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Nachrichten | Freitag, 02. April 21

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Corona-Lage am Karfreitag (Quelle: RKI)
Zweites Ostern in der Pandemie

Am Tag des Tanz- und Musikverbotes

Die Stimmung, die Lage am Karfreitag.

„Erinnert Ihr euch noch an früher, als man sich darüber aufgeregt hat, dass man am Karfreitag nicht tanzen durfte?“, schreibt TV-Komiker Lutz van der Horst. In Passau hatten findige Betreiber Bootspartys auf der österreichischen Donau organisiert.

Zurück zum Virus. Die meisten Menschen haben den Ernst der Lage verstanden. Deutschland hängt trotzt verstärkter Impfkampagne bei mehr als 20.000 neu registrierten Corona-Fällen täglich und mehr als 200 Corona-Toten fest. Inzidenzwert: 134.

Stadt Passau Stand heute 144, Landkreis 127.

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Dritte Welle in Oberösterreich. (Quelle: Arges Wien)
Gut zu sehen die dritte Welle an der Grafik in Oberösterreich.

Brasilien ist zur Corona-Küche geworden. Wo Infektionsketten nicht gebrochen werden, wächst die Gefahr von Mutationen. In den täglich mehr als 20.000 registrierten neue Corona-Fällen in Deutschland verbreiten sich zunehmend Varianten. Das meint Merkel, wenn sie von einer neuen Pandemie spricht. Jede gebrochene Infektionskette stoppt dieses Szenario. 

P.1 (gebildet in Manaus) und B.1351 (Südafrika) beschäftigen die Forscher. Im "Pasteur Institut" in Paris fanden sie heraus, dass diese auch auf Mäuse überspringen können. Wenn das Virus wahlweise zwischen Mensch und Tier wechseln kann, letztere wie Hund und Katze ihm nahe stehen, dann wäre das fatal.

Dass die aktuellen Impfstoffe nicht gegen alle Varianten und noch hinzukommenden schützen, kommt hinzu. Diese Erkenntnis hat dazu geführt, dass in Dänemark, wir erinnern uns, Millionen Nerze getötet und seuchensicher vergraben worden sind.

Anmerkung für Astrazeneca: Nach bisherigen Studien soll dieser Impfstoff zumindest bei P.1 wirksamer vor schweren Krankheitsverläufen schützen als Moderna und Biontech.

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Virologin Melanie Brinkmann bei Lanz. (Quelle: ZDF)
Bei Lanz hat Wissenschaftlerin Melanie Brinkmann bestimmte Teile der Politik scharf kritisiert: Die Bevölkerung werde zu wenig aufgeklärt, die Zahlen müssten dringend runter. Und als Beispiel nennt sie Ihren Sechsjährigen: Wenn der quengelt, dass er zum Fahrradfahren keinen Helm aufsetzen will, dann gebe sie auch nicht nach. Die Virologin nennt Schulen und Kitas Infektionsdrehkreuze.

Sollen Politikerinnen wie Mütter und Politiker wie Väter sein? 

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16:27
Freitag
23. April 2021
 
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KULTUR AM BILDSCHIRM
23.04. | Freitag
OPERNHAUS
Die unsichtbare Hand
 
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Schauspiel des New Yorker Autoren Ayad Akhtar in der Mediathek. Banker Nick wird zur Geisel einer islamistischen Splittergruppe und will sich seine 10 Millionen Euro Lösegeld selbst an der Börse verdienen. Bald gerät er in die Fesseln der allumfassendes Macht des Marktes. Regie: Heinz Oliver Karbus. 


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Madama Butterfly
 
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Giacomo Puccinins weltberühmte Oper weltberühmte Oper erzählt die tragische Liebesgeschichte der Geisha Cio-Cio-San (Yitian Luan), die vom in Japan stationierten Offizier Pinkerton (Jeffrey Nardone) mit einem Kind sitzengelassen wird. Eine Geschichte nach wahren Begebenheiten.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
In einem Jahr mit 13 Monden
 
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Nach der Filmvorlage von Rainer Werner Fassbinder: Es ist wohl sein verzweifeltestes Werk, weil es aus einer persönlichen Erschütterung entstand, einer Art Selbstanklage. Er schuf es nach dem Selbstmord seines Lebensgefährten, von dem er sich getrennt hatte. Ein Mann, nicht schwul, der sich aus Liebe zu einem Mann zu einer Frau umwandeln lässt. Doch alles zerbricht.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zauberflöte
 
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Die wohl bekannteste Oper von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahre 1791. Sie erzählt nach einer Geschichte des Straubingers Emanuel Schikaneder vom Prinzen Tamino, der sich in phantastischen Welten beweisen muss. Musikalisch verschmelzen hochdramatische Arien und volksliedhafte Gesänge.


12:00 Uhr | ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Fledermaus
 
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Verwechslungskomödie von Johann Strauß (1825–1899) um den leichtlebigen Gabriel von Eisenstein (Peter Tilch) und seine untreue Frau Rosalinde (Henrike Henoch). Gilt als Klassiker der Wiener Operettenära und zeigt eine dekadente Gesellschaft. Intendant Stefan Tilch verlegt das Stück ins Pandemiejahr 2020.


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Urfaust
 
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Johann Wolfgang von Goethes Prosastück aus dem Jahr 1775. Eine Tragödie nach der Volkssage um Doktor Faustus. In den Hauptrollen: Ursula Erb als Mephisto sowie Julian Ricker als Faust. Regie: Peter Oberdorf.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zofen
 
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Die Schwestern und Zofen Claire (Friederike Baldin) und Solange (Ella Schulz) spielen in der Abwesenheit ihrer Arbeitgeberin (Antonia Reidel) "Herrin und Dienerin". Nachdem der versuchte Mord der "gnädigen Frau" daneben geht, vergiftet die eine den Tee der anderen. Ein Schauspiel von Jean Genet (1910-1986). Regie: Markus Bartl.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro

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