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Nachrichten | Mittwoch, 01. Januar 20

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Messwerte Feinstaub (PM 10) in der Passauer Silvesternacht an der Messstation Stelzhamerstraße, westlich vom Winterhafen Racklau. (Foto: mediendenk)
Luftmessstation Winterhafen

Feinstaub am Stadtrand vierfach erhöht

Die Messstation westlich vom Passauer Winterhafen in der Racklau hat den Feinstaubanstieg in der Silvesternacht registriert. Der Spitzenwert lag gut zehn Prozent unter dem vom Vorjahr.

Tagesmittelwerte über 50 werden als gesundheitsschädigend angesehen. Bis zu 35 Überschreitungen pro Jahr bleiben ohne Konsequenzen.

Hier die Stundenmittelwerte: 22 Uhr: 54 Mikrogramm pro Kubikmeter (Partikel "PM 10"); 23 Uhr: 50; 24 Uhr: 68; 1 Uhr: 102; 2 Uhr: 177; 3 Uhr: 198 (Spitzenwert, 2018: 229, 2010: 315); 4 Uhr: 176; 5 Uhr 114; 6 Uhr: 76; 9 Uhr: 63; 10 Uhr: 53.

Fazit: Der leichte Ostwind hat den Feinstaub aus dem Stadtgebiet verzögert zur Messstation verfrachtet. Durch Böller, Knaller und Raketen hat sich die Feinstaubmenge fast vervierfacht. Es dauerte sieben Stunden bis die Belastung abklang.

In Passau, das war auch hörbar, war die Knallerei heuer gemässigt. Am Münchner Stachus lagen die Spitzenwerte um 3 Uhr bei 820 Mikrogramm pro Kubikmeter, am Regensburger Rathaus bei 345. 

Was alarmierender klingt: Bei den kleinsten Feinstaubteilchen (PM 2,5), die bis in die Lungenbläschen vordringen können, teilt sich die Passauer Vorstadtstation den Spitzenplatz mit der Landshuter Allee in München (20 Mikrogramm/ Jahresmittel 2018).

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18. Januar 2020
 
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