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Nachrichten | Sonntag, 29. November 20

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Seuchenlage

Passau im Ausnahmezustand: Inzidenz klettert auf 538

Am Sonntagvormittag meldet das Passauer Rathaus 107 Neuinfektionen seit Freitag. Auf diesem Niveau, wäre es ein tatsächlicher Tageswert, würde die 7-Tages-Inzidenz, weiter steigen. Derzeit Höchststand mit 538.

Zur aktuellen Sachlage der "Klardenker"-Beitrag hier:

Neue Ereignisse:

  • Berufsschule 2: Infektionsfall unter Schülern, 20 Quarantäne
  • Altenpflegeschule Berufsakademie: Infektionsfall unter Schülern, ebenfalls 20 in Quarantäne.

Die Lage am Klinikum und in den Altenheimen wird erst morgen wieder bekannt gegeben.

Samstag, 28. November

Ein Beitrag zum ersten Tag des Passau-Lockdowns hier.

Freitag, 27. November

Ein 92-jähriger Bewohner ist der erste Tote einer aktuellen Infektionsserie in zwei Passauer Altenheimen, der 25. seit Beginn der Pandemie im Stadtgebiet. Das Virus ist in einem dritten Altenheim festgestellt worden.


Das Gesundheitsamt meldet für die Stadt Passau 34 Neuinfektionen. Aktuell sind 350 (plus 3) Bürgerinnen und Bürger als "aktive" Virusträger registriert. Die Inzidenz stieg auf 439.
Die Pressekonferenz zur bedingten Ausgangssperre finden Sie hier.

  • Naturkinderhaus Klinikum: zwei Beschäftigte positiv getestet, betroffen sind zwei Gruppen mit 57 Kindern.
  • Berufsschule 1:  ein Schüler und zwei zwei Lehrkräfte positiv getestet, Quarantänte für 70 Betroffene in  den Klassen.

In den bereits betroffenen Altenheimen St. Nikola an der Neuburger Straße und Betty-Pfleger am Weinleitenweg sind vier weiterere Beschäftigte positiv getestet worden; in der Summe sind es damit 34 Pflegekräfte. Die verstorbene Corona-Patientin stammt aus dem Heim am Weinleitenweg.

In einem dritten Altenheim, im Jesuitenschlössl in der Innstadt,  ist eine Bewohnerin positiv getestet worden. Die Zahl der von Corona betroffenen Rentnerinnen und Rentner, die in Altenheimen wohnen, steigt damit auf 61.

Im Klinikum Passau sank die Zahl der Patienten um 2 auf 57; davon 7 auf intensiv, 2 beatmet.

Ein "Klardenker"-Beitrag zur Lage nach einer schlaflosen Nacht steht hier.

Das Landratsamt meldet am Morgen

  • Asylbewerberunterkunft Fürstenstein: Infektion eine Bewohnerin, mit Familie isoliert. Reihentests und Quarantäne für 59 Bewohner.

 und gegen Mittag

  • einen weiteren Todesfall, den 49. im Landkreis seit Pandemibeginn, ein 85-jähriger Patient.

"Ich wiederhole noch einmal: die Infektionszahlen in unserm Landkreis sind viel zu hoch. Wir müssen uns dagegen stemmen, mit vollem Einsatz", schreibt Landrat Raimund Kneidinger.

In den Kreiskrankenhäusern werden 36 Patienten behandelt, davon 5 intensivmedizinisch, davon 3 Patienten beatmet. Die Anzahl der aktiven Fälle liegt bei 926 Personen, nachdem 38 Fälle Neuinfektionen gemeldet worden sind.

Positive Testungen mit Quarantäne für Gruppen oder Klassen gibt es in

  • Kindergarten Aicha vorm Wald
     
  • Kindergarten St. Rafael in Malching
     
  • Grund- und Mittelschule Tiefenbach
     
  • Mittelschule Fürstenzell
     
  • Mittelschule Untergriesbach
     
  • Realschule Hauzenberg
     
  • Gymnasium Untergriesbach

Donnerstag, 26. November

In der angespannten Coronalage, Inzidenz 428, will die Stadt Passau sich vorrangig den Einrichtungen widmen, in denen tagtäglich neue Infektionen gemeldet werden und sich rasch ausbreiten: Altenheime und Behinderteneinrichtungen
. Morgen um 12 Uhr wird der Oberbürgermeister bekannt geben, welche Maßnahmen in der Ausnahmesituation zudem ergriffen werden.

