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Nachrichten | Freitag, 20. November 20

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Dritte Novemberwoche

Immer mehr Corona-Einschläge in den Schulen

Ausblick: Kultusminister Michael Piazolo gibt am Dienstagvormittag eine Presseerklärung ab, wie Schule und Unterricht in Coronazeiten stattfinden sollen.

Am Freitagabend meldet das Landratsamt 147 neue Fälle - ein neuer Höchststand. Die Zahl der aktiven Coronafälle steigt an auf 783 (plus 24 zum Vortag).

In den Kreiskrankenhäusern hat sich die Zahl der Patienten auf den Isolierstationen um 10 auf 38 erhöht; davon 6 auf der Intensivstation, 2 künstlich beatmet.

Gymnasium Untergriesbach: nach Infektionsfall Schulklassen mit 60 Betroffenen in Quarantäne
Mittelschule Vilshofen: nach Infektionsfall 25 Schüler betroffen

Im Asylbewerberheim Büchlberg hat die Reihentestung unter den Bewohnern einen neuen positiven Fall ergeben

Die mobilen Teststationen für Berufspendler aus den Nachbarländer werden ab Montag ausgeweitet: donnerstags von 8 bis 13 Uhr in Neuhaus am Inn, freitags von 8 bis 13 Uhr in Wegscheid.

Wären Heimarbeit oder Kurzurlaub nicht die vernünftigere Alternative zum Grenzpendlerverkehr? In den Hochrisikogebieten ist jeder 35. Grenzlandbewohner aktiver Virusträger.

Donnerstag, 19. November

Mit 104 neue Fällen und einem Anstieg der aktiven Virusträger auf 759 (plus 48) hat die Corona-Lage im Landkreis einen neuen Höhepunkt erreicht.

In den Kreiskrankenhäusern werden derzeit 28 Corona-Patienten (plus 3) stationär behandelt, davon 5 intensivmedizinisch, davon einer beatmet.

Wegen einzelner Infektionsfälle ist jeweils eine Klasse betroffen in

  • Grund- und Mittelschule Ruhstorf
  • Mittelschule Vilshofen
  • Realschule Neuhaus a. Inn

Am Gymnasium Vilshofen sind es 58 Schülerinnen und Schüler.

Die Lage im Stadtgebiet Passau lesen Sie hier.

Mittwoch, 18. November

Das Landratsamt hat am Abend 91 neue Fälle gemeldet. Die Zahl der registrierten Aktiven stieg an auf 711 (plus 28).


In den Kreiskrankenhäusern werden 25 Corona-Patienten (plus 1) stationär behandelt, davon 3 intensivmedizinisch, einer muss künstlich beatmet werden.

Wegen neuer Infektionsfälle ist in jeweils einer Klasse Quarantäne angeordnet worden in folgenden Schulen:

  • Sportmittelschule Hauzenberg
     
  • Grundschule Germannsdorf
     
  • Realschule Hauzenberg 


Die Ausfälle in den Schulen durch Corona häufen sich zunehmend. Im Pressebericht wird erstmals darauf verzichtet, die Zahl der betroffenen Schüler explizit zu benennen.

Das Passauer Rathaus hatte am Morgen fünf neue Fälle gemeldet. Die Zahl der registrierten Aktiven hat sich auf 188 (plus 3) erhöht. Die Inzidenz ist mit 282 nach wie vor hoch.

  • Kindergarten St. Konrad in Hacklberg: eine Mitarbeiterin positiv getestet, ihre Kindergartengruppe und mehrere Kolleginnen in Quarantäne.
     
  • In einer der gestern genannten Behinderteneinrichtungen wurden ein weiterer Bewohner und ein Mitarbeiter positiv getestet; damit in der Summe 13 Bewohner und 15 Mitarbeiter infiziert
     
  • Berufsschule 2: nach einem Infektionsfall unter Schülern 23 Betroffene
  • Berufsschule 1: nach einem Infektionsfall unter Schülern 27 Betroffene
     
  • Auersperg-Gymnasium in Freudenhain: nach einem Infektionsfall unter Schülern 29 Betroffene, darunter eine Lehrkraft

Im Klinikum Passau werden 43 Patienten (plus 1) behandelt, 5 liegen auf der Intensivstation, davon zwei künstlich beatmet.

