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Nachrichten | Montag, 12. März 18

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Grundsockel der Flutmauer an der Innpromenade/ Gottfried-Schäffer-Straße: Studie von Kunstlehrer Peter Zieske.
Umstrittener Hochwasserschutz

Sechs Ideen zur Gestaltung der Flutmauer "Innpromenade"

Drei Stunden lang haben heute die Vertreter von sechs Landschaftsarchitekturbüros ihre Ideen vorgestellt: Wie könnte man den Hochwasserschutz an der Innpromenade den Bürgern schmackhaft machen?

Das Manko: Die Kastanienallee, ein Naturdenkmal, würde durch die Maßnahme unweigerlich zerstört werden. Durch künstliche Böschungen, so zeigten Entwürfe, ließe sich die Höhe der Flutmauer kaschieren.

Die besten Modelle, welche eine Jury in geheimer Sitzung auswählt, sollen dem Stadtrat vorgelegt werden. Vertreter aller Stadtratsfraktionen, des Architekturforums und des Vereins "Forum Passau", der Denkmalpflege und der Stadtplanung sind in den Kreis dieses nicht-öffentlichen Hochwasserschutzforums geladen. Die Landschaftsarchitekten stammen aus Berlin, Oberbayern, Unter- und Mittelfranken und Niederösterreich.

Die Hochwassermauer an der Innpromenade gehört neben der Nordtangente zu den umstrittensten Passauer Bauprojekten dieses Jahrzehnts. Die Wirksamkeit des Hochwasserschutzes am Inn, im südlichen Neumarkt, hängt unmittelbar mit dem Hochwasserschutz  auf der gegenüberliegenden Seite an der Donau, im nördlichen Neumarkt, zusammen. Dort werden gerade Testbohrung durchgeführt.

Die Flut 2013 hat gezeigt, dass die Flüsse durch unterirdisch miteinander verbunden sind; das Donauwasser beispielsweise strömte Höhe Theresienstraße durch die Keller Richtung Inn.  

Eine Bürgerbewegung zur „Rettung der Innpromenade“ rund um den Verein Forum Passau hat als letztes Mittel, um diese Maßnahme zu vereiteln, ein Bürgerbegehren angekündigt. Es wird von mehreren Parteien mitgetragen. "Wenn die Bürger sehen, dass dieses vertraute Stadterholungsgebiet durch nichts Besseres ersetzt werden kann, wird es auf das Bürgerbegehren hinauslaufen", prophezeit ein Stadtpolitiker.

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Freitag
21. September 2018
 
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21.09. | Freitag
SCHARFRICHTERHAUS
Lesung: Erich Hackl
 
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Der Schriftsteller liest aus "Am Seil", seines auf Tatsachen beruhenden Romans über einen wortkargen Kunsthandwerker, der zwei Jüdinnen im Dritten Reich vor der Deportation bewahrte.


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Spätabendliche Führung durch Passau mit einem "historischen Nachtwächter". Treffpunkt vorm Rathausturm.


21:15 Uhr | 13 Euro
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Symphonie aus Licht und Klang
 
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22:00 Uhr | frei

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