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Brennpunkt | Freitag, 20. November 20

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Essen für Zuhause: Alle Lokale mit Liefer- oder Abholservice sind mit Sternchen markiert.
Gastronomie in der Pandemie

Essensbote mit Trüffelhobel

Bananenbrot und Pfannkuchen, Pizzateig und Käsekuchen. Repräsentative Umfragen und Rezepte-Suchmaschinen bestätigen es: Wir standen noch nie sooft an Herd und Backofen wie seit der Pandemie.

Doch neue Kochlust hin oder her. Irgendwann ist Zuhause der Ofen aus und es verlangt uns nach den Gerichten unserer Lieblingslokale: Pizza aus dem Steinofen oder Pasta vom echten Italiener, Gaumenluxus vom Feinschmeckerlokal oder Naturkompositionen vom Bio-Wirtshaus.

Die Spitzenköche am Krisenherd können nicht klagen. Ihre Stammkundschaft lässt sie offenbar nicht im Stich. Das Netz steckt voller Belobigungen und Meisterleistungen: Ein junger Altstadtwirt wird gerühmt für sein hausgemachtes Malzgewürzbrot und Marillenpunsch; ein Neumarktkoch gibt seinen Essensboten Trüffelwaage- und hobel mit, die für ein besseres Geschmackserlebnis erst vor der Haustür zum Einsatz kommen; ein Bio-Koch vom nördlichen Donauufer verspricht Lieferungen binnen einer Stunde und ein Landgasthausbetreiber, der frühzeitigen Bestellern Sonderrabatt gewährt, weist bereits auf die „Weihnachtsente To Go“ hin.

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Pizza zum Mitnehmen. (PR-Foto: Passau Tourismus)
Essen zum Mitnehmen oder geliefert ins Haus erfreut sich wie bei der ersten Welle also guter Nachfrage. Diese Dienstleistung ist für viele Wirtinnen und Wirte eine wichtige Einnahmequelle in der Krise geworden. Wie sich Verpackungsmüll vermeiden, Geschmack, Konsistenz und Temperatur bis zum Wohnzimmertisch am besten erhalten lassen, dieser Herausforderung haben sich die Speisenlieferanten zusätzlich zu stellen.  

Der Staat kommt der durch die Zwangssperre betroffenen Branche im November entgegen: Das Geschäft über die Theke hinweg wirkt sich nicht nachteilig auf die Umsatzhilfe aus, die bemessen am Vorjahr mit 75 Prozent ausbezahlt wird.

54 Gastronomiebetriebe führen wir auf unseren Online-Seite „Essen und Trinken“, ausschließlich familien- und eigentümergeführte, darunter sind etwa die Hälfte Partner auf unseren gedruckten Empfehlungsseiten. Marleen Heimann und der Herausgeber haben in diesen Tagen die Informationen eingesammelt und aktualisiert: Das Ergebnis, 32 der 54, mehr als 60 Prozent, haben auf „Essen für Zuhause“ umgestellt.

Wer bietet Abhol- oder Lieferdienst, zu welchen Uhrzeiten und zu welchen Konditionen? Hier unsere Favoriten mit *.

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Donnerstag
03. Dezember 2020
 
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