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Report | Dienstag, 05. November 19

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Von Alfred Thompson kann man lernen, dass ein Lächeln die beste Waffe gegen Traurigkeit und Verzweiflung ist. (Foto: mediendenk)
Flüchtlingsdrama

Zurück ohne Zukunft?

Seit drei Jahren lebt Alfred Thompson, 28, in Passau. Er ist in Sierra Leone aufgewachsen, einem Küstenstaat in Westafrika. Er fiel wegen seines Alters durchs Raster der staatlichen Fürsorge für junge Flüchtlinge: kein Sprachkurs, kein Integrationskurs, keine Chance auf eine Ausbildung.

 Alfred kämpft, er besucht die ehrenamtlichen Sprachkurse in der Uni und im Jugendzentrum Zeughaus, ist sich für keinen ehrenamtlichen Job zu schade. Morgen, am 6. November, wird eine Richterin am Regensburger Verwaltungsgericht über sein Schicksal entscheiden. Fünf Fälle an diesem Tag, drei Asylsuchende kommen aus Passau, 35 Fälle diese Woche. Urteile im Stundentakt.

Alfreds Geschichte beginnt vor 17 Jahren in Bo, einer 175.000 Einwohnerstadt, zentral in Sierra Leone gelegen, wo er als verwaistes Straßenkind vom Hilfswerk UNICEF gerettet worden ist. Sie führt durch den dichten afrikanischen Busch, auf einem Lastwagen nach Guinea, nach Mali, durch Niger nach Libyen. Er wird Sklave, Geprügelter, Misshandelter. Seine Peiniger entlassen ihn in ein Flüchtlingsboot.

Passauer Familien haben sich um den in Passau gestrandeten Alfred gekümmert, der sich als freiwilliger Helfer im Verein der Granitbahnfreunde hervorgetan hat. Sie bangen mit ihm und hoffen, dass er seine Zukunft und sie ihn nicht verlieren.

Ein Bürgerblick-Reporter Ben Balzereit, Medienstudent, wird ihn zur Verhandlung nach Regensburg begleiten.

Alfreds ausführliche Geschichte und wie die Justiz entschieden hat, lesen Sie im Bürgerblick-Magazin Anfang Dezember.

bb

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21. November 2019
 
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