Dienstag, 17. November

Die Abendmeldung vom Landratsamt Passau: Eine 93-jährige Rentnerin geht als 14. Tote der zweiten Welle in die Corona-Statistik ein. Seit Beginn der Pandemie sind es 43.

Die Zahl der als aktiv Registrierten hat sich um vier auf 683 erhöht. Es gibt 42 neue Fälle.

In den Kreiskrankenhäusern werden 24 Corona-Patienten (minus 2) stationär behandelt, davon 4 (minus 3) intensivmedizinisch, davon einer künstlich beamtet.

  • Realschule Hauzenberg: nach Infektionsfall eine Klasse mit knapp 30 Betroffenen in Quarantäne
     
  • Grundschule Salzweg: Nach Infektionsfall Klasse mit etwa 15 Schülerinnen und Schülern in Quarantäne
     
  • Grund- und Mittelschule Eging am See: ein Infektionsfall, drei Klassen mit etwa 40 Betroffenen
     
  • Mittelschule Pocking: ein Infektionsfall, Schulklasse mit 20 Betroffenen

Die Morgenmeldung vom Rathaus: Die Zahl der als positiv registrierten "aktiven" Corona-Infizierten ist im Passauer Stadtgebiet auf 191 (minus 18) gefallen.

In der Stadtratssitzung hat OB Jürgen Dupper eine Zahlenbilanz zur zweiten Welle verlesen: seit Beginn der Pandemie 693 Infizierte, 25 Tote; aktuell 254 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte in Quarantäne wegen möglichen Viruseinträgen in sieben verschiedenen Schulen (sieben Schüler und drei Lehrkräfte positiv getestet); 27 Kinder in Quarantäne in der Altstadt-Kindertagesstätte, zwei Asylbewerberheime mit 34 Infizierten und Quarantäne von 170 Bewohnern.

Die erste Welle hatte mehrere Altenheime betroffen und eine hohe Sterberate ausgelöst. Deshalb die gute Nachricht: Aktuell sind die Alten- und Pflegeheime nicht betroffen.

Seit Beginn der Seuche wurden 2.026 Bürgerinnen und Bürger per Anordnung in Hausarrest geschickt; diese sogenannten Quarantänebescheide betreffen positiv Getestete (zehn Tage ab testergebnis) und deren unmittelbare Kontaktpersonen (vierzehn Tage ab letztem Kontakt). Zusätzlich wurde über 280 Einreisende Quarantäne verhängt.

Neuigkeiten zu betroffenen Einrichtungen:

  • Drei Behindertenunterkünfte mit zwölf infizierten Bewohnern und vierzehn infizierten Mitarbeitern; 80 Personen sind in Quarantäne.
  • Berufsschule: zwei Schüler positiv getestet, 21 weitere betroffen
  • Fachakademie für Sozialpädagogik: ein Schüler positiv, 30 betroffen.
  • Adalbert-Stifter-Gymnasium: betroffen sind durch drei positive Tests etwa 80 Schüler der 7. und 8. Klassen und mindestens 6 der 60 Lehrkräfte

Im Klinikum Passau befinden sich 42 Patienten auf der Isolierstation, 4 auf intensiv, davon 2 künstlich beatmet.

Montag, 16. November

WEITERE 100 PASSAUER SCHÜLER IN CORONA-QUARANTÄNE

Fazit nach zwei Wochen: Die zweite Welle trifft die Region wesentlich härter als der Coronaausbruch im Frühjahr.

Im Klinikum Passau werden zu Beginn dieser Woche auf der Corona-Isolierstation 42 Patienten behandelt, 6 mehr als zur Hochzeit der Pandemie im Frühjahr.

