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PNP-Redakteure bei einer Krisensitzung mit Betriebsrat Reinhard Wilhelm (Podium stehend) im Februar 2009: Damals drohte eine Entlassungswelle. Foto: mediendenk
Geheime Abstimmung

PNP-Redaktionen: 44 Prozent für Stechuhr

Die einen sagen, das Abstimmungsergebnis sei "knapp", die anderen sehen es als "eindeutig": 44,4 Prozent der Heimatzeitungsredakteure haben für eine Zeiterfassung, 55,6 Prozent dagegen gestimmt. Am Montag wird der Konzernausschuss des Betriebsrates darüber beraten, wie man mit diesem Stimmungsbild umgehen soll.

„Ich sehe darin ein deutliches Nein zur Zeiterfassung“, sagt Werner Schötz, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats des Verlags der "Passauer Neue Presse". Welche Schlüsse daraus gezogen werden, ob die Stechuhr für Journalisten trotzdem durchgeboxt wird, werde das fünfköpfige Gremium am Montag entscheiden. 

Die Wahlbeteiligung lag mit knapp 95 Prozent überraschend hoch. 160 der 169 Stimmberechtigten hatten ihre Zettel zurückgeschickt. Im Verbreitungsgebiet des Verlags der „Passauer Neue Presse“ sind in den Redaktionen etwa 130 Redakteure in Vollzeit und rund 40 in Teilzeit beschäftigt. Etwa ein Fünftel sind durch befristete Verträge mit untertariflichen Löhnen schlechter gestellt als ihre Kollegen mit alten Verträgen. 

Warum die Zeiterfassung in Redaktionen die Mitarbeiter spaltet, haben wir in diesem Beitrag erörtert. 

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