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Brennpunkt | Montag, 22. März 21

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Die Natur taufrisch, der Mensch pandemiemüde: Frühlingsknotenblumen heute Morgen im Garten.
In der Pandemieklemme

Wie brechen wir in den Frühling auf?

Bund und Länder werden heute die Weichen stellen: Wie kommen wir am schnellsten aus der Pandemie?

In der Theorie: Hätten die Menschen zehn Tage lang keine neuen Kontakte, könnte zudem verhindert werden, dass Reisende das Virus neu eintragen, wäre die Inzidenz auf einem Schlag bei 0. In einer mobilen, global verknüpften Leistungsgesellschaft ein Ding der Unmöglichkeit. Die Herkulesaufgabe besteht darin, Corona weltweit auszurotten so wie ehedem Variola-Viren, die Pocken. Der Sieg über Letztere war die Massenimpfung, durchgesetzt von der WHO.

Die Politikerinnen und Politiker blicken heute auf diese Zahlen: Deutschland angestiegen auf 107, Thüringen auf 210, Bayern auf 111, Saarland und Schleswig-Holstein stehen mit 65 und 60 am besten da. Stadt Passau 159, Landkreis 115.

Wir haben nichts auf die Reihe gebracht: Die Impfungen laufen holprig, regelmäßiges Testen vor Begegnungen in Gruppen bleibt aus, privat schlagen Maßnahmenmüde über die Stränge, manche von ihnen treffen sich mit Seuchenskeptikern, Reichsbürgern und Staatsfeinden zu Massendemos. Die Bilder aus Dresden und Kassel kennen wir. Am Sonntag haben sie Passau auf dem Terminplan.

Während sich die Stadt früher gegen rechte Demos kreativ wehrte, lässt die Pandemie für Gegenproteste wenig Spielraum. Den braun-blauen Spuk ignorieren wäre eine Möglichkeit: Fenster zu, Türen zu, leere Straßen, so liefen die Fehlgeleiteten durch eine Geisterstadt. Die niederbayerische Polizei ist in Alarmbereitschaft.

Wer maskenlos mit der Masse marschiert, darf sich nicht wundern, wenn sich Mitleid in Grenzen hält; selbst wenn er schwer betroffen sein sollte.

Die Vertreter der stillgelegte Wirtschaft (Gastronomie, Tourismus, Kultur und Handel), in der Summe weniger als 15 Prozent des Wirtschaftsgeschehens, steigen zunehmend auf die Barrikaden, denn es gibt bei den Lockerungen zu viele Widersprüche.

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15:52
Freitag
23. April 2021
 
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KULTUR AM BILDSCHIRM
23.04. | Freitag
OPERNHAUS
Die unsichtbare Hand
 
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Schauspiel des New Yorker Autoren Ayad Akhtar in der Mediathek. Banker Nick wird zur Geisel einer islamistischen Splittergruppe und will sich seine 10 Millionen Euro Lösegeld selbst an der Börse verdienen. Bald gerät er in die Fesseln der allumfassendes Macht des Marktes. Regie: Heinz Oliver Karbus. 


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Madama Butterfly
 
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Giacomo Puccinins weltberühmte Oper weltberühmte Oper erzählt die tragische Liebesgeschichte der Geisha Cio-Cio-San (Yitian Luan), die vom in Japan stationierten Offizier Pinkerton (Jeffrey Nardone) mit einem Kind sitzengelassen wird. Eine Geschichte nach wahren Begebenheiten.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
In einem Jahr mit 13 Monden
 
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Nach der Filmvorlage von Rainer Werner Fassbinder: Es ist wohl sein verzweifeltestes Werk, weil es aus einer persönlichen Erschütterung entstand, einer Art Selbstanklage. Er schuf es nach dem Selbstmord seines Lebensgefährten, von dem er sich getrennt hatte. Ein Mann, nicht schwul, der sich aus Liebe zu einem Mann zu einer Frau umwandeln lässt. Doch alles zerbricht.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zauberflöte
 
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Die wohl bekannteste Oper von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahre 1791. Sie erzählt nach einer Geschichte des Straubingers Emanuel Schikaneder vom Prinzen Tamino, der sich in phantastischen Welten beweisen muss. Musikalisch verschmelzen hochdramatische Arien und volksliedhafte Gesänge.


12:00 Uhr | ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Fledermaus
 
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Verwechslungskomödie von Johann Strauß (1825–1899) um den leichtlebigen Gabriel von Eisenstein (Peter Tilch) und seine untreue Frau Rosalinde (Henrike Henoch). Gilt als Klassiker der Wiener Operettenära und zeigt eine dekadente Gesellschaft. Intendant Stefan Tilch verlegt das Stück ins Pandemiejahr 2020.


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Urfaust
 
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Johann Wolfgang von Goethes Prosastück aus dem Jahr 1775. Eine Tragödie nach der Volkssage um Doktor Faustus. In den Hauptrollen: Ursula Erb als Mephisto sowie Julian Ricker als Faust. Regie: Peter Oberdorf.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zofen
 
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Die Schwestern und Zofen Claire (Friederike Baldin) und Solange (Ella Schulz) spielen in der Abwesenheit ihrer Arbeitgeberin (Antonia Reidel) "Herrin und Dienerin". Nachdem der versuchte Mord der "gnädigen Frau" daneben geht, vergiftet die eine den Tee der anderen. Ein Schauspiel von Jean Genet (1910-1986). Regie: Markus Bartl.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro

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