Zwei Beatmungsgeräte laufen, insgesamt fünf Erkrankte sind in intensivmedizischer Behandlung.

Seit Beginn der Woche sind an sechs weiteren verschiedenen Passauer Schulen rund 100 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne und warten auf ihre Tests und Ergebnisse.

Laut Gesundheitsamt sind derzeit 209 (im Vergleich zum Freitag plus 42) Menschen im Stadtgebiet als aktiv zu bewerten. Die Inzidenz stieg auf 295 (im Vergleich zu Freitag plus 60). Am Freitag waren 53 und übers Wochenende 47 neue Fälle hinzugekommen.

  • Asylbewerberheim Rittsteig: 6 der 45 getesteten Bewohner sind positiv
     
  • Grundschule Hacklberg: zwei Lehrkräfte und ein Schulkind positiv; 40 Betroffene in Quarantäne
     
  • Fremdsprachenschule: ein Teilnehmer positiv, 13 Mitschüler in Quarantäne
     
  • Montessori-Fachoberschule: Schülerin positiv getestet, 14 Betroffene in Quarantäne und zum Test.
     
  • Berufsoberschule: Schülerin positiv getestet, 23 Betroffene
     
  • St. Severinschule: Lehrkraft positiv, 20 Schüler betroffen
     
  • Adalbert-Stifter-Gymnasium: Ein Schüler positiv getestet, Klassen mit 80 Betroffenen in Quarantäne und zum Test.

Die Situation im Landkreis Passau: In der zweiten Welle sind bis zum Wochenende 13 Corona-Tote registriert worden. Zuletzt drei Rentner, 71, 82 und 86 Jahre alt.

In den Krankenhäusern in Rotthalmünster und Vilshofen liegen 26 auf den Isolierstationen, davon 7 auf intensiv.

Die Inzidenz stieg zu Wochenbeginn auf 299.

Am Freitag sind 90, am Samstag 60 Fälle hinzugekommen; 68 am Sonntag, bis heute Abend weitere 35. 781 positiv Getestete werden am Sonntagabend als aktiv geführt. Heute wird diese Zahl auf 679 reduziert.

Am Abend werden neue betroffene Einrichtungen gemeldet.

  • Berufsschule Vilshofen: ein positiv Getesteter, Quarantänemaßnahmen für knapp 30 Schülerinnen und Schüler
     
  • Kindergarten Salzweg: ein Infektionsfall, Quarantäneanordnungen für etwa 20 Kinder und 2 Beschäftigte
     
  • Kindergarten Tiefenbach: ein Infektionsfall. Quarantäne für etwa 20 Kinder und 2 Beschäftigte

Über 210 Bewohner der Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchete hat die Bezirksregierung Ausgangssperre verhängt; mit Bauzaun und Wachen.

  • Asylbewerberheim Tittling: ein Bewohner positiv getestet, 90 Bewohner in Quarantäne
     
  • Asylbewerberheim Ruhstorf a.d. Rott: ein Bewohner positiv getestet, 50 Bewohner in Quarantäne
  • Asylbewerberheim Vilshofen: ein Bewohner positiv getestet, 70 Bewohner in Quarantäne.

Bereits in den letzten zwei Wochen traf es diese Massenunterkünfte:

  • Asylbewerberheim Kellberg: neuer Stand 13 weitere positiv Getestete
  • Asylbewerberheim Büchlberg: Ein Infektionsfall wurde isoliert, Quarantäne und Tests für 110 Bewohner
     
  • Asylbewerberheim Hutthurm: 46 positive Ergebnisse nach Reihentests.
     
