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Nachrichten | Samstag, 18. März 17

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Ein Polizeibeamter hat die Raketenwerfermunition fotografiert, die bei Kanalgrabungsarbeiten an der Regensburger Straße entdeckt worden ist.
Wurfgranate im Stadtwesten

Wieder Kriegsrelikt geborgen

Passau - Ein Kriegsrelikt hat Bauarbeiter an der Regensburger Straße gezwungen, ihre Arbeiten kurzfristig einzustellen. Mitarbeiter eines Sprengstoffkommandos bargen die etwa 80 Zentimeter lange Wurfgranate, mit denen im Zweiten Weltkrieg Raketenwerfer bestückt worden sind.

Bei Grabungen für einen Kanal auf einem Privatgelände waren die Arbeiter auf die verrostete, etwa 35 Kilo schwere Munition gestoßen. Sie lag gut einen Meter unter der Erde. Laut Polizeiangaben handelt es sich um einen sogenannte „Do-Werfer“- oder Nebelwerfer-Rakete

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Soldaten munitionieren einen Raketenwerfer.
Der Begriff „Nebelwerfer“ sollte ihre Gefährlichkeit verschleiern. Die Raketenwerfer hat eine Reichweite bis zu sechs Kilometern, die Geschosse erreichten eine Geschwindigkeit von 1.200 km/h. Die Bezeichnung „Do“ geht auf General Dornberger zurück, unter dessen Aufsicht diese Waffe entwickelt worden war.

Im letzten Oktober hatte ein Kriegsrelikt Passau in Atem gehalten. Tausende Bürger im Stadtwesten mussten ihre Häuser verlassen, damit eine 225 Kilo schwere Fliegerbombe entschärft werden konnte. Weitere Blindgänger werden auf den Grundstücken entlang der Eisenbahnlinie westlich vom Hauptbahnhof vermutet, darunter auf dem Baugelände des ehemaligen Areals der Brauerei Peschl. Hier waren Bunkeranlagen bombadiert worden.

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Sonntag
27. Mai 2018
 
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