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Nachrichten | Freitag, 22. November 19

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Das aktuelle Magazin befasst sich mit dem Erpressungskrimi in der Passauer Gastroszene.
Erpressungsfall mit Geldübergabe

Spannende Wende im Gastro-Krimi

In einem dubiosen Erpressungsfall in der Passauer Gastroszene (Titelstory im aktuellen Bürgerblick) zieht sich die Schlinge um einen ehemaligen Kellerklubtürsteher und dessen potentiellen Geschäftspartner, einen Straßencafé-Gastgeber, offenbar zu.

In einem Gratisblatt hat der Ex-Türsteher behauptet, die Geldübergabe an der Hängebrücke sei eine „Inszenierung“ des Erpressten, der Sohn einer Hausbesitzerin, gewesen. Als der Koffer mit 70.000 Euro ausgehändigt werden sollte, hatte die vorab eingeschaltete Kripo zugegriffen. Der Ex-Türsteher, der Kofferempfänger, und der Straßencafé-Gastgeber, mit dem er einen Klub eröffnen wollte, sind kurzfristig festgenommen worden. Gegen beide laufen Ermittlungen wegen Verdachts der räuberischen Erpressung.

Die Ermittler und die Staatsanwaltschaft sind offenbar davon überzeugt, dass es sich um eine ernsthafte Erpressung handelt. Diese Sichtweise erhärtet eine juristische Entscheidung, welche aktuell gefallen ist: Ein Ermittlungsverfahren, das der Hausbesitzersohn am Hals hatte, ist eingestellt worden. Im September hatte er den Straßencafé-Gastgeber in dessen Getränkelager überrascht und bedroht, ja möglicherweise geschubst. Dazu muss man wissen, dass diese Auseinandersetzungen im Gastrokrimi eine wichtige Rolle spielt, diese der Schlüssel zur Erpressung sein könnte. Denn der bedrohte Gastromann soll den Hausbesitzersohn nach diesem Vorfall unter Druck gesetzt haben, er könnte ihn mit einer Strafanzeige ins Gefängnis bringen. Er wusste, dass der Angreifer offene Bewährungsstrafen hat.

Das Strafgesetzbuch gibt dem Staatsanwalt die Möglichkeit von der Verfolgung einer Straftat abzusehen, in diesem Fall der Bedrohung im Getränkelager, wenn diese Straftat für eine Nötigung oder Erpressung missbraucht wird. Der entsprechende Paragraph des Strafgesetzbuches lautet: „Ist eine Nötigung oder Erpressung durch die Drohung begangen worden, eine Straftat zu offenbaren, so kann die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung der Tat, deren Offenbarung angedroht worden ist, absehen, wenn nicht wegen der Schwere der Tat eine Sühne unerlässlich ist.“

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Freitag
10. Juli 2020
 
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10.07. | Freitag
ORTSPITZE
VERSCHOBEN: Oliver Pocher
 
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Nicht nur Promis bekommen in den sozialen Netzwerken Aufmerksamkeit. In seinem Programm "Schonungslos - durchgeklickt" zeigt Oliver Pocher die Eindrücke aus Facebook, WhatsApp, TripAdvisor und Tinder. Das Bühnenprogramm ist interaktiv: Der Zuschauer macht mit.

Diese Veranstaltung wurde noch ohne Ersatztermin verschoben.

 


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