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Ratgeber & Trend | Sonntag, 08. März 20

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Friedrich Brunner gibt Anschauungsunterricht: Wie die Flutmauer diesen Park verändern würde; auch die Trauerweide, vor der er steht, müsste dem Flutschutz weichen. (Foto: mediendenk)
Passauer Innpromenade

Warnung vor Flutmauer mit Bürgerblick, Meterstab und Lupe

380.000 Euro sind beim Passauer Hochwasserschutz in den Sand gesetzt worden. Die Flutmauern an der Ilz, im Stadtteil Hals, wurden nach einer Filmanimation als unzumutbarer Eingriff erkannt, die Planungen eingestellt. Doch an der Innpromenade, einem nicht weniger sensiblen Ort, gehen die Planungen weiter. Heute veranstaltete das Forum Passau dort einen Anschauungsunterricht für Interessierte.

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Mit Meterstab und Bürgerblick zeigt Brunner, wie Aufschüttungen und Mauerwerk das Gelände der Innpromenade verändern würden. (Foto: mediendenk)
"Schaut schön aus, aber..." haben wir im aktuellen Bürgerblick über die Filmanimation zur Flutmauer "Innpromenade" geschrieben; diese kritisch hinterfragt und analysiert. Forumsvorsitzender Friedrich Brunner hielt das Heft als Anschauungsmaterial in der Hand. Er hatte Meterstab und Lupe mitgebracht. Das eine Werkzeug, um beim Spaziergang entlang des Innkais die Höhe der tatsächlichen Erdaufschüttungen und Grundmauern zu demonstrieren, das andere, um wichtige Details der im Magazin gedruckten Bilder hervorzuheben.

 "Mein Meterstab würde hier nicht ausreichen, um die Mauerhöhe anzudeuten", sagte Brunner zwischen den Trauerweiden am NS-Mahnmal. Er schob den zwei Meter langen weißen Stab über seinen Kopf hinweg in die Luft, bis es sich neigte. Er deutete nach links und rechts und erklärte seinem Publikum, dass die beiden Trauerweiden und der Magnolienbaum mit Opfer des Flutschutzes würden.

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Die Innpromende am Sonntagnachmittag. Denkmalgeschützte Kastanienallee, Leben am Fluss. (Foto: mediendenk)
70 Interessente, Bürgerinnen und Bürger, Reporter und Lokalpolitiker, folgten Brunner bei seinem "Mauerspaziergang". Sie erfuhren, wo der Flutmauerarchitekt mit seiner Filmanimation bewusst kaschiert, wie dramatisch der Eingriff in den Park wäre, welche Bäume verschwinden würden, wo die Geländeaufschüttungen so hoch sind, dass die auf der Parkbank Verweilenden den Fluss nicht mehr sehen könnten.

Welche Parteien wählt man, wenn man die Flutmauer an der Innpromenade verhindern will? Ihre Vertreter waren erschienen: die OB-Kandidaten Urban Mangold, Stefanie Auer und Matthias Koopmann.

Einen Eindruck von der Besichtigung finden Sie an dieser Stelle zu deinem späteren Zeitpunkt als Video.

Das Video zum Beitrag:


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Samstag
26. September 2020
 
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