Händels erfolgreichste Oper zeigt Politik als Intrige und Beziehung als Strategie. In „Giulio Cesare in Egitto“ prallen römische Machtansprüche auf ägyptische Thronkämpfe. Die Musik verbindet virtuose Arien mit dramatischen Ensembles – ein Schlüsselwerk des Barocktheaters.
Das französische Vokaltrio „Les Itinérantes“ begibt sich auf eine musikalische Reise durch arabische, persische, sephardische und osmanische Klangwelten; Lieder und Kompositionen von 1400 v. Chr. bis heute. Mitwirkende: Manon Cousin, Pauline Langlois de Swarte und Elodie Pont
Im Zentrum der Konzertreihe „Passauer Saiten“ steht der Dialog von Gitarre und Streichquartett. Mitwirkende des Eröffnungsonzertes: Chih Hui Chang (Violoncello), Andrea Holzapfel (Flöte), Jürgen Schwenkglenks (Gitarre), Yvonne Zehner (Gitarre), Jade Quartett (Streichquartett). Ort: Gotisches Langhaus
„Alpha Trianguli“ verbindet zeitgenössischen Jazz mit freien Klangräumen: Alois Eberl (Posaune), Florian Klinger (Vibraphon), Philipp Kienberger (Kontrabass), Jakob Kammerer (Schlagzeug).
Kabarettist Christian Springer, 61, hält die Kanzelrede: „Die Welt brennt! Wer löscht?“ Um 18 Uhr stellt er im evangelischen Zentrum mit Bautechnikerin Kerstin Schweiger die Dokumentation vor „Bayerischer Mob – Wie die Gewalt in die Politik einzog“.
Das Schauspiel fragt nach dem Wert des Weggeworfenen – und nach dem Wert des Menschen. Mit „Müll!“ bringt "Theater Brût" ein Wertstoffhof-Revue in einem Akt auf die Bühne.