifarme für die Tonnenentleerung. (PR-Foto: ZAW)
Tödlicher Unfall

Müllauto überrollt Frau

In der Gemeinde Windorf im Altlandkreis Vilshofen ist es mittags zu einem tragischen Unfall gekommen: Eine 78-jährige Frau wurde vor ihrem Haus von einem Müllfahrzeug überrollt und getötet.

Um 11.15 Uhr war ein Müllwagenfahrer damit beschäftigt in einer engen Straße des Ortsteils Schwarzhöring die Tonnen zu leeren. Damit die Fahrer die automatische Leerung besser kontrollieren können, sind die Fahrzeuge rechts gelenkt. Die Frau war offensichtlich links am Müllauto vorbeigegangen und erfasst worden.

Wie der Unfall genau herging, ob das Müllauto vorwärts fuhr oder rangierte, sollen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Verkehrsgutachter und Gerichtsmediziner klären.

Der 51-Jährige am Steuer hatte, wie er bei der Polizei angab, den Unfall nicht bemerkt und seine Tour fortgesetzt. Als er einmal um den Block gefahren war erblickte er die tragische Szene: Der Sohn, der im Garten beschäftigt war, hatte gerade seine tödlich verletzte Mutter auf der Straße entdeckt. Da erst realisierte der Mann im Müllauto, was geschehen ist.

Weniger Personal, mehr Risiko
Bei der Müllabfuhr waren früher je Müllauto bis zu drei Mann beschäftigt: der Chauffeur am Steuer und zwei Tonnenentleerer am Trittbrett. Sechs Augen, sechs Hände, Blickkontakt, Handzeichen, sie regelten mitunter den Verkehr, um Autofahrer überholen zu lassen. Bei der automatisierten Müllentleerung ist der Chauffeur alleine für Fahren und Leeren zuständig. Damit er Hydraulik und Greifarm auf der Gehwegseite besser bedienen und kontrollieren kann, sitzt er an einem Rechtslenker. Dass er sich während der Müllentleerung nicht zugleich voll auf den Verkehr, vor allem das linke Umfeld, konzentrieren kann, ist nachvollziehbar. 


 

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