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Nachrichten | Mittwoch, 03. Februar 21

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Das geplante DHL-Zentrum am Südende von Grubweg: neuer Lkw-Verkehr mitten durch Ilzstadt und über den Anger. (Quelle: mediendenk/maphub)
Stadtentwicklung

Mehr Verkehr, weniger Grün

Städtische Naturflächen bewahren und Stadteile vom Autoverkehr befreien? Die Mehrheit der Passauer Stadträte fädelt neue Projekte ein, die das Gegenteil bewirken. Weniger Grün, mehr Verkehr.

  • In einem neuen Gewerbegebiet an der Gemeindegrenze zu Salzweg soll ein Logistikzentrum für DHL entstehen.

Dies führte zu mehr Lkw-Verkehr am Anger, denn die Transporter würden auf dem Weg zur Autobahn über die Bundesstraße 12 durch die Ilzstadt pendeln. Die Bezirksregierung hält in ihrer Stellungnahme die Route für weiteren Schwerlastverkehr nicht geeignet, der Stadtteilsprecher der Angerer zeigt sich alarmiert und der mutßmaßliche Grundstücksinhaber, ein Projektentwickler, reibt sich die Hände: Mit  zwei Gegenstimmender ÖDP wurde im Ausschuss für Stadtentwicklung das Vorhaben weiter gewunken. Der OB soll eine Diskussion der Bedenkenträger im Keim erstickt haben.

  • Im grünen Gürtel des Kloster Mariahilf, mitten in einem ausgewiesenen Naturdenkmal, soll eine neue katholische Kindertagesstätte gebaut werden.

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Oktober 2019: Vizebürgermeister Mangold und Innstädter diskutieren am geplanten Bauplatz, ein Naturdenkmal, über das Vorhaben "Neubau Kindertagesstätte." (Foto: mediendenk)
Der Eingriff in den baumbepflanzten Hang, größtenteils ein Birkenhain, die verkehrstechnisch ungünstige Anfahrt am Auslauf einer Serpentine, der hohe Aufwand an Erdbewegungen – das alles scheint kein Hemmnis zu sein. Im Bauausschuss wurde das Vorhaben einen Schritt weiter getragen. Wiederum waren die beiden ÖDP-Vertreter Gegenstimmen, zudem eine Grünen-Stadträtin und ein Mitglied der Passauer Liste.* Ein wichtiges Mitspracherecht hat hier der Naturschutzbeirat. Er muss erneut angehört werden, denn das Bauvolumen hat sich vergrößert.

hud

*dass es nicht zwei, sondern vier Gegenstimmen waren, wurde nachgetragen.

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16:59
Freitag
23. April 2021
 
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KULTUR AM BILDSCHIRM
23.04. | Freitag
OPERNHAUS
Die unsichtbare Hand
 
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Schauspiel des New Yorker Autoren Ayad Akhtar in der Mediathek. Banker Nick wird zur Geisel einer islamistischen Splittergruppe und will sich seine 10 Millionen Euro Lösegeld selbst an der Börse verdienen. Bald gerät er in die Fesseln der allumfassendes Macht des Marktes. Regie: Heinz Oliver Karbus. 


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Madama Butterfly
 
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Giacomo Puccinins weltberühmte Oper weltberühmte Oper erzählt die tragische Liebesgeschichte der Geisha Cio-Cio-San (Yitian Luan), die vom in Japan stationierten Offizier Pinkerton (Jeffrey Nardone) mit einem Kind sitzengelassen wird. Eine Geschichte nach wahren Begebenheiten.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
In einem Jahr mit 13 Monden
 
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Nach der Filmvorlage von Rainer Werner Fassbinder: Es ist wohl sein verzweifeltestes Werk, weil es aus einer persönlichen Erschütterung entstand, einer Art Selbstanklage. Er schuf es nach dem Selbstmord seines Lebensgefährten, von dem er sich getrennt hatte. Ein Mann, nicht schwul, der sich aus Liebe zu einem Mann zu einer Frau umwandeln lässt. Doch alles zerbricht.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zauberflöte
 
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Die wohl bekannteste Oper von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahre 1791. Sie erzählt nach einer Geschichte des Straubingers Emanuel Schikaneder vom Prinzen Tamino, der sich in phantastischen Welten beweisen muss. Musikalisch verschmelzen hochdramatische Arien und volksliedhafte Gesänge.


12:00 Uhr | ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Fledermaus
 
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Verwechslungskomödie von Johann Strauß (1825–1899) um den leichtlebigen Gabriel von Eisenstein (Peter Tilch) und seine untreue Frau Rosalinde (Henrike Henoch). Gilt als Klassiker der Wiener Operettenära und zeigt eine dekadente Gesellschaft. Intendant Stefan Tilch verlegt das Stück ins Pandemiejahr 2020.


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Urfaust
 
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Johann Wolfgang von Goethes Prosastück aus dem Jahr 1775. Eine Tragödie nach der Volkssage um Doktor Faustus. In den Hauptrollen: Ursula Erb als Mephisto sowie Julian Ricker als Faust. Regie: Peter Oberdorf.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zofen
 
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Die Schwestern und Zofen Claire (Friederike Baldin) und Solange (Ella Schulz) spielen in der Abwesenheit ihrer Arbeitgeberin (Antonia Reidel) "Herrin und Dienerin". Nachdem der versuchte Mord der "gnädigen Frau" daneben geht, vergiftet die eine den Tee der anderen. Ein Schauspiel von Jean Genet (1910-1986). Regie: Markus Bartl.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro

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