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Brennpunkt | Sonntag, 04. April 21

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Ein scharfer Blick des Polizeibeamten genügt, der Mann im Schottenrock zeigt Knie aber keine Nase.
Wie Passau alles richtig machte

Corona-Demos: Käfig, Bewegungsverbot, zentrale Kontrolle

Der Palmsonntag war in Passau als anstrengend für Polizei und Bevölkerung angekündigt: zwei Corona-Demos, Querdenker-Aufmarsch, schräge Parolen und Straßensperren.

Aber im Vergleich zu Stuttgart, Leipzig und Kassel haben die Provinzstadt und ihre Mitwirkenden alles richtig gemacht.

Klar ist: Wenn Massen unkontrolliert ohne Maske marschieren, gefährdet dies die Volksgesundheit. Der Begriff ist bewusst gewählt, damit bestimmte Mitmarschierer die Botschaft verstehen.

In der Provinzstadt Passau, wo sich am Palmsonntag namhafte Wortführer der Bewegung aufs Podium gestellt haben, läuft es seit jeher so: Die Corona-Demos werden in einen "Käfig" (hinter Bauzaun) verbannt. Es besteht Bewegungsverbot, also kein Marsch durch die Stadt. Polizeikräfte postieren sich gruppenweise im Zentrum der Kundgebung und beobachten das Geschehen; Erfolg: 80 Prozent der Anwesenden tragen Mund-Nasenschutz.

Anzumerken ist, dass Passau seit der Flüchtlingskrise über eine Polizeipräsenz wie wohl keine andere deutsche Stadt dieser Größe verfügt. Hier ballen sich Landes-, Grenz- und Bundespolizei, unterstützt von Schleierfahndern und zeitweise Bereitschaftspolizei. Es ist ein Pflaster geworden, dass der Querdenkerbewegung von vorneherein wenig Bewegungsfreiheit und Handlungsspielraum lässt. Die auf 700 Teilnehmer begrenzte Demo ist mit Einlasskontrolle in den "Käfig" handgezählt kontrolliert worden. 

Vergleichen Sie die Bilder von gestern mit Passau: Klicken Sie sich durch die Fotogalerie von Fotograf Markus Kornexl, der für unsere Redaktion das Geschehen beobachtet hat.





 

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16:17
Freitag
23. April 2021
 
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KULTUR AM BILDSCHIRM
23.04. | Freitag
OPERNHAUS
Die unsichtbare Hand
 
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Schauspiel des New Yorker Autoren Ayad Akhtar in der Mediathek. Banker Nick wird zur Geisel einer islamistischen Splittergruppe und will sich seine 10 Millionen Euro Lösegeld selbst an der Börse verdienen. Bald gerät er in die Fesseln der allumfassendes Macht des Marktes. Regie: Heinz Oliver Karbus. 


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Madama Butterfly
 
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Giacomo Puccinins weltberühmte Oper weltberühmte Oper erzählt die tragische Liebesgeschichte der Geisha Cio-Cio-San (Yitian Luan), die vom in Japan stationierten Offizier Pinkerton (Jeffrey Nardone) mit einem Kind sitzengelassen wird. Eine Geschichte nach wahren Begebenheiten.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
In einem Jahr mit 13 Monden
 
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Nach der Filmvorlage von Rainer Werner Fassbinder: Es ist wohl sein verzweifeltestes Werk, weil es aus einer persönlichen Erschütterung entstand, einer Art Selbstanklage. Er schuf es nach dem Selbstmord seines Lebensgefährten, von dem er sich getrennt hatte. Ein Mann, nicht schwul, der sich aus Liebe zu einem Mann zu einer Frau umwandeln lässt. Doch alles zerbricht.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zauberflöte
 
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Die wohl bekannteste Oper von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahre 1791. Sie erzählt nach einer Geschichte des Straubingers Emanuel Schikaneder vom Prinzen Tamino, der sich in phantastischen Welten beweisen muss. Musikalisch verschmelzen hochdramatische Arien und volksliedhafte Gesänge.


12:00 Uhr | ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Fledermaus
 
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Verwechslungskomödie von Johann Strauß (1825–1899) um den leichtlebigen Gabriel von Eisenstein (Peter Tilch) und seine untreue Frau Rosalinde (Henrike Henoch). Gilt als Klassiker der Wiener Operettenära und zeigt eine dekadente Gesellschaft. Intendant Stefan Tilch verlegt das Stück ins Pandemiejahr 2020.


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Urfaust
 
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Johann Wolfgang von Goethes Prosastück aus dem Jahr 1775. Eine Tragödie nach der Volkssage um Doktor Faustus. In den Hauptrollen: Ursula Erb als Mephisto sowie Julian Ricker als Faust. Regie: Peter Oberdorf.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zofen
 
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Die Schwestern und Zofen Claire (Friederike Baldin) und Solange (Ella Schulz) spielen in der Abwesenheit ihrer Arbeitgeberin (Antonia Reidel) "Herrin und Dienerin". Nachdem der versuchte Mord der "gnädigen Frau" daneben geht, vergiftet die eine den Tee der anderen. Ein Schauspiel von Jean Genet (1910-1986). Regie: Markus Bartl.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro

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