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Nachrichten | Dienstag, 23. Juli 19

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Aktion Seebrücke

Passau sicherer Hafen für Gerettete

Ob Nachbarschaftshilfe bei der Hochwasserkatastrophe oder offene Arme für Flüchtlinge. Die Dreiflüssestadt als Tor zum Osten hat stets bewiesen, dass Menschlichkeit ihre große Stärke ist. So gesehen hätte es dieser Resolution nicht bedurft, die heute vom Stadtrat nach einer wichtigen, aber heiklen Debatte beschlossen worden ist: Die Dreiflüssestadt schließt sich als "sicherer Hafen" der Aktion "Seebrücke" an und garantiert bei Bedarf einer angemessene Zahl von Geretteten Obdach, Schutz und Integration.

Allein der einzige Passauer AfD-Stadtrat hatte gefordert, die Abstimmung von der Tagesordnung zu nehmen. Er sah weder Eilbedürftigkeit noch Notwendigkeit gegeben, ja vielmehr die Gefahr, dass diese Resolution noch mehr Flüchtlinge anziehen und auf das todbringende Meer treiben würde.

Die CSU-Fraktion wollte auch nicht darüber abstimmen, hätte das Thema gerne vertagt und zur Beratung in die Fraktionen verschoben. Die Mehrheit sah es letzendlich anders und so wurde die Resolution, auf Wunsch der Kritiker und Skeptiker aufgesplittet in vier Sätze zur Abstimmung, mit den Gegenstimmen des scharfen AfD-Kritikers und der unschlüssigen CSU-Diskussionsbedürftigen beschlossen.

SPD-Oberbürgermeister Jürgen Dupper, dessen Partei die Fahne der Humanität vorantrug, ermahnte bei der Debatte Grünen-Stadtrat Stefan Stephan Bauer wegen seiner "ehrabschneidenden Wortwahl". Dieser hatte Seebrücken-Gegner AfD-Stadtrat Oskar Atzinger als "Neonazi" und* "trollenden Quotennazi" des Stadtrates beschimpft, ja mehr noch ihn angegriffen, er sei ein "Geistesbruder derjenigen, die in Kassel den Regierungspräsidenten ermordet haben".

Passau unterstützt als "sicherer Hafen" für Gerettete die "Aktion Seebrücke" als 79. deutsche und nach Aschaffenburg, Erlangen, Fürth, München, Regensburg und Würzburg als 7. bayerische Stadt.

*der Reporter glaubte beide Begriffe gehört zu haben, Stephan Bauer korrigierte bei einem persönlichen Treffen, er habe nur "trollender Quotennazi" gesagt. Zutreffend wären beide, nachdem Stadtrat Atzinger in seiner rassistischen Weltanschauung Migranten grundsätzlich in die Ecke von Kriminellen und Sozialschmarotzern stellt. 

  

 

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07:49
Thursday
17. June 2021
 
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KULTURKALENDAR
17.06. | Thursday
OPERNHAUS
Urfaust
 
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Johann Wolfgang von Goethes Prosastück aus dem Jahr 1775. Eine Tragödie nach der Volkssage um Doktor Faustus. In den Hauptrollen: Ursula Erb als Mephisto sowie Julian Ricker als Faust. Regie: Peter Oberdorf.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zofen
 
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Die Schwestern und Zofen Claire (Friederike Baldin) und Solange (Ella Schulz) spielen in der Abwesenheit ihrer Arbeitgeberin (Antonia Reidel) "Herrin und Dienerin". Nachdem der versuchte Mord der "gnädigen Frau" daneben geht, vergiftet die eine den Tee der anderen. Ein Schauspiel von Jean Genet (1910-1986). Regie: Markus Bartl.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zauberflöte
 
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Die wohl bekannteste Oper von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahre 1791. Sie erzählt nach einer Geschichte des Straubingers Emanuel Schikaneder vom Prinzen Tamino, der sich in phantastischen Welten beweisen muss. Musikalisch verschmelzen hochdramatische Arien und volksliedhafte Gesänge.


12:00 Uhr | ab 6 Euro
OPERNHAUS
Madama Butterfly
 
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Giacomo Puccinins weltberühmte Oper weltberühmte Oper erzählt die tragische Liebesgeschichte der Geisha Cio-Cio-San (Yitian Luan), die vom in Japan stationierten Offizier Pinkerton (Jeffrey Nardone) mit einem Kind sitzengelassen wird. Eine Geschichte nach wahren Begebenheiten.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Madama Butterfly
 
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Giacomo Puccinins weltberühmte Oper weltberühmte Oper erzählt die tragische Liebesgeschichte der Geisha Cio-Cio-San (Yitian Luan), die vom in Japan stationierten Offizier Pinkerton (Jeffrey Nardone) mit einem Kind sitzengelassen wird. Eine Geschichte nach wahren Begebenheiten.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Fledermaus
 
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Verwechslungskomödie von Johann Strauß (1825–1899) um den leichtlebigen Gabriel von Eisenstein (Peter Tilch) und seine untreue Frau Rosalinde (Henrike Henoch). Gilt als Klassiker der Wiener Operettenära und zeigt eine dekadente Gesellschaft. Intendant Stefan Tilch verlegt das Stück ins Pandemiejahr 2020.


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Herkules am Thermodon
 
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Deutsche Erstaufführung der bekannten Barockoper Antonio Vivaldis aus dem Jahr 1723. Herkules soll für König Eurystheus den Gürtel der Amazonenkönigin beschaffen, der ein kriegerisches Attribut wie Symbol für den Beischlaf ist.


12:30 Uhr | Eintritt frei
DREILÄNDERHALLE
EW: Night Vigil
 
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Mischung aus Installation, Theater und interaktiver Performancekunst. Die englische Künstlergruppe Mechanimal will auf das Artensterben aufmerksam machen


17:00 Uhr | 29 Euro
HAUZENBERG
Ringlstetter & Band: "Heile Welt"
 
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Hannes Ringlstetter, der in Straubing aufgewachsene Musiker und Moderator, mit Band. Ort: Kurpark.


19:30 Uhr | 34 Euro
RATHAUS-INNENHOF
Christiane Öttl
 

Wunschkonzerte am Gartenzaun haben die Passauer Musikerin durch die Pandemie gebracht. Hier eines für alle. Open-Air am Vorplatz.


20:00 Uhr | Eintritt frei

Passauer Politiktage: Deutsche Außenpolitik
 

Podiumsdiskussion zur Frage der deutschen Außenpolitik und der Ausgangsfrage, ob Deutschland mehr Verantwortung zu übernehmen habe. Online-Veranstaltung via ZOOM, Details gibt der Veranstalter rechtzeitig auf seiner Website bekannt.


20:00 Uhr | Eintritt frei

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