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Nachrichten | Mittwoch, 01. Februar 17

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Schlechtester Wert in Bayern

Passau atmet schwer am Feinstaub

Die Provinzmetropole Passau wird bei bayerischen Nachrichten über schlechte Luft in einem Atemzug mit dem Münchner Stachus genannt. Bei der Konzentration von Feinstaub hat die Dreiflüssestadt am ersten Februartag den schlechtesten bayerischen Wert.

Der 24-Stunden-Mittelwert liegt aktuell in Passau bei 56 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter. Die Kommunen müssen handeln, wenn die Feinstaubwerte pro Jahr mehr als 35mal den Grenzwert (50 Mikrogramm) überschreiten. Im Januar wurde fast ein Drittel dieses Toleranzspielraums aufgebraucht. In Passau wurden im Januar Spitzenwerte bis 75 gemessen (29. Januar).

Erfahrungsgemäß sorgen sogenannte Inversionswetterlagen im Winter für schlechte Werte: Kaltluft am Boden wird vom warmer Luft in der Höhe gedeckelt - der fehlende Luftaustausch lässt die Schadstoffe aus Verbrennungsmotoren und Öfen ansteigen.

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Passau ist als Drehkreuz für den Verkehr aus dem Bayerischen Wald, Oberösterreich und dem Bäderdreieck besonders belastet.

Die Messstation  befindet sich seit 2005 am Winterhafen (Regensburger Straße/ Ecke Stelzhamer), vorher war sie zentrumsnah am Kleinen Exerzierplatz, wo die Werte durch einen unbefestigten Autoparkplatz (heute eine Parkanlage) verfälscht worden sind.

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