Die Stadt hat nach eigenen Angaben bereits Ende Oktober begonnen, Schnelltests an alle Passauer Senioren- und Behinderteneinrichtungen auszugeben. Die Tests für Mitarbeiter waren freiwillig, jetzt sollen sie Pflicht werden. Senioren- oder Behinderteneinrichtungen dürfen nur noch betreten werden

  • nach Schnelltest am Besuchstag
  • oder mit aktuellem PCR-Test, Ergebnis nicht älter als 24 Stunden oder Testzeit nicht länger als 48 Stunden zurückliegend
  • ausschließlich mit FFP2-Maske

Alle Einrichtungen mit Publikumsverkehr, bespielsweise die "Europa Bücherei", werden am deutschen Hotspot Nummer 2 wohl geschlossen werden.

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Klinikum Passau: Nach der Kapazität, die uns vorliegt, sind die Isolierstationen (Normalbetten gelb) mit fünf Patienten überbelegt; vier auf intensiv (orange), zwei an Beatmungsmaschinen. (Grafik: Scholz/mediendenk)
Im Landkreis Passau ist ein weiterer Corona-Patient verstorben, 85 Jahre alt. Der 48. Todesfall sei Beginn der Pandemie. Damit sind in der zweiten Welle in vier Wochen mehr als doppelt so viele Landkreisbewohner verstorben als in und nach den Monaten der ersten Welle (22 Todesfälle).

In den Kreiskrankenhäusern bleibt es bei 38 Patienten, davon 5 auf intensiv, 3 mit künstlicher Beatmung.

In den beiden betroffenen Senioreneinrichtung im Stadtgebiet wurden 15 weitere Bewohner/innen und 11 weitere Mitarbeiter/innen positiv getestet; damit sind in der Summe 60 Rentnerinnen und Rentner betroffen und 30 Beschäftige.


Das Gesundheitsamt meldet  für den Landkreis 128 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der aktive Fälle auf 939, 50 mehr als gestern; darunter ein Teil der Serie der bislang 83 bestätigten Corona-Fällen im Vilshofener Schlachthofbetrieb

Heute kommen hinzu:

  • Kindergarten St. Georg in Straßkirchen/ Salzweg: Neuerkrankung beim Personal, 13 Kinder in Quarantäne
  • Gymnasium Vilshofen: drei weitere positive Fälle nach Reihentestung

Hinzu kamen gestern:

  • Rehaklink Passauer Wolf: elf Patienten und Beschäftigte von Neuinfektionen betroffen; erkrankte Patienten und Station sind isoliert, Aufnahmestopp und Reihentestungen
  • Realschule Tittling: nach Infektionsfalls Quarantäne für eine Klasse


Mittwoch, 25. November

Die zweite Welle trifft uns, wie von vielen Experten vorhergesagt , weitaus härter als die erste.

  • Die Zahl der Patienten im Klinikum Passau hat mit 59 einen neuen Höchststand erreicht. 8 werden auf der Intensivstation behandelt.
  • Die Zahl der infizierten Altenheimbewohner ist um weitere zwei auf 43 gestiegen .
  • Mit 318 aktiven Virusträgern gibt es im Stadtgebiet so viele Ansteckende wie noch nie.

Landrat über den Ausbruch am Schlachthof zu spät informiert
Eine dramatische Entwicklung zeigt sich beim Schlachthof des Konzerns "Vion" in Vilshofen. 41 Infizierte gestern, 82 heute Abend laut einer Meldung der Heimatzeitung. Doch bis Dienstschluss war das Landratsamt über diesen Sachstand nicht informiert.

Wie viele Grenzpendler arbeiten dort? Bekanntlich liegen die Infektionszahlen in Tschechien und Österreich besonders hoch. Haben die Grenzpendlertests den Viriuherd aufgedeckt? Viele Fragen, keine Antwort. Birgit Bachl, Leiterin des Landratsbüros, schreibt um 17.15 auf eine Anfrage: "Zum Schlachthof gibt es keine neuen Erkenntnisse."  

82 Mitarbeiter im größten Schlachtbetrieb Bayerns infiziert
Die „Vion Vilshofen GmbH“ rühmt sich auf ihrer Internetseite, dass die Schlachtkapazität "stetig ausgebaut" worden sei, derzeit 20.000 Schweinen die Woche. Das Unternehmen mit Wurzeln in den Niederlanden, 300 Beschäftigte, nennt sich selbst der „größte Schlachtbetrieb Bayerns“. Wie viele Leiharbeiter sind dort beschäftigt? Wie sehen die Unterkünfte aus?

