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Brennpunkt | Freitag, 26. Februar 21

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Im benachbarten Österreich hat die dritte Welle vor einer Woche sich angezeigt: 183, Bezirk Schärding. (Grafik: Arges, Wien)
Zur Corona-Lage

Dritte Welle in Schärding (183), Tiefstand in Passau (72)

Ein aktualisierter Beitrag, den unsere Abo-Kunden bereits von 9.30 Uhr kennen: Während das RKI in Berlin nach einer Rechnerpanne heute auf die Auswertung hat warten lassen, beginnen wir mit einer für Passau wichtigen Nachricht: Der unglückliche Trend nach oben setzt sich bei den Nachbarn weiter fort.

Bezirk Schärding hat eine Inzidenz von 183 erreicht. Der Anstieg der letzten vier Tage: 136, 146, 159, 171.

Dagegen Passau: auf 72 gesunken. Heute werden Entscheidungen wegen Kitas und Schulen getroffen. Hält der Trend an, könnte die nächtliche Ausgangssperre Mitte nächster Woche fallen.

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Polizeieinsatz an der Innpromenade: Geselligkeit und Alkohol, zwölf Verstöße wurden mit Anzeigen geahndet. (Foto: mediendenk)
Gesellige Gruppen und Alkohol:
Gestern hat die Passauer Polizei in Promenaden und Parks zwölf Anzeigen ausgeschrieben. Was viele nicht mehr vor Augen haben: Es braucht einen triftigen Grund, um nach draußen zu gehen, Spaziergang an frischer Luft oder sportliche Betätigung. Mit einem Getränk zum Mitnehmen die nächste Parkbank anzusteuern oder das Sonnenbad am Flussufer sind nach der Infektionsschutzverordnung keine triftigen Gründe für Aufenthalt im Freien.

Bleibt „Astra Zenica“-Impfstoff bei uns liegen? Die Pressesprecher von Passau Stadt und Landkreis erklären beide „Nein“. Im Impfplan sind Impfwillige der Kategorie 2 aufgerufen worden.

Pressesprecher Christoph Kölbl von Landratsamt hat heute früh um 6 Uhr verwundert auf die inzidenzzahlen gesehen, welche das RKI in Berlin ins Netz stellte. „Alle Werte lagen etwa doppelt so hoch wie erwartet.“ Ein Rechenfehler. Das System meldet, dass die korrekten Zahlen frühestens ab 10 Uhr vorliegen.

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In Osteuropa beginnt eine dritte Welle. (Grafik: WHO)
„Warum öffnet der Landkreis Kitas und Schulen, obwohl die Inzidenz über 100 liegt?“
, empörte sich gestern ein Familienvater aus dem Raum Ortenburg. Tatsache ist, dass Landrat Raimund Kneidinger die Entscheidung am Vortag bei 93 gefällt hat. Heute war nach den täglichen Infektionszahlen, die der Redaktion vorliegen, ein Wert um die 90 zu erwarten. Tatsächllich liegt er bei 96. Im Grenzbereich sind Entscheidungen für die Politiker schwierig. Hier die Eltern, die drängeln, dort die Eltern, die zur Vorsicht mahnen, weil solche Einrichtungen zur Drehscheibe für Virenausbreitung werden können. Der Landrat will morgen, Samstag über das weitere Vorgehen entscheiden.

Die Sterbefälle unter den Corona-Patienten: zunehmend jüngere Menschen, gestern im Landkreis Passau ein 61-Jähriger.

Der Blick auf die Deutschlandkarte zeigt, dass vor allem die Kommunen in den östlichen Grenzlagen die geringste Entspannung zeigen. Blau schraffierten die Gebiete, in denen noch die nächtliche Ausgangssperre gilt.

hud

     

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17:13
Freitag
23. April 2021
 
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KULTUR AM BILDSCHIRM
23.04. | Freitag
OPERNHAUS
Die unsichtbare Hand
 
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Schauspiel des New Yorker Autoren Ayad Akhtar in der Mediathek. Banker Nick wird zur Geisel einer islamistischen Splittergruppe und will sich seine 10 Millionen Euro Lösegeld selbst an der Börse verdienen. Bald gerät er in die Fesseln der allumfassendes Macht des Marktes. Regie: Heinz Oliver Karbus. 


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Madama Butterfly
 
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Giacomo Puccinins weltberühmte Oper weltberühmte Oper erzählt die tragische Liebesgeschichte der Geisha Cio-Cio-San (Yitian Luan), die vom in Japan stationierten Offizier Pinkerton (Jeffrey Nardone) mit einem Kind sitzengelassen wird. Eine Geschichte nach wahren Begebenheiten.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
In einem Jahr mit 13 Monden
 
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Nach der Filmvorlage von Rainer Werner Fassbinder: Es ist wohl sein verzweifeltestes Werk, weil es aus einer persönlichen Erschütterung entstand, einer Art Selbstanklage. Er schuf es nach dem Selbstmord seines Lebensgefährten, von dem er sich getrennt hatte. Ein Mann, nicht schwul, der sich aus Liebe zu einem Mann zu einer Frau umwandeln lässt. Doch alles zerbricht.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zauberflöte
 
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Die wohl bekannteste Oper von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahre 1791. Sie erzählt nach einer Geschichte des Straubingers Emanuel Schikaneder vom Prinzen Tamino, der sich in phantastischen Welten beweisen muss. Musikalisch verschmelzen hochdramatische Arien und volksliedhafte Gesänge.


12:00 Uhr | ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Fledermaus
 
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Verwechslungskomödie von Johann Strauß (1825–1899) um den leichtlebigen Gabriel von Eisenstein (Peter Tilch) und seine untreue Frau Rosalinde (Henrike Henoch). Gilt als Klassiker der Wiener Operettenära und zeigt eine dekadente Gesellschaft. Intendant Stefan Tilch verlegt das Stück ins Pandemiejahr 2020.


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Urfaust
 
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Johann Wolfgang von Goethes Prosastück aus dem Jahr 1775. Eine Tragödie nach der Volkssage um Doktor Faustus. In den Hauptrollen: Ursula Erb als Mephisto sowie Julian Ricker als Faust. Regie: Peter Oberdorf.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zofen
 
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Die Schwestern und Zofen Claire (Friederike Baldin) und Solange (Ella Schulz) spielen in der Abwesenheit ihrer Arbeitgeberin (Antonia Reidel) "Herrin und Dienerin". Nachdem der versuchte Mord der "gnädigen Frau" daneben geht, vergiftet die eine den Tee der anderen. Ein Schauspiel von Jean Genet (1910-1986). Regie: Markus Bartl.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro

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