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Brennpunkt | Montag, 16. November 20

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Pressekonferenz zu Corona

Merkel will gefährdeten Menschen FFP2-Masken bereitstellen

Von der Pressekonferenz der Bund-Länder-Sitzung am Abend aus Berlin. Konkrete Entscheidungen über neue Maßnahmen sind auf den letzten Mittwoch des Monats verschoben worden. Was Kanzlerin Merkel sagte, im Telegrammstil:

  •  Oktoberbeschlüsse haben keine Trendumkehr erreicht, aber das exponentielle Wachstum gebremst. Das ist eine gute Nachricht.
  • Am 25. November will man in eine neue Runde gehen und den Ausblick bis zum neuen Jahr geben, um – so weit möglich – Berechenbarkeit und Planbarkeit in die Pandemie zu bringen.
  • Die Belegung der Intensivbetten ist ein "Spätindikator". Man muss vorher reagieren.
  • Bei der nächsten Konferenz gebe es mit Sicherheit Rechtsänderung. (Mit ihrem Ziel, die Kontakte per Verordnung weiter zu beschränken, hat sich Merkel nicht durchsetzen können).

Sie ruft die Bevölkerung auf:

  • in diesem Winter bei „Atemwegserkrankungen“ den Hausarzt konsultieren und Zuhause bleiben.
     
  • Kontakte auf das absolut nötige Minimum zu beschränken
  • auf private Feiern gänzlich verzichten
     
  • Zusammenkünfte sollen auf einen zusätzlichen festen Hausstand beschränkt werden, das schließe die Kinder mit ein.
     
  • auf nicht notwendige Reisen verzichten
     
  • den Aufenthalt in öffentlichen Räumen meiden
     
  • öffentliche Verkehrsmittel auf das Notwendige beschränken
     
  • Besuche bei Menschen, die gefährdet sind, nur wenn man wirklich symptomfrei ist und sich davor keinem Risiko ausgesetzt hat.

Sie sagt:

  • In „Hotspots“ muss man mehr machen. Das Ziel sei unter die Inzidenz 60 zu kommen, um den Gesundheitsämtern wieder zu ermöglichen, Kontakte nachzuverfolgen.
     
  • Schule und Kita sollen stattfinden, dieser Grundsatz bestehe nach wie vor.
     
  • Es gibt neue Empfehlungen der Leopoldiner, die ernstzunehmend sind: Was kann man in Hotspots tun, um die Ausbreitung zu reduzieren? (näher geht sie nicht darauf ein). 
     
  • Die Impfzentren werden vorbereitet, damit die Strukturen bereit sind, wenn der Impfstoff da ist.
     
  • Menschen, die besonders anfällig sind, sollen ab Dezember 15 FFP2-Masken, eine pro Winterwoche, mit einer guten Anleitung zur Verfügung gestellt bekommen – gegen eine kleine Eigenbeteiligung.
  • Krankenhäuser, die bestimmte Operationen zurückstellen, sollen keine finanziellen Nachteile haben.

 

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Donnerstag
03. Dezember 2020
 
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