Das Landratsamt hatte heute Abend erstmals keine Corona-Meldung zur Lage herausgegeben.

Passau Inzidenz über 400?
Beim RKI scheinen die aktuellen Passauer Zahlen noch nicht eingepflegt worden zu sein (heute plus 38), denn dort ist der Stand der Neuinfektionen identisch zum Vortag. Die Inzidenz von 350 dürfte demnach trügerisch sein und in Wirklichkeit sind vielleicht die 400 überschritten.

Nach Infektionen in Schulen sind laut heutiger Meldung weitere 146 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne geschickt worden. Der Stand gestern: 642 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. Von einem normalen Schulbetrieb kann nicht mehr gesprochen werden.

Brotzeit, Zigarette und Kaffebecher als Schlupfloch bei Maskenpflicht
Die Heimatzeitung setzt andere Corona-Schwerpunkte: Sie räumt auf ihrer Bayernseite einem Eiscafé-Besitzer eine ganze Seite ein, der sich darüber beschwert, dass er in der überdachten Fußgängerzone, auf den Fluren eines Einkaufzentrums, nicht maskenlos verweilen durfte, um eine Bratwurstsemmel zu verzehren. Der Sicherheitsdienst hatte ihn offenbar mit Nachdruck vor die Tür gesetzt. Ob der Wirt als Betroffener der Pandemie sich auf die Seite der Maskengegner stellt, ist nicht bekannt. Unabhängig davon: Sichtbar im Stadtbild ist ab und dann, wie sich bestimmte Bürgerinnen und Bürger der Maskenpflicht „widersetzen“: mit Zigarette im Mund, oft nicht angezündet, Spaziergang mit Brotzeit, Kaffee- oder Glühweinbecher in Hand.

Essen und Getränke zum Mitnehmen maskenlos auf einer Sitzbank (im Freien!) einzunehmen, mit Abstand zu Mitmenschen, dagegen sei nichts einzuwenden, erklärt eine Rathaussprecherin auf Anfrage. Der Verzehr sollte aber nicht als Ausrede für Spaziergänge ohne Mund-Nasenschutz in Maskenpflichtzonen gelten.

Dekorationsmöbel einer Geschäftsfrau am Rindermarkt sollen angeblich von Glühwein trinkenden kleinen Gruppen genutzt werden. Die Frau sieht ihr Besitzrecht gestört, zudem verstoßen die Ansammlungen gegen die Seuchenschutzregeln.

Nachtrag vom Landratsamt Passau: Die zuletzt gemeldeten Corona-Verstorbenen waren 56 und 74 Jahre alt (Meldung vom Montag) und 79 Jahre alt (Meldung vom gestern).

Dienstag, 24. November

Mit einem weiteren Todesfall, keine Altersangabe, steigt die Zahl der Corona-Verstorbenen heute im Landkreis Passau auf 47.


837 aktive Fälle (38 weniger als bei der letzten Meldung) sind registriert, davon 45 Neuinfektionen.

In den Kreiskrankenhäusern werden 38 Patienten (plus drei zum Vortag) behandelt, wie gestern 7 auf intensiv, davon 2 beatmet.

Neue Seuchenausbrüche:

  • Schlachthof Vilshofen: nachgemeldet wird, dass im Betrieb 41 positiv getestete Fälle aufgetreten sind; Reihentestungen und Quarantäne laufen.
     
  • Altenheim „Wohnstift Innblick“ in Neuhaus am Inn: sieben Bewohner und Mitarbeiter positiv getestet.

Quarantäne für Bürgermeisterin nach Bauherrengespräch
Die Hauzenberger Bürgermeisterin Gudrun Donaubauer und ihr Bauamtsleiter mussten sich in Quarantäne begeben. Am Dienstag letzter Woche hatten sie im Rathaus Bauherrengespräche geführt, einer der Besucher ist positiv getestet worden.

„Wir trugen Mund-Nasenschutz“, sagt die Betroffene. Bei der Besprechung waren sie längere Zeit im selben Raum, kamen sich näher, als sie Pläne begutachteten. Das Gesundheitsamt stufte sie als gefährdete Kontaktpersonen ein. Morgen geht´s zum Test.

