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Nachrichten | Montag, 11. Februar 19

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Eine alte Postkarte vertreibt der Verein vom Ilzstädter Wirtshaus „Zur Fels‘n“; dessen ursprüngliche Idylle mit Freiplätzen am Fluss musste dem Verkehr weichen. (Foto: Stadtarchiv Passau)
Kulturnachrichten

Von Wohnzimmertheatern und Wundertüten

Bei den Festspielen "Europäische Wochen" ist Kultur im Miniaturformat eingetütet worden und beim Verein der "Felsenfreunde Passau" freut man  sich über eine große Überraschungstüte vom Freistaat.

"Rimini-Protokoll" nennt sich ein Wohnzimmer-Theater, das von Haus zu Haus zieht. Der Verein "Europäische Wochen" hat diese Veranstaltungsreihe für kleinsten Publikumskreis in sein Sommerprogramm aufgenommen. Wer will den Gastgeber spielen? 18 Interessierte, so verkündet heute eine Pressemitteilung, haben sich gemeldet.

Theater im Tischkreis

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Eine Quadriga aus Vereinsvorsitzender und Stellvertreter, Programmleiter und Büroleiterin ersetzt den Intendanten. Hier vor der Runde Interessierter, die Theater in ihr Wohnzimmer holen wollen. (PR–Foto: Roswitha Prasser)
Der künstlerische Leiter Carsten Gerhard, der an die Stelle eines Intendanten getreten ist, sei von der Resonanz "überwältigt" gewesen. Das "Rimini-Protokoll" kurz umrissen: Fünfzehn Zuschauer, drei Schauspieler, ein Tisch mit einer Europakarte, zwei Stunden für fünf Akte. Das Gesamtprogramm der "Europäischen Wochen" stellt Vereinsvorsitzende Rosemarie Weber am 21. März vor.

Überraschung im Briefkasten
Denkmalprofessor und Stadtrat Egon Greipl wartet auf die Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichts Regensburg, die erläutert, warum er 730.000 Euro Schadensersatz an den Freistaat Bayern zahlen soll. Doch das Schreiben, das er heute im Briefkasten fand, enthielt für den 70-Jährigen eine erfreuliche Überraschung: Wissenschaftsminister Bernd Sibler teilt mit, dass der Freistaat aus dem Entschädigungsfonds für Denkmäler 402.000 Euro für das Ilzstädter Denkmal "Zur Fels´n" bewilligt hat. Greipls Verein, die "Felsenfreunde Passau", benötigen zur Instandsetzung des Gebäudes, eines der ältesten Wirtshäuser der Stadt, knapp eine Million Euro. Alle bisherigen Förderzusagen von öffentlicher und privater Hand zusammengerechnet,  muss der Verein laut eigenen Aussagen selbst etwa 250.000 Euro stemmen.

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