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Report | Montag, 24. September 18

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Die Vegetation reicht auf vielen Hauptstrecken der Bahn, wie hier zwischen Passau und Vilshofen, nahe an an den Bahndamm heran. Betroffen in der Nacht war auch der ICE 229 Frankfurt-Wien. (Foto: mediendenk)
Odysee im Sturm

Zwölf Stunden Bahnreise von Frankfurt nach Passau

Zwei Dutzend Bahnreisende mit Ziel Passau sind heute Vormittag mit zwölf Stunden Verspätung angekommen. „Wir haben die Nacht in eine Art Hotelzug in Nürnberg verbracht“, berichtet ein junger Mann aus Algerien, der in der Dreiflüssestadt sein Studium beginnen wird.

Wegen Sturmschäden war die Bahnstrecke zwischen Regensburg und Nürnberg total gesperrt. „Unser Intercity von Hamburg nach Wien war voll besetzt“, sagt der übernächtigte Betroffene. Er war am Frankfurter Flughafen zugestiegen. Der IC 2027 sollte um 22.41 Uhr in Passau eintreffen. Erst gab es die Ansage, die Ankuft werde sich um zwei Stunden verspäten. Dann wurde Nürnberg zur Endstation. Die Fahrgäste mussten umsteigen in einen bereitgestellten Zug auf einem Nebengleis. Dort habe man die Sessel ausziehen können, um ein wenig zu schlafen.

Bei der Weiterreise am nächsten Morgen von Nürnberg nach Passau habe er viermal umsteigen müssen, berichtet der Auslandsstudent.

„Der Sturm hat im Norden und in der Mitte Bayerns große Teile unserer Infrastruktur beschädigt“, erklärte ein Sprecher der Bahn. Es ging wohl hauptsächlich um beschädigte Oberleitungen.

Auch die beiden Nachtzüge, die über Passau zwischen Wien und Norddeutschland laufen, sind gestrichen worden.

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Samstag
16. Februar 2019
 
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