Google-Anzeigen

Nachrichten | Freitag, 24. Juli 20

bild_klein_16937.jpg
Dilek Kalayci, Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, gab heute neue Corona-Richtlinien bekannt.
Stadt und Land

Zahnarztpraxis wegen Corona geschlossen

Im Landkreis Passau sind derzeit fünf Corona-Patienten in Isolation.

Wie sich die Fallzahlen auf die Gemeinden verteilen (Stand: 20. Juli), sehen Sie hier: https://www.landkreis-passau.de/landkreis-verwaltung-politik/aktuelles/aktuelle-meldungen/corona-die-entwicklung-im-landkreis-passau/

Im Stadtgebiet Passau sind ebenso aktuell fünf Corona-Erkrankte in Isolation.

Nach Domberg und Schnellrestaurant ist aktuell eine Passauer Zahnarztpraxis von Quarantäne betroffen und vorübergehend geschlossen. Der Arzt selbst wurde mittlerweile zum zweiten Mal getestet. Seine Ergebnisse waren negativ, aber Sicherheit geht vor. Er hatte mit einfachem Mundschutz eine ausländische Studentin behandelt, die sich danach als Virusträgerin herausstellte.

Neue Corona-Beschlüsse aus Berlin sind am Nachmittag von Dilek Kalayci, Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, bekannt gegeben worden:

  • Rückkehrer aus Risikoländern sollen am Flughafen getestet werden. Dazu werden eigens Teststationen an den Flughäfen eingerichtet.
  • Rückreisende aus anderen Ländern sollen sich kostenlos und freiwillig über die Hausärzte testen lassen.
  • Die "Aussteigerkarten" werden wieder eingeführt. Alle, die mit Bus, Bahn, Schiff oder Flugzeug einreisen, werden registriert.

Und auf den Straßen? Es sollen stichpunktartige Kontrollen durchgeführt werden. Wer aus Risikoländern kommt, wird auf die Quarantäne- und Testmaßnahmen hingewiesen.

Partygänger im Ausland, die "Unvorsichtigen": Wer in großen Menschenmengen war, soll und darf sich kostenlos testen lassen.

Mehrfachtestungen seien angedacht, da bekanntlich das Virus sich erst manchmal nach mehreren Tagen nachweisen lässt.

Eine lebhafte Debatte hat es im Netz gegeben, weil ein Imbussbidenbetreiber in Passau ohne Mundnasenschutz und Spritzschutz bediente. Er sagt, das sei nicht nötig, denn er halte den Mindestabstand bei Essensausgabe und Kassieren ein. Er hat sich heute gemeldet, dass er künftig freiwillig den Mundnasenschutz benutze; auch eine Spritzschutz sei montiert worden.

Mundnasenschutz: Von Rücksichtnahme und Egoismus

Wer in geschlossenen Räumen und überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, Mundnasenschutz trägt, hält sich an die Regeln und zeigt Rücksichtnahme seinen Mitmenschen gegenüber. Denn der Selbstschutz ist bei Mundnasenbedeckungen zweitrangig, dieser wäre nur bei medizinischen Masken gegeben. Wer in öffentlichen Räumen Virenfiltermasken mit Ventil trägt, die das Ausamten erleichtern, schützt nur sich selbst und gefährdet möglicherweise andere.  

Zu einer lebhaften Debatte hatte das Verhalten eines Imbissbudenbetreibers im Passauer Nordwesten geführt, der grundsätzlich keinen Mundnasenschutz trug. Er behauptete, er könne beim Kassieren und Essensausgabe den Mindestabstand an der Theke einhalten. Deshalb würde es auch keinen Spritzschutz geben. Wie er heute telefonisch mitteilte, werde er künftig freiwillig den Mundnasenschutz tragen; auch eine Spritzschutzwand sei montiert worden.

Reisende und Gastronomie sind Brennpunkte bei der Ausbreitung des Virus gewesen.