Über Langeweile werde sie sich nicht beklagen könne, sagte Donaubauer. Mitarbeiter haben ihr eine Kiste mit Mitbringsel aus dem Rathaus vor die Tür gestellt: Laptop und Unterschriftenmappe.

Landrat Kneidinger sehr besorgt
„Die Rekordwerte bei der 7-Tage-Inzidenz sind alarmierend“, schreibt Landrat Raimund Kneidinger in einer Presseerklärung. Er bittet die Bevölkerung über die geltenden Beschränkungen hinaus Kontakte zu vermeiden. Dass weit über 2.000 Menschen Corona überstanden haben, sei eine gute Nachricht. „Jedoch wissen wir noch nicht, wie viele von Langzeitwirkungen betroffen sein werden.“

Stadt Passau: Akute Lage in Klinikum und Altenheimen
Mit 56 Patienten (plus 9 zum Vortag) liegen so viele wie noch nie in der Pandemie auf den Corona-Isolierstationen. Sie sind verteilt auf Zimmer der Stationen 13 und 16, sowie auf Station 55, Intensivmedizin. In Letzterer werden neun, fünf mehr als am Vortag behandelt; zwei Beatmungsmaschinen laufen.

45 Altenheimbewohner positiv getestet
In den beiden Altenheimen am Spitzberg und am Weinleitenweg zeigt sich nach den Reihentests die Situation zunehmend verschärft: Im erstgenannten haben sich 13 Bewohner und 10 Beschäftigte abgesteckt, im anderen 32 Bewohner und 9 Beschäftigte.

21 Corona-Neuinfektionen verzeichnet das Stadtgebiet, damit gelten 292 Virusträger (plus 15 zum Vortag) als aktiv. Die Inzidenz: 390.

  • Adalbert-Stifter-Gymnasium: wieder eine Neuinfektion, zwölf weitere Schüler in Quarantäne.
     
  • Berufsschule I: Neuinfektion in einer Klasse mit 21 Schülern, Quarantäne.
     
  • FOS/BOS: zwei weitere Schüler positiv getestet. 48 Betroffene in Quarantäne.
     
  • Kindergarten Hacklberg: Beschäftigte positiv getestet, weitere Kindergartengruppe betroffen; insgesamt 23 Kinder und 2 Betreuerinnen in Quarantäne. angeordnet wurde.
     
  • Gymnasium Leopoldinum: nach Angaben Infektion einer Lehrkraft, mehrere Klassen betroffen

Gericht hebt Pflichttest für Grenzpendler auf
Zwei österreichische Gymnasiasten, die in Bayern zur Schule gehen, haben erfolgreich gegen die wöchentliche Testpflicht geklagt. Das Bayerische Verwaltungsgericht sieht die „Freizügigkeit der EU-Bürger“ berührt, Ausländer diskriminiert. Ab sofort sind die Tests für Grenzpendler nicht mehr verpflichtend.

Fakt ist, dass die Seuche im Nachbarland fünfmal stärker wütet und wütete, zeitweise in Bezirken wie Rohrbach jeder 32. Bewohner ansteckend war. Wird das Virus über die Grenze getragen? Es gibt dazu keine Studien, aber der Redaktion sind Fälle bekannt:

  • Ein österreichischer Grenzpendler-Schüler, positiv getestet, hat für Quarantäne und Reihentests in einem Passauer Gymnasium gesorgt.
  • Die Filiale einer Passauer Schnellimbisskette hatte wegen eines positiv getesteten Grenzpendlers kurzzeitig schließen müssen.

Die aktuelle Lage im Vergleich der Inzidenzwerte:

  • Passau 390, Schärding 669, Eferding 1.058
  • Landkreis Passau 311, Nachbarbezirk Rohrbach 829.

In Oberösterreich sind zum aktuellen Stand die Intensivbetten zu 93 Prozent ausgelastet, die Normalbetten zu 77 Prozent.

Die mobilen Teststationen in Wegscheid und Neuhaus am Inn will das Landratsamt Passau weiterführen. Sie stehen allen Bürgerinnen und Bürgern offen.


Montag, 23. November

Die vierte Woche im Corona-Monat November beginnt im Stadtgebiet mit einem neuen Höchststand und zwei Todesfällen im Landkreis.


Wie immer am Montag liegen die Zahlen niedriger; nicht alle Labore und Gesundheitsämter arbeiten am Wochenende.

