Brennpunkt | Sonntag, 31. Dezember 23

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Blick nach Sonnenuntergang vom Mars Richtung Erde. Entdeckt? Foto gesendet vom "Curiosity Rover" und aufgefangen von der Leitstelle in Pasadena, Kalifornien. (Quelle: NASA/JLP-Caltech/MSSS/TAMU)
Perspektiven wechseln

2024: Gesundheit und Freude im Jahr der Achtsamkeit!

Das Jahr 2024 beginnt genau genommen zu früh.

Im Februar wird ein Kalendertag angehängt, damit es wieder einigermaßen passt. Die Erde benötigt 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden, um die Sonne zu umrunden. Um das aufzufangen, wird grundsätzlich in jedem vierten Jahr ein Schalttag, der 29. Februar eingesetzt.

Da nun wiederum ein Überhang von 674 Sekunden je Schaltjahr entstünde, rechnerisch alle 128 Jahre eines ausfallen müsste, wurde unter Papst Gregor XIII.1582 die Regel eingeführt: Die 100er Jahre sind keine Schaltjahre, es sei denn ihre Jahreszahl lässt sich durch 400 teilen. Entsprechend waren 1600 und 2000 Schaltjahre, das nächste folgt 2400.

Wie das Leben auf der Erde sich bis zum nächsten 100er Schaltjahr gestaltet, steht in den Sternen. Das führt zum Punkt, zur Auswahl des Fotos zum Jahreswechsel. Es zeigt eine NASA-Aufnahme, die am 31. Januar 2014 auf dem Mars entstanden ist; 80 Minuten nach Sonnenuntergang.

Wer Flusen und Staub vom Bildschirm entfernt, die Aufnahme in der Desktopansicht hochzieht, entdeckt sie: Mutter Erde; ein einsames Lichtpünktchen im All (Anm. d. Red: links von der Mitte); in diesem Moment 160 Millionen Kilometer vom Mars entfernt. 

Manchmal hilft es, die Perspektive zu wechseln. Sie lässt Wichtigtuerei und Hochmut lächerlich erscheinen. Sie lässt der Menschen Wesen und Unwesen unbedeutend werden.

Zwei null zwei vier. 2024 fühlt sich gut und gerade an. Ein bisschen Weihnachten steckt drin. Die Quersumme lässt sich ergänzen zu einem Begriff, der Vorsatz fürs neue Jahr werden könnte: Achtsamkeit.

Die Redaktion wünscht der geneigten Leserschaft für 2024 Gesundheit, Freude und Schonung von allen Gefahren.

 

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