  • Asylbewerberheim Hartkirchen: Testreihe ergab 25 positive Bewohner

Von Vireneinträgen an Schulen und Kindergärten sind im Landkreis mindestens 400 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte betroffen.
Neu hinzugekommen:

  • Gymnasium Untergriesbach: drei Lehrkräfte und 25 Schüler in Quarantäne
     
  • Grundschule Hutthurm: vier Lehrkräfte und  25 Schüler in Quarantäne

Von einer Quarantäneanordnung betroffen sind seit den zehn Tagen nach wie vor diese Einrichtungen:

  • Kindergarten Straßkirchen-Salzweg: Nach einem Infektionsfall 25 Kinder und zwei Beschäftigte in Quarantäne, Tests angeordnet.
     
  • Grundschule Engertsham-Fürstenzell: 25 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrkraft in Quarantäne.
     
  • Gymnasium Untergriesbach: weitere Klasse mit etwa 20 Schülerinnen und Schülern betroffen.
     
  • Realschule Neuhaus: Etwa 40 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne.
     
  • Kindergarten Germannsdorf: vier weitere positiv Getestete, nunmehr 35 Kinder aus zwei Gruppen und Betreuende in Quarantäne, Reihentestung wird ausgeweitet.
     
  • Columba-Neef-Realschule Ortenburg: Schulklassen mit 35 Betroffenen in Quarantäne
     
  • Gymnasium Untergriesbach: Schulklassen mit 35 Betroffenen in Quarantäne
     
  • Mittelschule Hauzenberg: Quarantäne und Tests für 20 Betroffene
     
  • Berufsfachschule für Physiotherapie Rotthalmünster: Tests und Quarantäne für 20 Betroffene nach einem Infektionsfall.
  • Kindergarten Germannsdorf-Hauzenberg: Test und Quarantäne für eine Gruppe.
  • Reha-Fachzentrum Bad Füssing: Positiv getestet vier Beschäftigte und neun Patienten; Letztere in häuslichen Quarantäne entlassen.
  • Grundschule Aidenbach: Nach Infektionsfall Quarantäne und Tests für eine Klasse und zwei Lehrkräfte
     
  • Rotthalmünster, Pflegeheim „Unter den Linden“:  15 Bewohner und 13 Mitarbeiter positiv.
  • Bad Füssing: BRK-Seniorenheim, vier Bewohner und zwei Mitarbeiter positiv.
     
  • Kindergarten Ruderting: Nach Vireneintrag wurde für 20 Kinder und betroffene Beschäftigte Quarantäne und Tests angeordnet.
  • Kindergarten Hauzenberg: zwei Beschäftigte und eine Gruppe 
     
  • Kindergarten Aidenbach: drei weitere positive Fälle. Drei Gruppen und Quarantäne.

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00:31
Sonntag
17. Januar 2021
 
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KULTUR AM BILDSCHIRM
17.01. | Sonntag

Gefangenenchor aus Venedig
 
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Bewegendes Neujahrskonzert aus dem Opernhaus von Venedig, "Teatro des Fenice". Mit Verdis "Nationalhymne" aus "Nabucco" ab Minute 44.30. Mehr als 100 Mitwirkende mit Mund-Nasenschutz, auch 12 Sängerinnen und 32 Sänger mit Masken, nur die 19 Musiker der Blasinstrumente sind befreit. Leitung: der britische Maestro Daniel Harding. Auf TV "Arte" abrufbar bis 31. Januar.


07:00 Uhr
OPERNHAUS
Madama Butterfly
 

Giacomo Puccinins weltberühmte Oper erzählt die tragische Liebesgeschichte der Geisha Cho-Cho-San, die vom in Japan stationierten Offizier Pinkerton mit einem Kind sitzengelassen wird. In den Hauptrollen: Yitian Luan als Cio-Cio San und Jeffrey Nardone als Pinkerton.


12:00 Uhr
OPERNHAUS
Die Fledermaus
 
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Hier am Heimkino erleben: Verwechslungskomödie von Johann Strauß um den leichtlebigen Gabriel von Eisenstein und seine untreue Frau Rosalinde. Gilt als Klassiker der Wiener Operettenära und führt eine dekadente Gesellschaft vor.  


13:00 Uhr

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