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Brennpunkt | Dienstag, 02. Februar 21

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Die NSA-Grafik zeigt, welche Erdteile 2020 überdurchschnittliche Temperaturen aufwiesen.
Blick aufs Klima

Erderwärmung nonstop

Ein Blick zurück auf das Jahr 2020 abseits von Corona: Wie die NASA gestern mitteilte, ergeben die Analysen, dass es mit 2016 zu den wärmsten Jahren seit den Aufzeichnungen zählt.

Die letzten sieben Jahre sind demnach die wärmsten gewesen. Die Entwicklung sei „anhaltend und dramatisch“, sagte der New Yorker NASA-Wissenschaftler Gavin Schmidt. Der Trend der hausgemachten Erderwärmung werde zu weiteren Rekorden führen.

Die Erwärmung im Vorjahr ist insofern bemerkenswert, als ein Großereignis die Sonneneinstrahlung vermindert hatte: die großflächigen australischen Buschbrände, die in der ersten Jahreshälfte Rauchpartikel bis 30 Kilometer hoch in der Atmosphäre freisetzen. Auf der anderen Seite sorgte in bestimmten Erdteilen der Coronastillstand zeitweise für klarere Luft, weniger Feinstaub, weniger Kohlendioxid, also mehr Sonneneinstrahlung. In der Summe hat sich das Treibhausgas in der Erdatmosphäre weiter angereichert.

Den größten Einfluss auf die globale Temperatur hat ein natürlicher Zyklus des Wärmeaustauschs zwischen Ozean und Atmosphäre. „Der Knabe“, „El Nino“, nennen die Südamerikaner das zur Weihnachtszeit auftretende Phänomen, dass sich das Meer an ihrer Westküste überdurchschnittlich erwärmt. Energiegeladene Wetterereignisse sind die Folge, Auswirkungen auf das gesamte Erdklima. Zu Beginn des Jahres 2020 erfolgte der Wechsel von der wärmenden in die kühlende Phase. Doch die kühlenden Effekte waren gering, sie sollten in diesem Jahr spürbarer sein.

Was bewirkt die menschenverursachte Erderwärmung:

  • Meereis und Eisschilde schwinden
  • Meeresspiegel steigen an
  • längere und intensivere Hitzewellen
  • Lebensräume der Tiere und Pflanzen verändern sich

Der Mensch muss sich und seine Lebensgrundlagen anpassen: neue Arten von Baum- und Feldfrüchten anbauen, Wasserspeicher anlegen, Städte begrünen, Wälder und Wildnis erhalten. Bestimmte Landstriche werden durch Überflutungen oder Trockenheit unbewohnbar werden.

CO2-Konzentration über 415 ppm
Die NASA-Skala zur CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre hat im Februar erstmals mehr als 415 Moleküle auf 1 Millionen Moleküle (Partikel je 1 Million, "ppm") erreicht, das ist der dunkelrote Bereich, das Ende der Messskala in der NASA-App "Earth now". Die Skala musste zuletzt vor vier Jahren verschoben werden, da lag das Limit bei 400. Als die App vor acht Jahren angelegt worden ist, hatten die Wissenschaftler wohl einen solchen Anstieg nicht vermutet.

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03:12
Sonntag
07. März 2021
 
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KULTUR AM BILDSCHIRM
07.03. | Sonntag
OPERNHAUS
Madama Butterfly
 
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