Unabhängiger Journalismus ist abhängig von zahlenden Lesenden

Wenn Sie uns zusätzlich unterstützen wollen, hier können Sie „spenden“.
Hinweis fürs Finanzamt: Zahlungseingänge werden wie Abozahlungen verbucht.
Bürgerblick als gemeinnützige Gesellschaft zu etablieren ist in Arbeit.

23:32
Dienstag
15. Juni 2021
 
Bitte klicken Sie diese Förderer
und Freunde der freien Presse:

SOCIAL MEDIA

KULTURKALENDAR
15.06. | Dienstag
OPERNHAUS
Die Zofen
 
bild_klein_18867.jpg

Die Schwestern und Zofen Claire (Friederike Baldin) und Solange (Ella Schulz) spielen in der Abwesenheit ihrer Arbeitgeberin (Antonia Reidel) "Herrin und Dienerin". Nachdem der versuchte Mord der "gnädigen Frau" daneben geht, vergiftet die eine den Tee der anderen. Ein Schauspiel von Jean Genet (1910-1986). Regie: Markus Bartl.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Urfaust
 
bild_klein_18915.jpg

Johann Wolfgang von Goethes Prosastück aus dem Jahr 1775. Eine Tragödie nach der Volkssage um Doktor Faustus. In den Hauptrollen: Ursula Erb als Mephisto sowie Julian Ricker als Faust. Regie: Peter Oberdorf.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zauberflöte
 
bild_klein_18979.jpg

Die wohl bekannteste Oper von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahre 1791. Sie erzählt nach einer Geschichte des Straubingers Emanuel Schikaneder vom Prinzen Tamino, der sich in phantastischen Welten beweisen muss. Musikalisch verschmelzen hochdramatische Arien und volksliedhafte Gesänge.


12:00 Uhr | ab 6 Euro
OPERNHAUS
Madama Butterfly
 
bild_klein_19036.jpg

Giacomo Puccinins weltberühmte Oper weltberühmte Oper erzählt die tragische Liebesgeschichte der Geisha Cio-Cio-San (Yitian Luan), die vom in Japan stationierten Offizier Pinkerton (Jeffrey Nardone) mit einem Kind sitzengelassen wird. Eine Geschichte nach wahren Begebenheiten.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Fledermaus
 
bild_klein_19187.jpg

Verwechslungskomödie von Johann Strauß (1825–1899) um den leichtlebigen Gabriel von Eisenstein (Peter Tilch) und seine untreue Frau Rosalinde (Henrike Henoch). Gilt als Klassiker der Wiener Operettenära und zeigt eine dekadente Gesellschaft. Intendant Stefan Tilch verlegt das Stück ins Pandemiejahr 2020.


12:00 Uhr | Eintritt frei

Sissi Perlinger: Worum es wirklich geht
 

Tiefgründig, philosophisch, aber urkomisch. Sissi Perlinger beschäftigt sich mit dem Sinn des Lebens und teilt ihre großen Weisheiten mit dem Publikum. Dabei gelingt es der Schauspielerin ernste Themen in amüsantes Kabarett einzukleiden. 


12:26 Uhr | Ab 27,40€
OPERNHAUS
Herkules am Thermodon
 
bild_klein_19120.jpg

Deutsche Erstaufführung der bekannten Barockoper Antonio Vivaldis aus dem Jahr 1723. Herkules soll für König Eurystheus den Gürtel der Amazonenkönigin beschaffen, der ein kriegerisches Attribut wie Symbol für den Beischlaf ist.


12:30 Uhr | Eintritt frei

Passauer Politiktage: Wie tief sind die Gräben?
 

Offene Podiumsdiskussion zum Stand der Gesellschaft und zur Frage, wie gespalten diese wirklich ist. Live-Veranstaltung via Zoom, Details auf der Website des Veranstalters.


20:00 Uhr | Eintritt frei

Google-Anzeigen