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Universität | Montag, 09. Januar 17

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Kunst an der Uni Passau: Binärcodes grafisch umgesetzt. (Quelle: Meisl)
Kunst am Bau

Werk in Schwarz-Weiß für Medienstudenten

Passau - Im Foyer des „Zentrums für Medien und Kommunikation“ (ZMK) der Universität Passau rätseln seit November Studenten über den Sinn einer drei Meter breiten Wanddekoration: vierzig Quadrate, schwarze und weiße, eingerahmt von zwei Strichen. „Ich dachte das ist eine Installation zur Schalldämmung“, mutmaßte eine Betrachterin. Das Werk liefert erst recht Diskussionsstoff, seit der Preis bekannt geworden ist: 15.000 Euro. Morgen wird das Geheimnis offiziell gelüftet. Hier die wichtigsten Infos:

  • Es ist ein Kunstwerk, geschaffen von dem lokalen Künstler Stefan Meisl aus Thynrau (Landkreis Passau). Er hat die Ausschreibung gewonnen.
  • Auftraggeber ist nicht die Uni, sondern der Freistaat: Mit „Kunst am Bau“ hat der Staat sich verpflichtet, Künstler beim Bau öffentlicher Gebäude zu beteiligen.
  • Die Idee, die hinter Meisls abstrakter Schöpfung steckt, ist bestechend: „Schwarz steht für Empfänger und weiß für Sender“, erklärt er. Er hat diese Begriffe aus 29 europäischen Sprachen in Binärcodes übersetzt und grafisch umgesetzt.
  • Das Werk "Sender-Empfänger" trifft den Kern des Studiums, welchem Studenten in diesem Mediengebäude nachgehen.

Die 1979 gegründete Uni stellt in einem neuen Bildband „Kunst am Campus“ alle Werke und Künstler vor, die es auf dem Unigelände zu sehen gibt.

tm

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