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Nachrichten | Mittwoch, 19. Juli 17

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Feuerwehrleute entdeckten den schwarzen Geländewagen, der von der Autobahn abgekommen war, in einer gemauerten Scheune. Er hatte - Glück für die Insassen - das hölzerne Tor durchbrochen. (Fotomontage/ Quelle: Polizei und Feuerwehr)
Kurioses von Polizei und Feuerwehr

Streifenwagen gestreift, Löschwagen behindert, Scheune durchbrochen

Passau - Eine Autobahnfahrt endet in der Scheune, ein blinder Passagier hängt am Feuerwehrauto und ein Polizeiauto wird an einer Engstelle in einen Unfall verwickelt. Kurioses aus dem Einsatztagebuch von Polizei und Feuerwehr.

Möglicherweise durch Übermüdung ist eine 48-jährige Mutter am Steuer eines Geländewagens um 3.30 Uhr früh auf der Autobahn A3 bei Passau-Mitte auf den Grünstreifen geraten. Als sie in Panik auf die Fahrbahn zurücklenken wollte, streifte sie einen Sattelzug und verriss das Lenkrad erneut nach rechts: Der Wagen schoss durchs Gebüsch, knickte den Wildschutzzaun, durchbrach die Holzbretterwand einer Scheune und kam kurz vor der gemauerten Rückwand zu stehen. Mutter, Vater und Sohn kletterten wohlbehalten aus dem ramponierten Wagen.

Zu Schock und Schaden für die Urlauberfamilie aus Rumänien, die Richtung Norden unterwegs war, kam eine Verwarnung durch die Polizei. Die Feuerwehr war zur Bergung des Fahrzeugs schnell zur Stelle, denn das Feuerwehrhaus von Haarschedl liegt gleich nebenan. Die Scheune, 30 Meter neben der Autobahn gelegen, gehörte zu einer Pflasterbaufirma, die im April dieses Gelände aufgegeben hat.

Mann klettert auf fahrendes Feuerwehrauto
In derselben Nacht sahen sich Feuerwehrleute der Passauer Hauptwache mit einem „blinden Passagier“ konfrontiert. Den kurzen Abbiegestopp eines Feuerwehrfahrzeugs hatte ein junger Mann im Passauer Klinikviertel genutzt, um sich an die rückwärtige Leiter eines Löschgruppenfahrzeuges zu hängen. Im Scheinwerferlicht sah die Besatzung des nachfolgenden Fahrzeugs, wie die Gestalt auf das Dach des fahrenden Feuerwehrwagens kletterte. Per Funk verständigten sie sich, sofort anzuhalten. Der ungebetene Passagier kam der Aufforderung nach, vom Dach zu klettern, verharrte dann aber teilnahmslos an der Leiter, wollte sich nicht entfernen. Den alarmierten Polizeibeamten folgte er bereitwillig zum Fahrzeug, um seine Personalien feststellen zu lassen – es handelt sich um einen 21-jährigen Patienten der psychiatrischen Klinik.

Unfall mit Polizeiwagen in Engstelle
Für Aufsehen auf der engen Zufahrtsstraße (Grafenleite) nach Hals, wo reger Badebetrieb am Stausee herrschte, sorgte am späten Nachmittag ein Aufgebot von zwei Polizeifahrzeugen und mehreren Beamten. Eine junge Autofahrerin stand mit bangem Blick bei den Uniformierten. Es war ein Bagatellunfall. Im Gegenverkehr hatten sich ein Streifenwagen der Polizeiinspektion und der Wagen der jungen Frau gestreift. Zur Unfallaufnahme, so sieht es der Gesetzgeber vor, war eine unbeteiligte zweite Polizeistreife, Beamte der Verkehrspolizei, zum Einsatzort gerufen worden.   

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