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Brennpunkt | Dienstag, 15. März 11

Oberlandesgericht Köln

Schottdorf gegen Bürgerblick: Freie Presse gewinnt

Passau/ Köln/ Augsburg/ München – Die Passauer Online-Zeitung Bürgerblick, ein Portal des Netzwerks freier Journalisten, hat heute in einem Rechtsstreit gegen den Gründer eines Laborkonzerns, Bernhard Schottdorf, gewonnen.  Im Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Köln musste der Medizin-Milliardär die Klage in allen Punkten zurücknehmen und auf alle Ansprüche aus einer erwirkten einstweiligen Verfügung verzichten.

Der freie Journalist Hubert Denk hatte über den Betrugsprozess gegen einen Münchner Heilpraktiker berichtet, der durch das „System Schottdorf“ einen Großteil seiner ergaunerten Erlöse erzielte. Im Zeugenstand schilderten LKA-Beamten der SOKO „Labor“, wie sie bei ihren Ermittlungen auf eine Parteispende gestoßen seien, die dem damaligen Ministerpräsidenten Stoiber persönlich zugestellt worden war, und über die aus ihrer Sicht spürbare Behinderung der Ermittlungen.

Schottdorf, der sich in erster Instanz von der Hamburger Promi-Kanzlei „Prinz“ und in zweiter nun von der Münchner Kanzlei von Dr. Peter Gauweiler vertreten ließ, setzte per einstweiliger Verfügung einen kostenpflichtigen Maulkorb durch, der auch vor dem Landgericht Köln als rechtens gesehen wurde.

Der Journalist ging Berufung. Das Oberlandesgericht Köln folgte heute den Argumenten seines Medienanwaltes Dr. Klaus Rehbock, dass diese Prozessberichterstattung vom Kläger nicht angegriffen werden kann.

Das kostspielige Verfahren geht nun zu Lasten des Klägers.


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20:05
Donnerstag
13. Mai 2021
 
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KULTUR AM BILDSCHIRM
13.05. | Donnerstag
OPERNHAUS
Die unsichtbare Hand
 
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Schauspiel des New Yorker Autoren Ayad Akhtar in der Mediathek. Banker Nick wird zur Geisel einer islamistischen Splittergruppe und will sich seine 10 Millionen Euro Lösegeld selbst an der Börse verdienen. Bald gerät er in die Fesseln der allumfassendes Macht des Marktes. Regie: Heinz Oliver Karbus. 


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Madama Butterfly
 
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Giacomo Puccinins weltberühmte Oper weltberühmte Oper erzählt die tragische Liebesgeschichte der Geisha Cio-Cio-San (Yitian Luan), die vom in Japan stationierten Offizier Pinkerton (Jeffrey Nardone) mit einem Kind sitzengelassen wird. Eine Geschichte nach wahren Begebenheiten.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Urfaust
 
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Johann Wolfgang von Goethes Prosastück aus dem Jahr 1775. Eine Tragödie nach der Volkssage um Doktor Faustus. In den Hauptrollen: Ursula Erb als Mephisto sowie Julian Ricker als Faust. Regie: Peter Oberdorf.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Fledermaus
 
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Verwechslungskomödie von Johann Strauß (1825–1899) um den leichtlebigen Gabriel von Eisenstein (Peter Tilch) und seine untreue Frau Rosalinde (Henrike Henoch). Gilt als Klassiker der Wiener Operettenära und zeigt eine dekadente Gesellschaft. Intendant Stefan Tilch verlegt das Stück ins Pandemiejahr 2020.


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Die Zauberflöte
 
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Die wohl bekannteste Oper von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahre 1791. Sie erzählt nach einer Geschichte des Straubingers Emanuel Schikaneder vom Prinzen Tamino, der sich in phantastischen Welten beweisen muss. Musikalisch verschmelzen hochdramatische Arien und volksliedhafte Gesänge.


12:00 Uhr | ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zofen
 
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Die Schwestern und Zofen Claire (Friederike Baldin) und Solange (Ella Schulz) spielen in der Abwesenheit ihrer Arbeitgeberin (Antonia Reidel) "Herrin und Dienerin". Nachdem der versuchte Mord der "gnädigen Frau" daneben geht, vergiftet die eine den Tee der anderen. Ein Schauspiel von Jean Genet (1910-1986). Regie: Markus Bartl.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro

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