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Brennpunkt | Freitag, 16. Oktober 20

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Corona und Kapitalmarkt

Wie wird die Zukunft der Immobilienbranche aussehen?

Im ersten Moment klingt der Zusammenhang von Kryptowährungen wie dem Bitcoin, der "Blockchain Technologie" und der Immobilienbranche vielleicht nicht ganz schlüssig. Doch es zeichnet sich ab, dass die zunehmende Digitalisierung aller Bereiche sich auch auf die Immobilienbranche auswirkt und gerade die Blockchain hier noch eine große Rolle spielen wird. 

Was die Finanzierung von eigenen Immobilien anbelangt: In Zeiten ohne Zinsen auf die eigenen Ersparnisse ist es schwieriger, ausreichend Geld anszusammeln. Eine gute Option kann dann die Investition in Bitcoins sein, da hier eine hohe Rendite weiterhin möglich ist, sodass die gewünschte Immobilie schneller erschwinglich ist.

Da es für Einsteiger schwer ist, den richtigen Moment zum Kauf abzupassen, ist es hilfreich, über einen Bitcoin Trader die Bitcoins zu kaufen. Der Trader unterstützt beim Kauf und hilft dabei, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, der bei den sehr stark schwankenden Kursen auch dringend erforderlich ist.

Blockchain und die Immobilienbranche: Möglichkeiten der Entwicklung

Die Immobilienbranche zeichnet sich durch zahlreiche Transaktionen genau wie durch wenig gleichmäßig verteilte Informationen aus. Viele Geschäfte waren bisher nicht unbedingt transparent oder sicher bei der Abwicklung. Hervorzuheben ist an dieser Stelle zum Beispiel, dass die Identität genau wie die Zahlungsmoral von allen Akteuren bei Immobiliengeschäften bisher noch nicht wirklich klar erkennbar sind. Das führt zu Unklarheiten, zu geplatzten Geschäften und zum Verlust von Zeit und Geld.

Die Prozesse beim Immobilienkauf sind genau wie beim Mieten noch sehr langwierig und mit vielen Zwischenschritten verbunden, die sich mit der richtigen Technologie effizienter gestalten lassen. An dieser Stelle kommt die Blockchain Technologie mit dazu, da in diesem Fall alle Informationen dezentral, also an vielen Orten weltweit, gespeichert werden und von allen Nutzern einsehbar sind. Auf diese Weise herrscht mehr Klarheit, die Prozesse werden schneller und sicherer – und die gespeicherten Informationen lassen sich auch nicht mehr einfach so fälschen.

Tatsächlich gibt es schon jetzt verschiedene Umfragen in Bezug auf den Einsatz von der Blockchain in der Immobilienbranche. Verschiedene Experten gehen beispielsweise davon aus, dass schon im Jahr 2025 ganze 10 Prozent der Informationen der Branche in der Technologie gespeichert sind – weltweit wohlgemerkt!

Tatsächlich wird davon ausgegangen, dass die Blockchain Technologie in einigen Jahren die Welt und ganze Branchen auf den Kopf stellen kann. Die genauen Auswirkungen und Veränderungen sind aber aktuell noch nicht absehbar – weder in der Immobilienbranche, noch in einer anderen Branche. Es wurde aber schon jetzt herausgefunden, dass die passende Software für die Immobilienbranche aktuell noch in der Probephase ist.

Nicht zuletzt lassen sich Verhandlungen über Immobilien bei allen technischen Neuerungen nicht einfach so automatisieren, sodass dieser Part nicht wegfallen kann. Hoffnung besteht aber in jedem Fall und es ist sehr wahrscheinlich, dass Blockchain auch in der Immobilienbranche für erhebliche Veränderungen sorgen wird.

Veränderungen in der Immobilienbranche

Ein weiterer Grund für das Interesse an Blockchain betrifft die Käufer von Immobilien direkt. Die Nebenkosten bei einem Kauf fallen in Deutschland so hoch aus, dass es für potenzielle Interessenten immer schwerer wird, diese zu tragen. Es kann dann tatsächlich an den Kosten für einen Notar scheitern, was natürlich genau wie die Maklerprovision zum Problem wird.

Nicht nur das Eigenkapital für den Kauf ist extrem schwer zu beschaffen, auch die vielen Nebenkosten machen den Immobilienkauf schwer. Es gibt aber einen Kostenblock, den Blockchain in Zukunft tatsächlich überflüssigmachen kann: Die Notarkosten. Denn wenn alle Informationen gespeichert werden, zugänglich sind und es weniger rechtliche Schwierigkeiten bei der Kaufabwicklung gibt, dann kann dieser Punkt schließlich auch wegfallen.

Es wird auch schon darüber gesprochen, dass in Zukunft das Grundbuch komplett digital werden und kostengünstig durch Blockchain ersetzt werden kann. Daher bietet es sich tatsächlich an, zum einen frühzeitig in Kryptowährungen zum Aufbau des Eigenkapitals zu investieren und zum anderen auch die Entwicklung der Blockchain Technologie im Blick zu behalten.

Fazit: Der aktuelle Stand und die Zukunft der Immobilienbranche

Fest steht, dass aktuell die Verbreitung von falschen Informationen oder sogar von Lügen im Internet für viele Branchen ein erhebliches Problem darstellt, welches derzeit noch nicht gut gelöst wird. Die dezentrale Speicherung von Daten sowie die Überprüfung von Informationen, Identitäten und Verträgen kann daher viel verändern und ist nicht zuletzt auch dringend erforderlich.

Da die Immobilienbranche stark von Dingen wie von der Zahlungsmoral der Kunden oder der jeweiligen Identität abhängt, kann eine Technologie wie Blockchain hier zukünftig für große Änderungen sorgen. Noch interessanter wird es sicherlich, wenn dann irgendwann noch Zahlungen oder Teilzahlungen mit Kryptowährungen mit dazu kommen. Denn auch davon ist auszugehen, dass sich hier ebenfalls weitere Entwicklungen auftun werden, die immer stärker Richtung Digitalisierung und in Richtung der digitalen Währungen gehen.

Es gibt also für die Immobilienbranche Hoffnung auf große Veränderungen in der Zukunft – nur ist die Technologie zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ausgereift genug, um allen Anforderungen gerecht zu werden. Hier bleibt abzuwarten, wie es in einigen Jahren aussieht und mit welchen Veränderungen zu rechnen ist.

Tobias Nagel/ Agentur ImpulsQ

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