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Nachrichten | Sonntag, 12. Juni 22

Pfleger entdeckt zwei Leichen

Familientragödie in Passau-Grubweg

Ein Passauer Stadtrat hat sich heute früh nach dem Kirchgang gewundert, dass die Zufahrt zu seiner Siedlung gesperrt war. Er erblickte zwei Streifenwagen und, als er über einen Umweg Nachhause fuhr, kam ihm ein Notarztwagen entgegen. Was er nicht wissen konnte: Der Blaulichteinsatz galt einer Familientragödie.

Der Patient, der gegen 10.30 Uhr ins Klinikum gefahren wurde, hat offensichtlich zwei Menschenleben auf dem Gewissen.

Beim Hausbesuch in Passau-Grubweg war heute um zehn Uhr ein ambulanter Pfleger der erste Zeuge am Tatort gewesen. Er traf auf einen schwerverletzen alten Mann und zwei weitere Familienangehörige, für die jede Hilfe zu spät kam. Die Toten, so stellte sich heraus, sind die 86-jährige Ehefrau des Schwerverletzten und dessen 59 Jahre alter Sohn. Der Pfleger wählt kurz vor 10 Uhr den Notruf und berichtete das Beschriebene.

Was ist geschehen? 

Laut einer Pressemitteilung gehen die Ermittler davon aus, dass der Überlebende, ein 86-Jähriger, mutmaßlich seine Angehörigen tötete und sich dann selbst das Leben nehmen wollte. Weitere Details der Tragödie will die Polizei erst bekannt geben, wenn der nach einer Notoperation Gerettete befragt werden kann, die Ergebnisse der Obduktion vorliegen. 

Der leichte Zugang zu einer Schusswaffe spielt bei solchen Tragödien oft eine Rolle. Bei dieser, so steht fest, war eine solche nicht beteiligt.

hud

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