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Report | Freitag, 21. April 17

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Geländegängige Briten zwischen Fackeln und Feuerstelle: schwarzer und weißer "Landrover Discovery", rostroter Sport-"Discovery"; rechts unten lugt ein alter "Defender" ins Bild. (Foto: Tobias Köhler)
Geländeauto trifft Expeditionsschiff

Abenteuermobile zu Land und zu Wasser

Es gibt Reiseveranstalter und Automobilbauer, welche auf die Neugierde des Menschen setzen. Wer verlässt nicht gerne eingefahrenen Wege, um Neues zu entdecken? Eine PR-Veranstaltung auf der Veste Oberhaus dürfte nach dem Geschmack jener gewesen sein, die Abenteuer zu Land und zu Wasser suchen, aber auf Bequemlichkeit und Genuss nicht verzichten wollen: Luxus-Geländeauto trifft Luxus-Expeditionsschiff.

Hans Wimmer, Passauer Autohändler und Eigentümer mehrerer Passauer Wirtshäuser ("Braves Mädchen", "Café Roses", "Ombralonga", "Korfu"), präsentierte aus seinem Sortiment einen neuen britischen Geländewagen, der nicht zwingend auf Asphaltpisten angewiesen ist: die fünfte Generation des „Landrover Discovery“, ein SUV der Luxusklasse. Ein „wohnlicher Brite“, wie Autotester schreiben, der vollklimatisiert selbst in der Wüste dem Fahrer keine Schweißtropfen auf der Stirn abnötigt. Mit Spurhalteassistent und automatischer Notbremsfunktion nimmt er auch im Alltagsverkehr dem Fahrer Stress.

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Geländetauglich: Der "Landrover Discovery", Baujahr 2017, in der Wüste von Arizona. (PR-Foto: Landrover)
Hinzu kommt Technik, die den von Natur aus eher bewegungsfaulen Menschen begeistert: Per Smartphone lassen sich beispielsweise aus der Ferne die bis zu sieben Sitze des Fahrzeugs umlegen oder aufstellen. Wahrscheinlich praktisch, wenn der Einkäufer oder die Einkäuferin auf dem Rückweg zum Supermarktparkplatz mit Blick auf den Einkaufswagen feststellt, dass etwas mehr Ladefläche dienlich wäre. Oder, wenn man das Werbevideo interpretiert, der einsame SUV-Surfer überraschend am Strand neue Freunde gefunden hat.

Trotzdem, auch wenn man es dem geduckten, windkanalgebügelten Geländewagen nicht ansieht: Der neue „Discovery“ hat mehr Bodenfreiheit und Watttiefe (60 Zentimeter) als bisherige Modelle, ist also hoch gelände- und wassertauglich. Am Oberhaus fielen trotzdem die Blicke mancher Männer wehmütig auf ein hellgrünes, kantiges Modell, das die Reihe der drei Neuwagen ergänzte. Wimmer hat sich diesen Wagen, der im Vorjahr das letzte Mal vom Band lief, als Privatmann gesichert: einen „Landrover Defender“. Der zwischen 1948 und 2016 mehr als zwei Millionen Mal produzierte Geländewagen gilt als Ikone seiner Art.

Hier mehr Bodenfreiheit, dort weniger Tiefgang
Wimmers Marketingleiter Armin Raster, der sich überlegte, wie die Präsentation des geländegängigen Landfahrzeugs bereichert werden kann, schlug eine Brücke zu den Expeditionsreisen auf dem Wasser. Eine ihm bekannte Reiseveranstalterin aus Hauzenberg, Angelika Brandtner, bietet Kreuzfahrten eines Veranstalters an, dessen finnische und japanische Schiffe in ihrer Einsatzfähigkeit ähnlich vortrefflich sind wie ein britischer Geländewagen. Hier mehr Bodenfreiheit, dort weniger Tiefgang, hier mehr Watttiefe, dort höchste Tauglichkeit im Eismeer. Das klingt selbst für eingefleischte Landrover-Fans spannend.

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Eistauglich: "MS Hanseatic", Baujahr 1993, im südlichen Polarmeer mit Königspinguinen. (PR-Foto: Hapag-Lloyd).
Der Trumpf des Abends war somit der Vortrag von Andreas Leippert, dem Vertreter des Veranstalters für Abenteuerkreuzfahrten von Hapag -Lloyd. Seine Passagierschiffe mit Namen „MS Hanseatic“ und „MS Bremen“ wirken neben den Kreuzfahrtriesen klein wie Nussschalen. Doch Größe heißt nicht immer Gewinn. Diese robusten Expeditionsschiffe, mit Passagierkapazität und Länge vergleichbar mit den Donaukreuzern, können abseits der großen Häfen und Routen in unbekannte Welten vorstechen. Für den adrenalinausstoßfördernden Landgang – je nach Passage auf Tuchfühlung mit Pinguinen oder Walen, in Sichtweite von Eisbären oder Kaimanen - werden Motorschlauchboote zu Wasser gelassen. Mit dem Geländewagen gemein ist den „Offroad“-Schiffen das luxuriöse Interieur: Die Gäste genießen an Bord ein schwimmendes Fünf-Sterne-Hotel.

Pioniere werden ausgemustert
Leippert liefert Kurzweile mit phantastischen Bildern. Ungewöhnliches scheint auf diesen Schiffsreisen der Alltag zu sein: Champagnerempfang auf Eisschollen im nördlichen Polarmeer. An Bord dürfen die Passagiere während der Fahrt den Maschinenraum erkunden oder – wenn keine konzentrationsfordernden Manöver anstehen – dem Kapitän auf der Kommandobrücke über die Schulter schauen. Im Frühjahr 2015 kamen die Gäste einer Südamerika-Expedition in den Genuss, von Extremabenteurer Reinhold Messner, Jahrgang 1944, begleitet zu werden.

Noch eine Parallele zwischen Land- und Wasservehikel: Dem schwimmenden Expeditionspionier des Veranstalters, der 1993 gebauten „MS Hanseatic“, ereilt 2019 dasselbe Schicksal wie 2016 dem Offroad-Pionier „Landrover Defender“. Es wird ausgemustert und ersetzte durch neue, moderne Expeditionsschiffe.

Offenlegung: Hans Wimmer ist mit seinem gleichnamigen Autohaus „Bürgerblick“-Werbepartner und Förderer der freien Presse. "Hapag-Lloyd" ist kein Werbepartner. Der Autor fährt selbst einen „Landrover Defender“, Baujahr 2013, den er als Einsatzfahrzeug bei manchen Reportereinsätzen nicht missen möchte; im Gegensatz zum neuen „Discovery“ fährt sich der „Defender“ wie ein komfortloser alter Lastwagen. 

PR-Video der neue "Discovery"

PR-Trailer "MS Hanseatic"

PR-Video "MS Hanseatic" und "MS Bremen" - Leben und Arbeit an Bord

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Mittwoch
13. Dezember 2017
 
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KULTURKALENDER
13.12. | Mittwoch
CAFÉ MUSEUM
Oxley Meier Guitar Project
 
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Gitarrenduo aus den Briten Nicolas Meier und Pete Oxley. Die Stücke der beiden sind inspiriert von Musik aus aller Welt.


20:00 Uhr | 20 Euro, ermäßigt 10 Euro

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