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Nachrichten | Freitag, 16. Oktober 20

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Christkindlmarkteröffnung am 27. November 2019: Servicemann Tobias Kapfer schiebt ein Tablett mit einer Runde Glühwein für die Ehrengäste durchs Gedränge. Solche Bilder wird es heuer nicht geben. (Foto: mediendenk)
Abhängig von der Seuchenlage

Christkindlmarkt auf der Kippe?

Hütten mit Abstand, um Menschenansammlungen zu vermeiden? Dafür den Markt auf zwei Standorte aufteilen? Alkoholfreier Glühwein und Punsch?

Im Passauer Rathaus wird daran getüftelt, wie ein Christkindlmarkt dieses Jahr aussehen könnte. Das dynamische Geschehen der Seuche und die sich ständig anpassenden Gegenmaßnahmen lassen noch keine Prognosen zu, wie der vom 25. November bis 23. Dezember geplante Markt umgesetzt werden könnte.

„Immerhin wissen wir jetzt schon alle, was wir Silvester machen – nichts“, schreibt gerade „Die Zeit“-Autorin Katja Berlin („Torten der Wahrheit“) auf Twitter. Müssen wir vielleicht auch die kuscheligen Adventsbräuche abhaken?

München will mit "strengen Hygienekonzepten" die Christkindlmarktbuden über weite Strecken in der Innenstadt reihen, Nürnberg setzt zur Eröffnung auf eine Liveübertragung ins Netz, um Gedränge zu vermeiden.

Die Passauer Rathaussprecherin Maria Proske schreibt auf Anfrage: „Aktuell arbeiten wir daran, eine Christkindlmarktplanung auf der Grundlage der jetzigen Rechtssituation auf die Beine zu stellen. Mögliche Optionen sind die Reduzierung der Hütten oder die Aufteilung auf zwei Standorte.“ Gedacht ist an Domplatz plus Kleiner Exerzierplatz („Klostergarten“). Sämtliche Pläne seien vom Infektionsgeschehen und der dann geltenden Fassung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung abhängig. „Sobald hier eine Entscheidung gefallen ist, wird diese bekanntgegeben.“

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Donnerstag
03. Dezember 2020
 
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