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Universität | Mittwoch, 18. November 20

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Symbolfoto des Geschirrverleihers für Mehrweg mit QR-Code.
Essen zum Mitnehmen

Unimensa verbietet Verpackungsmüll

Essen zum Mitnehmen erlebt in der Pandemie einen Rekordabsatz. Die Menge an Verpackungsmüll, die dadurch anfällt, steigt ebenso. Lässt sich Letzteres vermeiden?

Spätestens nach der ersten Welle haben manche Wirtinnen und Wirte sich Gedanken gemacht, wie es besser geht. Papier- statt Styroporschachteln oder Einweggläser mit Pfand. 

Jetzt die auf den ersten Blick gute Nachricht: Ab 1. Dezember stellt die Universitätsmensa, mit 14.000 potentiellen Kunden wohl der größte Gastrobetrieb, ihr Mitnahmesysstem auf Mehrweg um. So können Tausende Einwegverpackungen jede Woche eingespart werden. Es wird ein "pfandfreies System" sein. Dazu muss sich jeder auf einer App "registrieren", eine Art Zwangsmitgliedschaft beim Anbieter. Wer dies nicht wolle, könne Speisen und Getränke nur mehr im eigenen Geschirr abholen, werden die Studentinnen und Studenten informiert. Eine andere Möglichkeit werde es nicht mehr geben.

Rückgabesystem ohne Netzwerk
Der Betreiber der Mensa, das Studentenwerk, setzt auf ein Anfang des Jahres gegründetes Unternehmen aus Gröbenzell. Es bringt laut eigener Beschreibung Geschirr mit QR-Code im Umlauf, das bei Ausgabe und Rückgabe erfasst wird. Das funktioniert bei "allen teilnehmenden Partner-Restaurants", werben die Gefäßverleiher. Der Vorteil sei ihr "großes Netzwerk mit einfachen Rückgabeboxen." Der Haken: Es gibt im Umkreis von 100 Kilometer keinen einzigen Betrieb, der dieses System nutzt. Die Betriebe sind hauptsächlich in München, dort nutzen es angeblich 100 Standorte.

Plastikfrei mit Kunststoffgeschirr?
Aus welchem Material die "hochwertigen Mehrweg-Schalen und Becher" sind, wird auf der Unternehmensseite nicht erwähnt. Es handelt sich offenbar um ein bruchsicheres Kunststoffprodukt, angeblich "BPA frei". 

 

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10:09
Dienstag
20. April 2021
 
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KULTUR AM BILDSCHIRM
20.04. | Dienstag
REDOUTE
Die unsichtbare Hand
 
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Schauspiel des New Yorker Autoren Ayad Akhtar in der Mediathek. Banker Nick wird zur Geisel einer islamistischen Splittergruppe und will sich seine 10 Millionen Euro Lösegeld selbst an der Börse verdienen. Bald gerät er in die Fesseln der allumfassendes Macht des Marktes. Regie: Heinz Oliver Karbus. 


12:00 Uhr | Eintritt frei
OPERNHAUS
Madama Butterfly
 
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Giacomo Puccinins weltberühmte Oper weltberühmte Oper erzählt die tragische Liebesgeschichte der Geisha Cio-Cio-San (Yitian Luan), die vom in Japan stationierten Offizier Pinkerton (Jeffrey Nardone) mit einem Kind sitzengelassen wird. Eine Geschichte nach wahren Begebenheiten.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Urfaust
 
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Johann Wolfgang von Goethes Prosastück aus dem Jahr 1775. Eine Tragödie nach der Volkssage um Doktor Faustus. In den Hauptrollen: Ursula Erb als Mephisto sowie Julian Ricker als Faust. Regie: Peter Oberdorf.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
In einem Jahr mit 13 Monden
 
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Nach der Filmvorlage von Rainer Werner Fassbinder: Es ist wohl sein verzweifeltestes Werk, weil es aus einer persönlichen Erschütterung entstand, einer Art Selbstanklage. Er schuf es nach dem Selbstmord seines Lebensgefährten, von dem er sich getrennt hatte. Ein Mann, nicht schwul, der sich aus Liebe zu einem Mann zu einer Frau umwandeln lässt. Doch alles zerbricht.


12:00 Uhr | Ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Zauberflöte
 
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Die wohl bekannteste Oper von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahre 1791. Sie erzählt nach einer Geschichte des Straubingers Emanuel Schikaneder vom Prinzen Tamino, der sich in phantastischen Welten beweisen muss. Musikalisch verschmelzen hochdramatische Arien und volksliedhafte Gesänge.


12:00 Uhr | ab 6 Euro
OPERNHAUS
Die Fledermaus
 
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Verwechslungskomödie von Johann Strauß (1825–1899) um den leichtlebigen Gabriel von Eisenstein (Peter Tilch) und seine untreue Frau Rosalinde (Henrike Henoch). Gilt als Klassiker der Wiener Operettenära und zeigt eine dekadente Gesellschaft. Intendant Stefan Tilch verlegt das Stück ins Pandemiejahr 2020.


12:00 Uhr | Eintritt frei

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