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Brennpunkt | Sonntag, 24. Januar 21

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FFP2-Masken, Stadt Passau. Laut CE-Zeichen in Irland lizenziert, gibt´s im Großhandel als Massenware für 55 Cent das Stück. (Foto: mediendenk)
Seuchenschutz

Wissenswertes zur FFP2-Maske im Briefkasten

Aus gegebenem Anlass: Kommunen und Freistaat versenden derzeit FFP2-Masken im Zweier- oder Fünferpack an Gefährdete und Bedürftige. Seuchenschutz, der zur Pflicht wird, darf kein Geschäftsmodell werden, haben die Verantwortlichen erkannt.

Dass die FFP2-Masken ausgerechnet aus China kommen, in dem Land, wo mutmaßlich die Corona-Pandemie vor genau einem Jahr ihren Ursprung nahm, sollte weder irritieren noch verärgern. Wie so viele Produkte des täglichen und besonderen Bedarfs, werden auch diese in China hergestellt. Dass die Mundnasenschutzbedeckungen dort in Massenproduktion hergestellt werden, wo sie am meisten gefragt sind, versteht sich von selbst. Asiaten benutzten die Masken schon lange vor der Pandemie, um ihre Lungen und Atemwege in den Metropolen vor Smog zu schützen, sie filtern Abgas und Feinstaub. Bei uns gehörten diese Masken bisher eher zum Spezialbedarf für Handwerker und Landwirte, zum Arbeitsschutz. Sie verhindern, dass der Sägende, Fräsende oder Düngende schädliche Partikel einatmet. Stichwort: Staublunge.     

Atemschutz im Alltag
Wer früher solche Maske auf der Straße getragen hätte, wäre schräg angesehen worden. Die Seuche macht sie zur Selbstverständlichkeit, zum neuen Alltag im Straßenbild. Es ist bereits umgekehrt geworden: Wer ohne geht, fängt sich vielleicht böse Blicke ein. Den grundlegenden Effekt, wie die Maske tatsächlich Partikel filtert, können Sie bei dichtem Autoverkehr, an der Zapfsäule oder am Auspuff ihres Verbrenners testen. Benzin- und Dieseldämpfe, jegliche Abgase sind weniger wahrnehmbar, denn die Maske schützt auch vor diesen Aerosolen; vor Feinstaub sowieso. 

CE-Zeichen beachten!
Ob die FFP2-Maske die europäische Schutznorm erfüllt, zertifiziert ist, erkennen sie am CE-Zeichen gefolgt von einer vierstelligen Nummer. Die Nummer verrät, welches europäische Labor dieses Produkt getestet hat. Dass es gefälschte Aufdrucke gibt, lässt sich wohl nicht vermeiden. Die letzte Sicherheit würde bringen, sich beim laut CE-Nummer zuständigen Institut zu erkundigen. Hier ein Überblick.

Was sie kosten darf
Die FFP2-Maske gibt es buchstäblich zum Apothekerpreis, 6 Euro oder mehr das Stück, bei ausgeschämten Apothekern. Faire Händler, die sie zu Großhandelspreisen einkaufen, bieten sie für einen Euro an, zu denselben Konditionen wie manche Discounter. Aber Achtung, natürlich gibt es Qualitätsunterschiede, die sich im Preis auswirken: Verarbeitung des Materials, Art des Filterstoffes, Umsetzung des Nasenbügels, Reißfestigkeit und Tragekomfort der Bänder. Selbst hochwertige dürften für den Endkunden nicht mehr als zwei Euro kosten.

Gut sitzen soll sie
Es ähnlich wie bei Socken. Es gibt kratzige und angenehme, welche die schnell schlecht riechen und andere, die Schweiß und Geruch absorbieren, welche, die zu eng sitzen und einschnüren und andere, die zu weit geformt sind und rutschen. Letzteres, die Passgenauigkeit, sollte bei der Wahl der Maske ein ausschlagendes Kriterium sein. Sie schützt den Träger und sein Gegenüber umso wirkungsvoller, je bündiger sie anliegt, je passgenauer sie seine Gesichtsform unterstützt. Wenn Sie einmal die richtige gefunden haben, bleiben sie dabei.

Mehr als acht Stunden, in der Summe, nicht am Stück, sollte eine FFP2-Maske nicht getragen werden. Je mehr Feuchtigkeit sie aufnimmt, desto schneller ist ihre Wirkung dahin.   

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04:47
Sonntag
07. März 2021
 
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KULTUR AM BILDSCHIRM
07.03. | Sonntag
OPERNHAUS
Madama Butterfly
 
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Giacomo Puccinins weltberühmte Oper weltberühmte Oper erzählt die tragische Liebesgeschichte der Geisha Cio-Cio-San (Yitian Luan), die vom in Japan stationierten Offizier Pinkerton (Jeffrey Nardone) mit einem Kind sitzengelassen wird. Eine Geschichte nach wahren Begebenheiten.


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Johann Wolfgang von Goethes Prosastück aus dem Jahr 1775. Eine Tragödie nach der Volkssage um Doktor Faustus. In den Hauptrollen: Ursula Erb als Mephisto sowie Julian Ricker als Faust. Regie: Peter Oberdorf.


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Bühnenstück nach Woody Allens Filmkomödie. Sportjournalist Lenny sucht die leibliche Mutter seines Adoptivsohns und beginnt eine Affäre mit der Prostituierten Linda. Seine Ehe wird auf die Probe gestellt. Ein Chor kommentiert das Schauspiel.


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