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Report | Samstag, 30. September 17

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Mit einem Bussi auf die Wange hatte sich Fernando Botero jun. bei Altverlegerin Angelika Diekmann für die Einladung nach Passau bedankt. "Ein bezauberndes Städtchen", schwärmt er.
Deutschlandpremiere

Bussi von Botero

"Gell, wir trauen uns was?", hat eine Kulturredakteurin der "Passauer Neuen Presse" gesagt. Ihre Chefin Angelika Diekmann hat zur Eröffnung ihrer Veranstaltungsreihe " Menschen in Europa" die erotischen Werke eines großen Kolumbianers  in die katholische Kirchenstadt Passau geholt. Der heute 85 -jährige Maler und Bildhauer Fernando Botero ließ sich vom Kamasutra, dem "Lehrbuch der Liebeskunst", inspirieren. Er zeigt füllige Liebende beim Vorspiel, beim Akt und bei der Zigarette danach, hohe Zeichenkunst, bei der niemand vor Scham rot zu werden braucht.

Bei der Ausstellungseröffnung in Passau, die Deutschlandpremiere für Boteros Erotikreihe, ließ sich der Künstler von seinem gleichnamigen Sohn vertreten. Dessen warme Geste im Raum mit kaltem Licht und trockenen Reden war ein Bussi, das er Verlegerin Angelika Diekmann auf die Wange drückte. Es war sein Dankeschön für die Einladung in die bezaubernde Dreiflüssestadt. Die beiden hatten sich in Shanghai kennengelernt. In den chinesischen Metropolen hatten Boteros Kunst ein Millionenpublikum angezogen. Dies beflügelte Diekmann, die Schau nach Passau zu holen.

Klicken Sie sich durch die Galerie von Fotograf Tobias Köhler zu Vernissage im Museum Moderner Kunst. Hier die Infos zur Ausstellung.

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