Während vor allem im Norden der Republik manche Landkreise wie Potsdam beruhigende Inzidenzwerte unter 20 verzeichnen, hat sich dieser in Passau auf 373 erhöht.

Das Rathaus berichtet in seine Morgenmeldung von 123 neuen Infektionsfällen, darunter ein besorgniserregender Anstieg in zwei Altenheimen. Dort sind insgesamt 37 Rentnerinnen und Rentner positiv getestet worden. Das sind in der Summe sechs mehr als in allen Altenheimen zusammen bei der ersten Welle. Hinzu kommen 16 positiv getestete Mitarbeiter. Besonders betroffen ist das Malteser-Altenheim St. Nikola mit 25 Infizierten unter den Bewohnern und 9 beim Personal.

Auf der Corona-Isolierstation im Klinikum werden 47 Patienten behandelt, davon 4 auf intensiv. Die Zahl der aktiven Virusträger im Stadtgebiet liegt bei 277 (plus 26).

  • Einen neuen Corona-Fall gibt es an der Fachoberschule, eine Lehrkraft.

Am Mittwoch wird die Konferenz der Ministerpräsidenten über die weiteren Maßnahmen entscheiden. Den Abonnenten BBplus und Premium haben wir in der Nacht ein Entwurfspapier über konkrete Pläne gesandt, die diskutiert werden.

Die Auswertung der zweiten Novemberwoche ergibt: Am meisten verbreitet ist das Virus in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen (Inzidenz 551, 56 Fälle). In der Altergruppe von 0 bis 19 Jahren gab es elf Fälle (Inzidenz 134).

Todeszahl im Landkreis steigt auf 48
Das Landratsamt meldet am Abend zwei neue Todesfälle. Das Alter der Patienten wird erstmals nicht genannt.

Die Patientenzahlen bewegen sich auf dem Niveau von Ende letzter Woche: 35, davon 7 intensivmedizinisch, davon 2 künstlich beatmet.

Am Samstag sind 72, am Sonntag 134 und bis Montagabend 57 Neuinfektionen registriert worden. Die Zahl der aktiven Fälle, zuletzt 875, wird nicht genannt.

Mit Neuinfektionen und Quarantäne betroffene Schulklassen gibt es in

  • Grundschule Aicha vorm Wald
  • Grundschule Thyrnau
  • Grundschule Hartkirchen
  • Gymnasium Vilshofen
  • Gymnasium Untergriesbach: 63 Schüler und eine Lehrkraft betroffen
  • Mittelschule Vilshofen: 25 Schüler betroffen

Die Auswertung der zweiten Novemberwoche ergibt: Am meisten verbreitet ist das Virus in der Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen (Inzidenz 629, 66 Fälle). In der starken Altergruppe 50 bis 59 gab es  101 Fälle (Inzidenz 311). Die Zahl der betroffenen Kleinkinder und Kinder (bis 14 Jahre): 60 (Inzidenz 241).

 

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17:48
Mittwoch
20. Januar 2021
 
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KULTUR AM BILDSCHIRM
20.01. | Mittwoch

Gefangenenchor aus Venedig
 
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Bewegendes Neujahrskonzert aus dem Opernhaus von Venedig, "Teatro des Fenice". Mit Verdis "Nationalhymne" aus "Nabucco" ab Minute 44.30. Mehr als 100 Mitwirkende mit Mund-Nasenschutz, auch 12 Sängerinnen und 32 Sänger mit Masken, nur die 19 Musiker der Blasinstrumente sind befreit. Leitung: der britische Maestro Daniel Harding. Auf TV "Arte" abrufbar bis 31. Januar.


07:00 Uhr
OPERNHAUS
Madama Butterfly
 

Giacomo Puccinins weltberühmte Oper erzählt die tragische Liebesgeschichte der Geisha Cho-Cho-San, die vom in Japan stationierten Offizier Pinkerton mit einem Kind sitzengelassen wird. In den Hauptrollen: Yitian Luan als Cio-Cio San und Jeffrey Nardone als Pinkerton.


12:00 Uhr
OPERNHAUS
Die Fledermaus
 
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Hier am Heimkino erleben: Verwechslungskomödie von Johann Strauß um den leichtlebigen Gabriel von Eisenstein und seine untreue Frau Rosalinde. Gilt als Klassiker der Wiener Operettenära und führt eine dekadente Gesellschaft vor.  


13:00 Uhr

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