Nachrichten | Dienstag, 03. November 26

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Gelenkbusse quälen sich durch schmale, kurvige Straßen. Personalintensiv, aber attraktiv: kleinere E-Busse, kürzerer Takt. (Archivfoto: mediendenk)
Nachrichtenticker

Passau: Weniger Busse, keine Leihlastenräder, ZF im Warnstreik

Stadtbussparpläne: Fast 400 Rückmeldungen

Rund 1.500 Menschen haben sich laut Stadtwerken online über das geplante neue Passauer Busnetz informiert. Fast 400 Hinweise gingen ein, etwa 150 Menschen besuchten Bürgerabende. Beschlossen ist das Konzept noch nicht. Im Arbeitsentwurf bleiben Busse vor 6 Uhr unterwegs: Statt derzeit 35 Fahrten soll es künftig rund 20 geben. Hinweise zu den Linien 1 und 2 im Südwesten sowie zu den Linien 8 und 10 im Westen werden geprüft. Die Online-Beteiligung läuft bis einschließlich 24. November. Hinweise können unter vbp.stadtwerke-passau.de/NeuesBusKonzept eingereicht werden.

Was wird aus der Infrastruktur der Leihlastenräder?

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Leihlastenräder am Römerplatz: Nach vier Jahren in Betrieb werden sie abgeschafft. (Foto: mediendenk)
Der Stadtentwicklungsausschuss hat mit knapper Mehrheit das Ende des Passauer Leihlastenradsystems beschlossen. Offen bleibt, was aus Ladetechnik und Standplätzen wird. Die Anschaffungen waren mit öffentlichen Fördermitteln finanziert worden. Gegen die Einstellung stimmten Holm Putzke (FDP), Nika Kolitz (Linke), Stefanie Wehner (Grüne) sowie Urban Mangold und Paul Kastner (ÖDP). Den Antrag hatte CSU-Stadtrat Jonas Weidenthaler von „Zukunft Passau“ eingebracht. Die Verwaltung hatte mehrere Varianten geprüft. Die günstigste hätte brutto knapp 50.000 Euro jährlich gekostet, rund 32.000 Euro weniger als der bisherige Betrieb. Das Bayerische Verkehrsministerium führt heuer neben Passau auch Würzburg, Freising, Lindau, Lechbruck am See und Cadolzburg als Kommunen auf, die ihre Leihlastenräder bislang weiterbetreiben. Fürs Auto wird alles, für Alternativen wenig getan? Zum Vergleich: Für den kreuzungsfreien Umbau bei Patriching werden insgesamt rund vier Millionen Euro veranschlagt. Warnstreik bei ZF in Patriching

Rund 1.000 Beschäftigte der Zahnradfabrik in Passau-Patriching haben am Dienstag für zwei Stunden die Arbeit niedergelegt. Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Geld und 110 Euro zusätzlich für Auszubildende. Das Angebot der Arbeitgeber von 1,3 Prozent sei zu niedrig, sagte Gewerkschaftsbevollmächtigter Wolfgang Nirschl der Tagespresse. Sollten die Verhandlungen kommende Woche scheitern, bereite sich die Gewerkschaft auf 24-Stunden-Streiks vor.

Nach Angriff vorm „Soda“: Vater widerspricht Polizeiangaben

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Gelenkbusse quälen sich durch schmale, kurvige Straßen. Personalintensiv, aber attraktiv: kleinere E-Busse, kürzerer Takt. (Archivfoto: mediendenk)
Nach einem Angriff vor dem Lokal „Soda“ am Schanzl widerspricht der Vater eines Betroffenen der Darstellung der Polizei. Zwei Unbekannte sollen dort am Sonntag, 25. Oktober, gegen 2.30 Uhr einen 19- und einen 20-Jährigen angegriffen haben. Die Polizei spricht von leichten Verletzungen. Nach Angaben des Vaters erlitt sein 19-jähriger Sohn einen Nasen- und Jochbeinbruch und musste operiert werden. Begleiterinnen hätten den Bundeswehrsoldaten ins Krankenhaus gebracht. Nach Einschätzung des Vaters waren die Beteiligten stark berauscht. Andere hätten teilnahmslos zugesehen, niemand habe die Polizei verständigt. Angezeigt wurde der Vorfall erst am Montag. Der Vater korrigiert auch die Altersangaben der Polizei und betont: Der Angriff geschah nicht im, sondern vor dem Lokal. Die Tagespresse hatte die Polizeiangaben wie immer ungeprüft in ihren "Polizei-Ticker" übernommen.

20-Jähriger durch Schaufenster gestoßen

Bei einer Auseinandersetzung in einem Imbiss in der Großen Klingergasse ist am Samstag gegen 1 Uhr ein 20-Jähriger durch ein Schaufenster gestoßen worden. Laut Polizei warf ihn ein 29-Jähriger nach einem Streit hindurch. Eine bislang unbekannte Person schlug dem jungen Mann danach ins Gesicht. Der 20-Jährige und der 29-Jährige wurden leicht verletzt. Die Polizei fasste den 29-Jährigen, der dritte Beteiligte wird gesucht.

Vier Fahrverbote nach Geschwindigkeitskontrollen

Nach Radarkontrollen in drei Passauer Straßen drohen vier Fahrverbote. In der Regensburger Straße waren 42 von 2.500 Fahrzeugen zu schnell. Der Spitzenreiter fuhr bei erlaubten 50 km/h mit 115 km/h. In der Angerstraße überschritten 21 von 1.038 das Limit. Der schnellste Fahrer war bei Tempo 50 mit 114 km/h unterwegs. In der Bayerwaldstraße wurden 17 von 281 Fahrzeugen beanstandet. Der schnellste Fahrer fuhr bei erlaubten 80 km/h mit 133 km/h. Anwohner von Hacklberg bis zur Innstadt fragen sich: Warum wird in den Tempo-30-Zonen nie kontrolliert?

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3. November 2026
 
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CAFÉ MUSEUM
Konzert und "Jam-Session"
 
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Gitarrist Daniel Wildner präsentiert im "Café Museum" ein "Opener-Set" mit wechselnden Mitwirkenden. Das Angebot umfasst eine offene Bühne für "Jazz" Musiker. Wildner moderiert den Abend und begleitet die einsteigenden Amateure und Profis.


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