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Printmagazin | Mittwoch, 24. Juni 20

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BB war im REWE-Neustift prominent an der Kasse platziert. Der Händler hat uns aus dem Sortiment genommen.
In eigener Sache

Vom Notstand in Neustift und neuer Mehrwertsteuer

Liebe BB-Kioskkäufer und -käuferinnen,

im REWE-Neustift ist das Magazin nicht ausverkauft, der Betreiber hat uns aus dem Sortiment genommen.

Das ist sehr schade.

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REWE-Neustift ist ein Vollsortimenter und führt alle Zeitungen und Zeitschriften. Das Vertriebsrecht der "freien Presse" einklagen? Vor 15 Jahren führten wir ein erfolgreiches Verfahren.
Warum? Wir haben dort gut verkauft (30 bis 40 Stück), aber als einziger Verkaufsstelle von insgesamt 60 herrscht bei diesem großen Händler offenbar Unzufriedenheit über die Gewinnspanne, rund 50 Cent, das ist mehr als bei der Bildzeitung, aber diesem zu wenig.

Ein Sonderlösung wäre den andern gegenüber nicht fair gewesen.

Der BB-Herausgeber vertritt die Haltung, dass die Verkaufserlöse so weit wie möglich den Wertschöpfern des Inhalts, den Fotografen und Autoren zukommen sollen; deshalb kalkulieren wir knapp. Danke allen Händlerinnen und Händlern, die das seit 15 Jahren akzeptieren und mittragen.

Mit den Anzeigen der Wirtschaft sollte sich die Produktion, Miete, Vertrieb, Energiekosten und Technik finanzieren lassen. Das wäre unsere ideale Vorstellung.

Transparenz ist wichtig: Seit drei Monaten teilen wir Ihnen im Heft mit, was die größten Kunden und Unterstützer zahlen. Sie sollen wissen, wer uns den Rücken stärkt. Einen redaktionellen Handschlag mit den Wirtschaftstreibenden, wie ihn andere aus schlechter Gewohnheit oder als Werbeblatt praktizieren, gibt es bei uns grundsätzlich nicht.

Transparenz sorgt für Glaubwürdigkeit im Journalismus.

Achtung ab 1. Juli: Die gesparten 8 Cent Mehrwertsteuer je Heft geben wir vorbildlich an Sie als Konsumenten weiter.

Wenn Sie die 8 Cent der Kioskfrau/ dem Supermarktkassierer als "Trinkgeld" geben, bitte gerne!

Bei den Abos wirkt sich die Ermäßigung bei allen Neubestellungen zwischen 1. Juli und 31. Dezember aus, das könnte vielleicht neue Abonnierende anlocken. Bestandskunden werden mit den alten Bruttopreisen abgerechnet, deren Zustimmung vorausgesetzt.

5 statt 7 Prozent Mehrwertsteuer: Auf 1.000 Hefte gerechnet sind es 80 Euro, wir wollen das bewusst, auch wenn wir es gut brauchen könnten, nicht selbst einstecken.

Was machen wir mit Neustift?

Keine Verkaufsstelle in diesem Stadtteil ist bitter. Den REWE-Händler mit Unterschriftenlisten zum Umdenken bewegen? Einen mobilen Händler, einen Verkaufsständer aufstellen? Diese Teile sind teuer, aber ihre Anschaffung könnte sinnvoll sein, denn in Hals gibt es mangels Geschäfte seit mehreren Jahren keine BB-Verkaufsstellen mehr.

Was meinen Sie?

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REWE-Center Neustift: Erst schloss die Poststelle (unsere frühere Verkaufsstelle), jetzt warf uns der Supermarkt raus. Solchen großen Händler sehen uns vielleicht als "Kleinkram."
Zur Pressefreiheit gehört die Vertriebsfreiheit. Vor 15 Jahren hatten wir uns mithilfe des "Bayerischen Journalistenverbandes" beim Amtsgericht erfolgreich bei einem Händler eingeklagt, der uns aus lokalpolitischen Gründen nicht ins Sortiment aufnehmen wollte. "Sie müssen ja nicht lesen, was drinsteht", hat der Richter dem Beklagten empfohlen. Natürlich haben wir keinen Einfluss darauf, ob jemand das Heft dann unter der Ladentheke auf Abruf pflichtgemäß vorhält, oder uns an prominenter Stelle anbietet. Sogenannte "Vollsortimenter" von Zeitungen und Zeitschriften sind theoretisch verpflichtet, ein Verkaufsmagazin wie dieses aufzunehmen. REWE-Neustift ist ein Vollsortimenter.

An dieser Stelle ein Lob und Dankeschön an die Kioskfrauen im DEZ an der Neuburger Straße, eine unserer Topverkaufsstellen. Dass wir dort Absätze von 100 Stück und mehr oft erzielen, hat sicher auch damit zu tun, dass das Magazin hervorragend platziert wird.

Ihr Hubert Jakob Denk

Bürgerblick ist Mitglied beim
"Bayerischen Journalistenverband"
"Freischreiber"
"Reporter ohne Grenzen"
"Netzwerk Recherche"

 

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