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Nachrichten | Mittwoch, 04. März 20

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Der Pressefotograf und die Spatenstecher: Symbolishcer Sandhaufen am Peschlgelände. (Foto: Marleen Heimann/ mediendenk)
Nach drei Jahren Stillstand

Spatenstich am Peschl-Gelände

Wenige Stunden vor der Pressekonferenz im Klinikum zum Coronavirus hat Oberbürgermeister Dupper den Spaten geschwungen: Auf dem seit fast seit drei Jahren brachliegenden „Peschlareal“ sollen jetzt die Bauarbeiten für den kleinsten der drei geplanten Wohnblöcke beginnen.

Nach dem Abriss der ehemaligen Peschlbrauerei und dem Verkauf des Grundstücks hatten sich Bauspekulanten und Projektentwickler an dem 32.000 Quadratmeter großen Gelände versucht. Es wurde gekauft und verkauft, weitergeschoben. Der Stadtrat stritt sich um die Frage: wie viele Sozialwohnungen, welche Nutzung, wie viele Mieter? Andere setzten sich dafür ein, dass wenigstens ein alter Kastanienbiergarten erhalten geblieben ist.

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Seit 2017 Brachland im Stadtwesten, südlich vom Bahnhofsgelände: das sogenannte Peschlareal, eine ehemalige Brauerei. (Foto: Marlee Heimann/ mediendenk)
Am Zug ist jetzt die Geschäftsführung des Berliner Immobilienentwicklers namens Consus. Er will insgesamt 280 Wohnungen mit Stellplätzen, Gewerbeflächen und ein Hotel bauen. Die Baugenehmigungen für zwei der drei Wohnblöcke und das Hotel hat die Stadt bereits im Dezember erteilt; auf die letzte Genehmigung wartet Consus derzeit noch.

„Die Schönheit unserer Stadt lebt davon, dass wir sie bewahren“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Dupper beim Spatenstich. Es war wohl eine Anspielung im Wahlkampfmodus an seine Mitbewerber, OB-Kandidaten, die ihn als Stadtzerstörer anprangern. Er freue sich, dass aus dem Gelände keine unansehnliche Brache werden.

mh

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