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Printmagazin | Sonntag, 01. März 20

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Blick auf den Lokaljournalismus

Von Amigos und Verrätern

Aus Langdorf im Bayerischen Wald ist ein Hilferuf gekommen: "Wir haben den Glauben in die Pressefreiheit verloren."

Es folgten viele Telefonate, Dokumente wurden ausgetauscht, schriftliche Anfragen gestellt. Das Thema entwickelte sich so spannend, dass daraus eine Titelgeschichte geworden ist. Sie ist lehrreich und beispielhaft für Lokaljournalismus am Land. Wo es mangelt, wie wichtig Medienkontrolle ist, wie selbstherrlich ohne sie Ortsfürsten regieren können: "Vertrauen in die Medien verloren."

In Langdorf gibt es jetzt übrigens erstmals und wohl einmalig - denn es gehört nicht unserem Verbreitungsgebiet - Bürgerblick beim Edeka-Händler.

In Passau ist an Stammtischen und Rathausfluren darüber diskutiert worden, warum ein langgedienter kommunalpolitischer Redakteur der PNP-Stadtredaktion mitten im Wahlkampf abgezogen worden ist. "Ab nach Freyung" lautet die zweite Geschichte unseres Medientitels. Wer sollte sie sonst schreiben?

Dann ist da noch das Wurfblatt "Am Sonntag", dessen Chefredakteur, der zugleich das "Wochenblatt" führt, auf der Suche nach Skandalschlagzeilen ab und dann übers Ziel hinausschießt. Es geht um einen privaten Gruppenchat der CSU und die fragwürdige Einordnung der Anzeigenblattredaktion. Daraus wurde unser dritte Medienbeitrag: "Der Verrat." Nachtrag: Wie wir heute wissen, hat die AS-Redaktion in diesem Fall eine Leserzuschrift mit beleidigendem Inhalt abgedruckt, obwohl sie deren Absender nicht kannte, dessen Identität nicht geprüft hat. Dies widerspricht journalistischen Grundregeln. Es wird online nachberichtet.  

Wir blicken in diesem Heft

  • auf die grünen Hügeln der Stadt und einen prominenten Beschmutzer: "Hässlich wie eine Reithalle"
  • auf die Innpromenade und deren Hochwassermauerarchitekt: "Schaut schön aus, aber..."
  • auf einen ausländerfeindlichen Brandanschlag mit exklusiven Bildern: "Mit Feuer und Hakenkreuz"

Das und vieles mehr im März-Magazin. 


Video: Maximilian Huber
Herausgeber Hubert Jakob Denk erklärt den Medientitel.

 

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Sonderverkauf im Bayerischen Wald: Edeka "Nah und gut" Bielmeier in Langdorf, Landkreis Regen.
 

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16:49
Freitag
23. April 2021
 
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KULTUR AM BILDSCHIRM
23.04. | Freitag
OPERNHAUS
Die unsichtbare Hand
 
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Schauspiel des New Yorker Autoren Ayad Akhtar in der Mediathek. Banker Nick wird zur Geisel einer islamistischen Splittergruppe und will sich seine 10 Millionen Euro Lösegeld selbst an der Börse verdienen. Bald gerät er in die Fesseln der allumfassendes Macht des Marktes. Regie: Heinz Oliver Karbus. 


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Madama Butterfly
 
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Giacomo Puccinins weltberühmte Oper weltberühmte Oper erzählt die tragische Liebesgeschichte der Geisha Cio-Cio-San (Yitian Luan), die vom in Japan stationierten Offizier Pinkerton (Jeffrey Nardone) mit einem Kind sitzengelassen wird. Eine Geschichte nach wahren Begebenheiten.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
In einem Jahr mit 13 Monden
 
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Nach der Filmvorlage von Rainer Werner Fassbinder: Es ist wohl sein verzweifeltestes Werk, weil es aus einer persönlichen Erschütterung entstand, einer Art Selbstanklage. Er schuf es nach dem Selbstmord seines Lebensgefährten, von dem er sich getrennt hatte. Ein Mann, nicht schwul, der sich aus Liebe zu einem Mann zu einer Frau umwandeln lässt. Doch alles zerbricht.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zauberflöte
 
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Die wohl bekannteste Oper von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahre 1791. Sie erzählt nach einer Geschichte des Straubingers Emanuel Schikaneder vom Prinzen Tamino, der sich in phantastischen Welten beweisen muss. Musikalisch verschmelzen hochdramatische Arien und volksliedhafte Gesänge.


12:00 Uhr | ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Fledermaus
 
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Verwechslungskomödie von Johann Strauß (1825–1899) um den leichtlebigen Gabriel von Eisenstein (Peter Tilch) und seine untreue Frau Rosalinde (Henrike Henoch). Gilt als Klassiker der Wiener Operettenära und zeigt eine dekadente Gesellschaft. Intendant Stefan Tilch verlegt das Stück ins Pandemiejahr 2020.


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Urfaust
 
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Johann Wolfgang von Goethes Prosastück aus dem Jahr 1775. Eine Tragödie nach der Volkssage um Doktor Faustus. In den Hauptrollen: Ursula Erb als Mephisto sowie Julian Ricker als Faust. Regie: Peter Oberdorf.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zofen
 
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Die Schwestern und Zofen Claire (Friederike Baldin) und Solange (Ella Schulz) spielen in der Abwesenheit ihrer Arbeitgeberin (Antonia Reidel) "Herrin und Dienerin". Nachdem der versuchte Mord der "gnädigen Frau" daneben geht, vergiftet die eine den Tee der anderen. Ein Schauspiel von Jean Genet (1910-1986). Regie: Markus Bartl.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro

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